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Landesliga Mitte: Derby in Etzenricht gegen Luhe-Wildenau verspricht einen heißen Fight

Etzenricht. Am Mittwoch um 18 Uhr steigt auf dem Siegfried-Merkel-Sportplatz das Derby SV Etzenricht gegen SC Luhe-Wildenau. Der Gast ist mit 48 Punkten Favorit, doch der SV ist seit fünf Spielen ungeschlagen.

Landesliga Mitte: Derby in Etzenricht gegen Luhe-Wildenau verspricht einen heißen Fight

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Foto: Rudi Walberer

Im dritten Versuch steigt nach den witterungsbedingten Ausfällen an Allerheiligen und beim Nachholtermin im Dezember das Derby zwischen den Nachbarklubs aus Etzenricht und Oberwildenau am Mittwoch um 18 Uhr auf dem Siegfried-Merkel-Sportplatz. Es ist der 28. Spieltag für den SV, einer mehr für den SC.

Und um bei den Zahlen zu bleiben: Der Lokalschlager ist laut „ewiger Tabelle“ das 444. Spiel der Etzenrichter in der Landesligastaffel Mitte. Für die Wendl-Elf reihen sich nach dem Nachbarduell noch im April die entscheidenden Partien gegen die direkten Mitbewerber um die Plätze in der Relegations- und Abstiegszone auf. Am Samstag, den 18., also diese Woche, kommt Tegernheim (14., 26 Punkte); am 22. geht es nach Teisbach (17., zwölf), am 26. geht es zu Kosova nach Regensburg (18., zehn). „Bei besserer Chancenverwertung vor allem vor der Pause und aufgrund eines fast schon fahrlässig ausgelassenen Riesenbretts in der Schlussszene wäre noch mehr möglich gewesen“, kommentiert SV-Abteilungsleiter Manfred Herrmann das Auswärtsspiel in Eggenfelden. Die Gesamtleistung reichte immerhin zum zwölften Remis im laufenden Wettbewerb; in kleinen Schritten blieb der SV dicht an der rettenden Platzierung auf 14 dran.

Dass Benjamin Urban und sein SC, bestückt mit 48 Punkten, also doppelt so vielen Zählern wie der SV, den Favoriten verkörpern, liegt auf der Hand. Dafür spricht auch der klare Hinspielsieg des SC in Oberwildenau vor rund 900 Zuschauern im Sommer. Dort stachen auch die Trümpfe des Sportclubs, das Sturmduo David Bedzicka und Nico Argauer, das bisher zusammen 37 Saisontore erzielt hat. Die Wendl-Elf wurde vielleicht zu hoch abgefertigt und kann für die Revanche trotz stark strapazierter Personallage auf fünf Spiele ohne Niederlage verweisen und somit auch als Underdog auf eine gute Form vertrauen.

Nach zehn Wochen war SV-Spielertrainer Andy Wendl selbst wieder dabei; ob er gegen den SC den zweiten Versuch unternimmt, ließ er offen und passt seine Entscheidung auch an die Aktualität im Kader an. Gemeinsamkeiten gibt es trotz unterschiedlicher Philosophien und Möglichkeiten diverse – und zwar auf vielen Ebenen. So spielte Benjamin Urban schon im Landesligateam des SV, ebenso Felix Diermeier und Torwarttrainer Roland Frischholz. SC-Teammanager Markus Hofbauer übte seinen Job beim SVE aus und SC-Abteilungsleiter Armin Goschler war langfristig für die Physiotherapie in Etzenricht tätig.

Personal und Rückkehrer beim SV Etzenricht

Andy Wendl sagt: „Im Gegensatz zum Hinspiel wollen wir gerne das Spiel länger offen halten. Gerade die starken Offensivkräfte von Luhe-Wildenau sind schwer über 90 Minuten in Schach zu halten, aber die Jungs werden sich sicher wieder aufopferungsvoll reinwerfen.“ Und Personelles im Gegensatz zum letzten Spiel: Max Herrmann steht eventuell nicht zur Verfügung. Sebastian Ermer, Michael Wexlberger und Dominik Pautsch könnten vielleicht zurückkehren. Deniz Bock, Ben König, Damian Musiol, Jannik Herrmann und Tom Griesbeck stehen nicht zur Disposition.

Der SC Luhe-Wildenau unterlag am Samstag gegen Lam, holte einen Teilerfolg bei der Auswärtsaufgabe in Burglengenfeld. Der Abstand zu Platz eins und zwei beträgt inzwischen 20 und 14 Punkte.

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Stimmen und Kader beim SC Luhe-Wildenau

So äußert sich Benjamin Urban vor dem Match: „Ich habe großen Respekt davor, wie Etzenricht in den letzten Wochen kontinuierlich gepunktet hat. Weshalb ich davon ausgehe, dass uns am Mittwoch in Etzenricht ein heißer Derbyfight erwartet, da Etzenricht mit Sicherheit alles dafür tun wird, um zu punkten. Wenn wir hier nicht von Anfang an dagegenhalten, wird es für uns dort nichts zu holen geben. Für uns heißt es, das Spiel gegen Lam abzuhaken und die neue Herausforderung anzunehmen.“ Bis auf Felix Diermeier (privat verhindert) steht der gleiche Kader wie am letzten Wochenende zur Verfügung.

Landesliga Mitte

Weitere Infos gibt es auf den Seiten des BFV.