Torreicher Testsieg der DJK Ammerthal in Etzenricht
Torreicher Testsieg der DJK Ammerthal in Etzenricht
Die DJK Ammerthal wirbt derzeit mit torreichen Testspielen nach der souveränen Landesliga-Meisterschaft schon für den mit diversen attraktiven Derbys bereicherten Saisonstart in der Bayernliga. Am Dienstagabend lieferte die mit zahlreichen Neuzugängen bestückte Truppe von Trainer Tobias Rösl wiederum eine torreiche Partie und besiegte den Landesliga-Absteiger SV Etzenricht auf dessen Anlage mit 6:2.
Die DJK blieb dabei im bisherigen Schnitt der Vorbereitungspartien und hat mittlerweile in fünf Begegnungen 28 Treffer fabriziert. Am Donnerstag dieser Woche setzt sich die Testspielserie gegen den SV Lauterhofen fort. Am Mittwoch, 15. Juli, wird die Bayernliga-Rückkehr mit dem Schlagerspiel gegen den Vorjahresdritten aus Neumarkt eingeläutet.
Ammerthal in Torlaune vor Bayernliga-Start
Sportlich und organisatorisch hat die Mannschaft und der Staff aus dem Amberger Raum, einen Top-Eindruck hinterlassen. Chefcoach Rösl und sein überaus erfahrener Co-Trainer Karl-Heinz Wagner verfügen nach vielen Neuverpflichtungen über einen ebenso starken wie breiten Kader. Sie haben aktuell eher die Qual der Wahl. In Etzenricht nahm ein Dutzend klasse Alternativen zunächst auf der Ersatzbank Platz.
Früher Druck und sichere Führung zur Pause
Die DJK machte von Anfang an Druck, verlegte die Partie auf die Spielhälfte vor dem vom gut disponierten jungen Ludwig Steinhilber gehüteten Tor des SV. Mit flotten Kombinationen und präzisen Kurzpässen wurden die clever vollendeten Angriffe in Szene gesetzt. So führte die DJK zur Pause schon verdient mit 3:0. Das erste Tor markierte Lucas Markert.
Wie erwartet bezog sich die Hausaufgabe für Koppmann & Co. auf Abwehraufgaben. Vorne ackerte SV-Stürmer Johannes Janker als Alleinunterhalter, schuf mit einem Dribbling über die rechte Seite erstmals in der 30. Minute Gefahr vor dem routinierten Christopher Sommerer im Ammerthaler Tor. Alle Neuzugänge der Gäste überzeugten, Max Hiltl, vom Etzenrichter Nachbarn Luhe-Wildenau kommend, wirkte souverän in seiner Rolle in der Innenverteidigung. Beim SVE waren alle Neulinge im Einsatz, erstmals auch Sebastian Treml.
Etzenricht trifft doppelt in bester Phase
Das Gästeteam dominierte auch Teil zwei, die beste Phase der Platzherren begann aber ab der 60. Minute. Nach zwei klassischen Kontern über die rechte Außenbahn traf Mirko Griesbeck doppelt in der Sturmmitte. Die erste Vorarbeit lieferte Lukas Riebel, die zweite leistete Johannes Janker uneigennützig.
Stimmen zum Spiel und Ausblick
Trotz der Gegentore fand Spielertrainer Andy Wendl auch anerkennende Worte und äußerte sich so: „Ich bin mit dem gesamten Auftreten meiner Mannschaft nicht unzufrieden. Gerade in der ersten Halbzeit hatten wir zu großen Respekt und deswegen kaum Ballbesitz. Das taktische Verhalten und das Engagement waren aber sehr in Ordnung, allerdings ging es dann auch gerade bei den Gegentoren oft zu schnell für uns. Es freut mich aber auch, dass wir am Ende für den Einsatz noch mit zwei Toren belohnt wurden.“ Am Dienstag nächster Woche kommt mit Bayerligisten SpVgg Weiden der nächste attraktive Gegner auf den Siegfried-Merkel-Sportplatz.
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