PflegeOberpfalz: Waldthurner Gesundheitszentrum stellt sich neu auf
![[Advertorial] Waldthurn. Das Gesundheitszentrum Waldthurn hat eine bewegte Entwicklung hinter sich. Heute ist es ein modernes Zuhause für 22 Senioren. Mit neuem Namen und erweitertem ambulanten Angebot startet die PflegeOberpfalz GmbH nun in die Zukunft.](https://oberpfalzecho.de/cache/images/474397bb-IMG_3573-scaled-1100.jpeg)
PflegeOberpfalz: Waldthurner Gesundheitszentrum stellt sich neu auf
Investor Gunnar Hackl hatte das Gebäude 2021 gekauft. Ursprünglich sollte das Haus weiterhin an den bisherigen Besitzer und Pflegeanbieter verpachtet werden. Doch mit dessen Insolvenz fiel dieses Konzept weg – und die Bewohner und Mitarbeiter standen plötzlich vor einer unsicheren Zukunft.
Damit die Senioren nicht „auf der Straße stehen“, organisierte die damalige Pflegedienstleiterin Corinna Graf gemeinsam mit einem Pflegedienst aus Bad Kötzting eine Übergangslösung für die bestehende Senioren-WG. „Der Übergang war kniffelig, aber es hat wunderbar funktioniert“, sagt sie heute. Viele Bewohner hätten sich die vertrauten Mitarbeiter zurückgewünscht. Tatsächlich kehrten nach und nach etliche ehemalige Pflegekräfte zurück.
2022 gründeten Gunnar Hackl und Corinna Graf schließlich gemeinsam die Pflegedienst Waldthurn GmbH – ursprünglich gedacht als betreuender Pflegedienst für das Haus in Waldthurn. Doch das Projekt entwickelte sich weiter.
Inzwischen zwei Senioren-WGs
Heute umfasst das Gesundheitszentrum zwei ambulant betreute Senioren-Wohngemeinschaften mit insgesamt 22 Plätzen sowie drei Wohnungen für betreutes Wohnen mit 50 bis 100 Quadratmetern Größe. Die erste WG startete zunächst mit zehn, später zwölf Plätzen. Schritt für Schritt wurde erweitert, bis schließlich 2025 die zweite Wohngemeinschaft mit weiteren zehn Plätzen eröffnet wurde.
Zu allem Übel kam es zum Großeinsatz für die Feuerwehr: Im August 2021 brannte es nachts unter dem Dach. 14 Bewohner mussten über Nacht evakuiert werden. Es folgten eine umfassende Sanierung und Renovierung. Fazit: „Es ist schön geworden“, freut sich Eigentümer Hackl. „Heute kann man sagen: Das Gesundheitszentrum ist eine Institution im Ort.“
Senioren-WG: „Wie eine Familie“
Vormittags in der Senioren-WG. Im Aufenthaltsraum wird Zeitung gelesen, im TV läuft Frühstücksfernsehen. Präsenzkraft Viktoria Virtova – bekannt für ihre Leidenschaft fürs Backen – bereitet heute einen Obstsalat als Vormittagssnack zu. Das Mittagessen wird vom „Haus Regina“ aus Pleystein geholt. Ein Senior macht Kreuzworträtsel, eine Dame puzzelt. „Wir sind hier wie eine Familie“, beschreibt Mitarbeiterin Tatjana Riedel die Atmosphäre.
Neben Senioren leben im Gesundheitszentrum auch jüngere Pflegebedürftige unter 50 Jahren. Entscheidend sei nicht das Alter, sondern der individuelle Unterstützungsbedarf. Wert legt Geschäftsführerin Corinna Graf auch darauf, dass ihre Senioren – wenn irgend möglich – ihre letzten Lebenstage hier und nicht im Krankenhaus verbringen sollen. Sie macht dazu eine palliative Zusatzausbildung. Der Ehemaligen wird mit Trauerkerzen und Fotos gedacht.
Ambulanter Dienst wird ausgeweitet
Parallel dazu wächst der ambulante Bereich stetig. Schon in den vergangenen Jahren betreute der Pflegedienst vereinzelt Patienten im häuslichen Umfeld. Die Nachfrage nehme inzwischen aber deutlich zu. Deshalb firmiert das Unternehmen nun unter dem Namen PflegeOberpfalz GmbH.
„Wir wollten im Firmennamen deutlich machen, dass wir für die gesamte Region da sind und nicht nur für Waldthurn“, erklärt die Geschäftsführung. Künftig liegt der Schwerpunkt des ambulanten Dienstes im Raum Floß, Flossenbürg, Waldthurn, Vohenstrauß bis Richtung Waidhaus und Eslarn – „zwischen Weiden und der Grenze“.
Das Leistungsspektrum reicht von klassischer Grundpflege über Behandlungspflege bis hin zu hauswirtschaftlicher Unterstützung. Auch Menschen ohne Pflegegrad könnten Leistungen in Anspruch nehmen – etwa nach Krankenhausaufenthalten oder als Selbstzahler.
Rund 20 Mitarbeiter, Ausbildung möglich
Geführt wird die PflegeOberpfalz GmbH von Corinna Graf als geschäftsführender Gesellschafterin gemeinsam mit Pflegedienstleiterin Silke Kurtz. Beide sind zudem ausgebildete Wundtherapeutinnen. Aktuell beschäftigt das Unternehmen mehr als 20 Mitarbeiter. Zudem setzt man verstärkt auf Ausbildung: Pflegehilfskräfte werden bereits qualifiziert, ab September beginnt erstmals auch ein Auszubildender zur Pflegefachkraft.
Großen Wert legt das Unternehmen auf die Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Schon mit dem früheren Bürgermeister Josef Beimler habe es stets ein sehr gutes Verhältnis gegeben, auch mit dessen Nachfolger Georg Bocka sei bereits Kontakt geknüpft worden.
Das Leitbild der PflegeOberpfalz GmbH bleibt dabei klar formuliert: „Pflege so, wie Du selbst gepflegt werden möchtest.“
















