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Landesliga Mitte: Etzenricht steigt in Burglenfeld als Underdog in das Restprogramm ein

Etzenricht. Am Sonntag 14 Uhr startet der SV als Außenseiter beim ASV Burglengenfeld in die Restserie. Nach einem späten Remis im Hinspiel prallen Burglengenfelder Form und Etzenrichter Ausfälle aufeinander.

Etzenricht. Am Sonntag 14 Uhr startet der SV als Außenseiter beim ASV Burglengenfeld in die Restserie. Nach einem späten Remis im Hinspiel prallen Burglengenfelder Form und Etzenrichter Ausfälle aufeinander.
Burglengenfeld in Etzenricht: Jubel beim SVE im Hinspiel nach dem Ausgleich in der letzten Minute. Foto: Rudi Walberer

Landesliga Mitte: Etzenricht steigt in Burglenfeld als Underdog in das Restprogramm ein

Mit der Lösung einer der kniffligsten Aufgaben kehrt der Ligaalltag zurück, denn der SV Etzenricht gastiert am Sonntag 14 Uhr zum Oberpfalzderby als krasser Außenseiter beim aktuellen Tabellenvierten, dem ASV Burglengenfeld. Zwei Spieltage mehr hat der traditionell innovativ handelnde ASV absolviert. Er besitzt mit nur acht Punkten Abstand auf den Relegationsrang durchaus noch ein machbares Aufstiegsziel vor Augen. Um den Jahreswechsel herum hat sich einiges getan beim ASV. Erkan Kara muss den Cheftrainerposten im Frühsommer an Matthias Rascher abgeben. Der 39-Jährige aus dem angrenzenden Neumarkter Raum zählt derzeit zum Trainerteam des Regionalligisten Ansbach.

Mit Kara absolvierte der Viertplatzierte eine solide Vorbereitung und gewann am Wochenende gegen den FC Weiden Ost nach zweimaligem Rückstand mit 3:2. Leistungsträger sind Matthias Graf, der spielende Co-Trainer, und Leopold Knauer, der mit 13 Toren das interne Ranking vor Routinier Benjamin Epifani deutlich dominiert. Die beiden Genannten verlassen im Sommer den Verein allerdings in Richtung Schwandorf und Amberg.

Kurioses Hinspiel und personelle Sorgen beim SV Etzenricht

Der Rückblick auf die Hinrunde ruft ein absolut kurioses Fußballspiel in Erinnerung. Der Favorit ASV führte bis zur 89. Minute völlig zurecht mit 2:0, bevor ASVler Quirin Stadler in der Not mit einem Handspiel Sebastian Ermers Schuss blockte und Johannes Janker per fälligem Elfer zum Anschluss traf. Damit nicht genug: Mit einer Klasse-Einzelaktion glückte Martin Pasieka gegen den fehlerlosen Keeper Christian Wagner der doch überraschende und umso mehr umjubelte Ausgleich.

Die letzte Paarung der beiden Klubs auf Ebene der Landesliga liegt bis ins Jahr 2018 zurück und endete 1:1. Beim SV Etzenricht notierte man einige Niederlagen in den Testspielen, erst der letzte Anlauf glückte in Form eines 5:1 gegen den Bezirksligavertreter FC Schlicht. Negatives Highlight der Testphase war die folgenschwere Verletzung von Spielertrainer Andreas Wendl und die Bestätigung des wohl auch nachhaltigen Ausfalls von Verteidiger Jannik Herrmann. Die Lücken sind extrem schwierig auszugleichen, zumal auch Sebi Ermer und Damian Musiol noch nicht fit sind. Krank hatten sich Lukas Neumeier, Mirko Griesbeck und Martin Pasieka gemeldet.

Zitat von Andy Wendl zum Ligastart

Den Status zum Start stuft Andy Wendl so ein: „Wir haben einen extrem guten Gegner vor der Brust. Bei uns war die Vorbereitung leider in vielerlei Hinsicht nicht optimal. Klar geht es jetzt bei Null los. Aber es ist auch kein Geheimnis, dass schon sehr viel zusammenkommen muss, um etwas Zählbares aus Burglengenfeld mitzunehmen. Solange wir diese Chance haben, werden wir es leidenschaftlich versuchen.“

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Weitere Infos gibt es auf den Seiten des BFV.

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