Willi Hirsch aus Weiden wird Ü50-Bayern-Sieger

Willi Hirsch aus Weiden wird Ü50-Bayern-Sieger
Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) hat im Rahmen der DFB-Aktion „Danke Schiri“ erneut 21 Referees aus dem Freistaat geehrt, darunter auch die Oberpfälzer Bezirkssieger Johannah Block (Gruppe Cham/Kategorie Schiedsrichterinnen), Willi Hirsch (Gruppe Weiden/Kategorie Schiedsrichter Ü50) und Lukas Schwendner (Gruppe Amberg/U50). Erfreulich aus Sicht der Oberpfalz: Nach Otto Biederer (Ü50/Regensburg) und Tobias Buchfink (U50/Schwandorf) stellt der Bezirk mit Willi Hirsch im dritten Jahr in Folge einen „Bayern-Sieger“.
Auszeichnungen im Haus des Fußballs
Im Münchner „Haus des Fußballs“ überreichten BFV-Vizepräsident Robert Schraudner, Verbandsschiedsrichterobmann Sven Laumer sowie Michael Oschmann (CEO Das Örtliche/SELLWERK) die Auszeichnungen für alle sieben Bezirke in jeweils drei Kategorien: Schiedsrichterin, Schiedsrichter U50 und Schiedsrichter Ü50. Die Laudationen hielten die Bezirksobmänner. Dabei stellte der Oberpfälzer Schiri-Chef Markus Weigert die Verdienste der Oberpfälzer heraus: Willi Hirsch übernahm nach seiner aktiven Zeit als Referee in der Landesliga und als Linienrichter in der Regionalliga Verantwortung in der Gruppe Weiden – zuletzt 19 Jahre als Obmann und zuvor zwölf Jahre als dessen Stellvertreter.
Stimmen zur Bedeutung des Ehrenamts
„Ihr sorgt Woche für Woche dafür, dass in Bayern der Ball rollt. Ihr steht nicht nur auf dem Platz, sondern übernehmt Verantwortung über das Spiel hinaus, koordiniert Abläufe und stellt sicher, dass jeder Spieltag reibungslos verläuft. Ohne euch wäre Fußball in Bayern nicht denkbar“, sagte Schraudner bei der Ehrungsveranstaltung.
Sven Laumer ergänzte: „Die Schiedsrichter in Bayern leisten Außergewöhnliches und verdienen höchsten Respekt. Mit ‚Danke Schiri‘ machen wir dieses Engagement Jahr für Jahr sichtbar. Die Auszeichnung ist dabei weit mehr als ein Dank für starke Leistungen auf dem Platz – sie steht für eine Haltung, für ehrenamtliche Verantwortung und für Integrität, von denen unsere Gesellschaft mehr braucht denn je. Die Geehrten stehen beispielhaft für all jene, die mit Leidenschaft und Verantwortungsbewusstsein nicht nur unseren Sport ermöglichen, sondern auch einen wichtigen Beitrag für das gesellschaftliche Miteinander leisten.“
Bayern-Sieger reisen zum Bundestreffen
Eine Schiedsrichterin sowie zwei Schiedsrichter wurden stellvertretend für die über 18.000 aktiven und passiven Referees im Freistaat besonders gewürdigt und dürfen als „Bayern-Sieger“ auf Einladung des Deutschen Fußball-Bundes zum Bundestreffen nach Frankfurt am Main reisen: Janine Schoch (Schiedsrichterin), Tobias Fenkl (U50) und Wilhelm Hirsch (Ü50). Im Anschluss besuchten die Geehrten die Show „Hot Spot“ im GOP Varieté-Theater.


