Landesliga Mitte: Später Ausgleich in Eggenfelden Etzenricht mit zwölftem Remis

Landesliga Mitte: Später Ausgleich in Eggenfelden Etzenricht mit zwölftem Remis
Nach einer alles andere als komfortablen Reise, nicht nur wegen der 400 Kilometer auf der Autobahn, sondern wegen erneut heftiger Personalprobleme, holte der SV Etzenricht am späten Freitagabend dennoch eine Punkteteilung in Eggenfelden. Es war inzwischen das zwölfte Unentschieden, das am 27. Spieltag gebucht wurde. Mit einem gegenüber den beiden Terminen am Osterwochenende reduzierten Spielerkontingent. Benjamin König, Michael Wexlberger und Deniz Bock fielen ebenso aus wie die Feldspieler Sebastian Ermer, Jannik Herrmann und Damian Musiol. Neu war zudem die Handverletzung von Torhüter Dominik Pautsch. Für ihn stand der junge Keeper Ludwig Steinhilber (18) zwischen den Pfosten. „Ludwig hat es insgesamt ganz gut gemacht“, lobte Andy Wendl seinen Torwart.
Wendl feiert Comeback – Treffer von Pasieka und Griesbeck
Wendl selbst streifte nach zehnwöchiger Zwangspause wegen einer Schulterverletzung, erlitten in Cham, sein Trikot mit der Nummer fünf wieder über, spielte die volle Distanz durch. Und die Partie lief lange Zeit genau nach seinem Geschmack, denn nach gut einer halben Stunde lag sein SV Etzenricht mit 2:0 vorn. Zuerst traf Martin Pasieka auf Vorlage von Johannes Janker, das zweite Tor steuerte Mirko Griesbeck per Köpfler nach Flanke von Martin Pasieka bei.
Die Analyse von Andy Wendl für den ersten Abschnitt: „Zu Beginn waren wir gut drin, haben uns die beiden Tore auch verdient und einige weitere gute Gelegenheiten leider verpasst. Bitter, dass wir nach dem zweiten Treffer so schnell den Anschlusstreffer kassiert haben, das zweite Eggenfeldener Tor wäre überdies leicht zu vermeiden gewesen. Nach dem Wechsel mussten wir die Überlegenheit des SSV anerkennen und wir waren am Ende entsprechend zufrieden mit dem Ausgang“.
SSV Eggenfelden gleicht aus – Stimmen zum Spiel
Yehor Kosiachenko hatte auf Vorarbeit des spielenden Co-Trainers Martin Stoller auf 1:2 verkürzt, Routinier Stoller selbst besorgte auf Pass von Manuel Schwaighofer den Ausgleich fünf Minuten nach dem Seitentausch. Wendls Einschätzung deckt sich weitgehend mit dem Statement von Johannes Stinglhammer, dem sportlichen Leiter des SSV gegenüber den Medien. „Wir haben eine gute zweite Halbzeit gespielt und auf den Siegtreffer gedrückt“, bestätigte der SSV-Manager seinem Team eine „ordentliche Mannschaftsleistung“. Die Oberpfälzer Gäste bezeichnete er als einen Gegner, der gut verteidigt hat und mit langen Bällen und Standards stets gefährlich auftrat. Für Etzenicht stehen zwei wichtige Heimspiele mit Brisanz innerhalb der Wochenfrist auf dem Programm. Am Mittwochabend gastiert der SC Luhe-Wildenau und am Samstag der Tabellennachbar und Mitaufsteiger FC Tegernheim.
Spielverlauf und Aufstellungen
SSV Eggenfelden – SV Etzenricht 2:2 (1:2)
SSV Eggenfelden: Alramseder – Hübner, Popa (73. Maier), Schiedermair (84. Matschi), Abraham, Hansbauer, Kelmendi, Kosiachenco (46. Miladinovic), Schie, Schwaighofer, Stoller (84. Marrazzo)
SV Etzenricht: Steinhilber – Max Herrmann, Koppmann, Wendl, Stephan Herrmann (89. Neumeier), Scheler, Sperlich, Griesbeck (76. Christian Ermer), Janker, Pasieka
Tore: 0:1 (21.) Martin Pasieka, 0:2 (35.) Mirko Griesbeck, 1:2 (37.) Yehar Kosiachenko, 2:2 (50.) Martin Stoller
SR: Mariana Bachmann (SV Großwallstadt)
Zuschauer: 110


