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Rückrundenstart der Bezirksliga Nord in Etzenricht mit Weiden Ost

Etzenricht. Zum Rückrundenstart der Bezirksliga Nord empfängt der SV Etzenricht am Samstag um 15 Uhr den FC Weiden Ost. Offensiv nahezu gleichauf mit 31 und 32 Treffern, doch Weiden Ost kassierte in 15 Spielen 30 Gegentore mehr.

Etzenricht. Zum Rückrundenstart der Bezirksliga Nord empfängt der SV Etzenricht am Samstag um 15 Uhr den FC Weiden Ost. Offensiv nahezu gleichauf mit 31 und 32 Treffern, doch Weiden Ost kassierte in 15 Spielen 30 Gegentore mehr.
Szenen aus den letzten Gastspiele des FC Weiden Ost auf dem Siegfried-Merkel-Sportplatz in Etzenricht - FC Ost in grünen Trikots. Foto: Rudolf Walberer

Rückrundenstart der Bezirksliga Nord in Etzenricht mit Weiden Ost

Bezirksliga Nord beginnt die Rückrunde. Etzenricht hat es mit zwei Weidner Kollegen zu tun; am Samstag kommt der FC Ost. Die Gäste müssen die Abwehr stabilisieren; die Ostler haben 30 Gegentore mehr als der SV kassiert. Beide Sturmreihen liegen mit 31 und 32 Treffern fast gleichauf.

Rückrundenauftakt gegen FC Weiden Ost

Die Liga startet in die Rückrunde, der SVE in die „Weidner Wochen“. Am Samstag, letztmalig zur Standard-Anstoßzeit um 15 Uhr, kommt die Elf von der Stresemannstraße: der FC Weiden Ost. Am Wochenende darauf ist die Adresse das Wasserwerk, und Gastgeber ist die Zweitvertretung der SpVgg. Dass die Messlatte nicht auf dem aktuellen Tabellenstand der Ostler angelegt werden darf, dürfte allen Beteiligten klar sein. Vielfach fehlte dem Team einfach nur das notwendige Spielglück. Die Offensive ist gut drauf und mehr als im Soll. Mit 31 Toren haben die Angreifer nur ein Tor weniger als die SVE-Sturmreihe erzielt.

Die Problemzone ist im Torverhältnis offensichtlich, denn in diesem Segment hat der FC an 15 Terminen der Vorrunde 30 Gegentreffer mehr als die Wendl-Elf einkassiert. Das soll sich möglichst rasch ändern, und dem Manko wurde kürzlich offensichtlich mit dem Trainerwechsel entgegengewirkt. Philipp Siegert musste nach elf Spieltagen seinen Hut nehmen, Markus Dagner avancierte vom Co- zum Chefcoach. Gut möglich, dass die innerstädtischen Abgänge der Stammkräfte Niklas Strohbach (zur DJK), Samuel Solter und Eric Schlesinger (zur SV SpVgg II) sich negativ bemerkbar machen und sich die kontinuierlich vortrefflichen Platzierungen sieben, vier, zwei und vier der letzten vier Jahre in der aktuellen Tabelle nicht fortsetzen. Schwierigkeiten kristallisierten sich bei genauerem Hinsehen immer gegen Ende der Partien heraus. Letzte Woche führten die Weidner bis zur 70. Minute mit 2:1 in Hahnbach, am Ende dokumentierte die Anzeigentafel eine 4:2-Niederlage.

Späte Gegentore und Trainerwechsel prägen die Ostler

Gegen Nabburg lag man bis zur 62. auf eigener Anlage mit 3:0 vorne, das Endresultat lautete 3:3. Die positive Konstante bei den Gästen hat einen Namen: Noah Forster, der „Zehner“, zieht die Fäden und hat in der Halbserie schon neunmal getroffen. Seine Quote liegt seit Jahren bei rund 20 oder mehr Treffern.

Szenen aus den letzten Gastspiele des FC Weiden Ost auf dem Siegfried-Merkel-Sportplatz in Etzenricht – FC Ost in grünen Trikots. Foto: Rudolf Walberer
Szenen aus den letzten Gastspiele des FC Weiden Ost auf dem Siegfried-Merkel-Sportplatz in Etzenricht – FC Ost in grünen Trikots. Foto: Rudolf Walberer
Szenen aus den letzten Gastspiele des FC Weiden Ost auf dem Siegfried-Merkel-Sportplatz in Etzenricht – FC Ost in grünen Trikots. Foto: Rudolf Walberer
Zum zweiten Mal in Folge hat der SV Etzenricht am Samstag Heimvorteil und möchte an den erfolgreichen Auftritt gegen Vohenstrauß (Szene) anknüpfen – Vohenstrauß in roter Spielkleidung. Foto: Rudolf Walberer
Zum zweiten Mal in Folge hat der SV Etzenricht am Samstag Heimvorteil und möchte an den erfolgreichen Auftritt gegen Vohenstrauß (Szene) anknüpfen – Vohenstrauß in roter Spielkleidung. Foto: Rudolf Walberer
Zum zweiten Mal in Folge hat der SV Etzenricht am Samstag Heimvorteil und möchte an den erfolgreichen Auftritt gegen Vohenstrauß (Szene) anknüpfen – Vohenstrauß in roter Spielkleidung. Foto: Rudolf Walberer

SVE stabil in der Defensive – junge Spieler rücken nach

Der SVE feierte gegen eine nie aufsteckende Mannschaft aus Vohenstrauß den zehnten Saisonsieg und geht mit nur 13 Gegentoren in die Rückrunde. Klar, dass Trainer Andy Wendl nach dem Kirchweihspiel guter Dinge eine kleine Zwischenbilanz ziehen konnte. Die Stabilität seiner Truppe ist nach dem Landesliga-Abstieg wiederhergestellt; es gelang ihm auch, sieben junge Spieler fest in den Stamm zu integrieren. Jannik Herrmann, Bastian Schreml, Ben Kippes, Damian Musiol, Finn Lenz, Ludwig Steinhilber und nicht zuletzt Torjäger Johannes Janker sind nicht älter als 22 Jahre.

Und was die Intensität der Jugendarbeit angeht, gilt der FC Weiden Ost als das Vorbild in der Region und spielt auch im Seniorenbereich mit dem zweiten Anzug in der Kreisliga eine gewichtige Rolle. Die Gäste haben somit eine gesunde Basis dafür, wieder bessere Platzierungen zu erreichen. Schon das Hinspiel an Spieltag eins war umkämpft, die Teams kennen sich gut, und Trainer Wendl muss seine Spieler nicht gesondert auf die mentalen und fußballerischen Vorzüge der Gästemannschaft hinweisen. Das wird auch in seiner Einschätzung deutlich, die wie folgt ausfällt: „Wir wollen weiter fokussiert bleiben und möglichst die Punkte bei uns lassen, aber können den Gegner ganz sicher nicht nach dem Tabellenstand messen. Wir wissen um die Stärke von Weiden-Ost und sie werden da sicherlich auch wieder unten rauskommen. Daher können wir uns auf ein sehr schwieriges Spiel einstellen.“ Mit Blick auf seine Besetzung ergänzt er seine Info: „Neben den Langzeitverletzten Christian und Sebastian Ermer, Deniz Bock, Tom Herrmann und Benjamin König fehlen möglicherweise auch Tom Griesbeck und Spielführer Andreas Koppmann.“

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