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Weidener DNA als Erfolgsrezept – SpVgg SV setzt voll auf den eigenen Nachwuchs

Weiden. Am Wasserwerk wächst etwas Besonderes heran – und das hat vor allem ein Gesicht: das der eigenen Jugend.

Weidener DNA als Erfolgsrezept – SpVgg SV setzt voll auf den eigenen Nachwuchs

Gemeinsam sind sie stark, die Mannschaften der SpVgg SV Weiden. Foto D. Nachtigall

Während viele Klubs auf dem Transfermarkt verzweifelt nach Lösungen suchen, fährt die SpVgg SV Weiden die Ernte einer klaren Strategie ein: konsequente Nachwuchsarbeit. Eine zentrale Rolle spielt dabei die U23 – die „Goldbrücke“ in den Herrenfußball. Trainer Josef Rodler hat aus der zweiten Mannschaft nicht nur ein Spitzenteam der Bezirksliga geformt, sondern vor allem eine ideale Entwicklungsplattform geschaffen. Hier sammeln Talente Spielpraxis, wachsen körperlich in den Männerfußball hinein – und empfehlen sich für höhere Aufgaben.

Klare Perspektiven für junge Spieler

Dass der Weg am Wasserwerk funktioniert, zeigen auch aktuelle Personalentscheidungen:
Mit Nico Braunschläger, Jan Runge und Patrick Gleißner bleiben drei U19-Nachrücker an Bord. Neu dazu stößt Torhüter Eric Schlesinger vom FC Weiden-Ost. Die Marschroute ist klar: Entwicklung auf Bayernliga-Niveau – und gleichzeitig ein ernsthaftes Wort im Aufstiegsrennen zur Landesliga.

Der direkte Weg nach oben

Wie durchlässig das System ist, zeigt ein Blick in den Bayernliga-Kader von Trainer Michael Riester: Paul Reitzig sammelte bereits Einsatzminuten, Maximilian Sollfrank rückt zur Saison 2026/2027 fest auf. Sie folgen damit Spielern wie Paul Brandt, Lukas Schaller und Moritz Hügel, die den Weg bereits erfolgreich gegangen sind.

Ein echtes Ausrufezeichen setzte zuletzt Jakob Höfler: Jahrgang 2008, Dreijahresvertrag – und schon Startelf in Kornburg. Ein Signal.

„Charakter schlägt Talent“

Doch bei aller Euphorie bleibt die sportliche Leitung klar in ihrer Haltung. „Entscheidend ist, dass die Spieler charakterlich bereit sind, dort zu spielen, wo sie gebraucht werden“, betont Sportdirektor Rüdiger Hügel. Eitelkeiten? Fehlanzeige. Die neue Devise lautet: Jeder sammelt Spielzeit – egal ob Erste oder U23. Einsatz und Identifikation stehen über allem.

Verzahnung bis in die U17

Auch strukturell wird weitergedacht. Der künftige NLZ-Leiter Florian Schrepel soll die Verzahnung noch enger machen. Der Austausch mit dem Trainerteam ist fest eingeplant, Talente aus U17 und U19 sollen frühzeitig an den Herrenbereich herangeführt werden.

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Mehr als nur ein Konzept

Die SpVgg SV Weiden zeigt eindrucksvoll, wohin der Weg führt: Wer auf den eigenen Nachwuchs setzt und mit einer starken U23 arbeitet, baut mehr als nur eine Mannschaft. Er baut Zukunft.