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Derby-Sieg dank Taktik-Kniff und Tempospiel: HSG-Damen bezwingen Amberg

Weiden. Nach nervösem Start zünden die Weidenerinnen den Turbo – Pavla Matis überragt beim 34:28-Erfolg der HSG im Derby.

Derby-Sieg dank Taktik-Kniff und Tempospiel: HSG-Damen bezwingen Amberg

Jubel nach dem Sieg im Derby gegen Amberg. Foto: HSG Weiden

Handball Bezirksoberliga Ostbayern Damen

HSG Weiden – HG Amberg 34:28 (15:14)

Moral, Kampfgeist und die richtige Antwort auf eine schwierige Anfangsphase: Die Damen der HSG Weiden haben am Samstagabend in der Bezirksoberliga Ostbayern einen wichtigen und am Ende souveränen 34:28 (15:14)-Heimsieg gegen die HG Amberg eingefahren. Nach anfänglichem “Sand im Getriebe” drehte die Mannschaft im zweiten Durchgang auf und belohnte sich mit zwei verdienten Punkten.

Nervosität bestimmt den Auftakt

Unsichere Abschlüsse und einfache Ballverluste hemmten zunächst den HSG-Rhythmus. In der Defensive agierte Weiden anfangs mit zu viel Respekt vor den Amberger Angreiferinnen. Knackpunkt vor der Pause: Das Trainerteam zog die Notbremse und nahm die gefährlichste Amberger Spielerin in konsequente Manndeckung. Die Maßnahme griff sofort – die HG Amberg wirkte im Angriff zusehends ideenärmer. Mit dem gewonnenen Zugriff in der Defensive wuchs das Selbstvertrauen der Weidenerinnen minütlich.

Tempospiel bricht den Widerstand

In der zweiten Halbzeit präsentierte sich die HSG wie ausgewechselt: Kompakt, entschlossen und mit deutlich höherem Tempo. Zahlreiche Ballgewinne wurden nun konsequent in schnelle Gegenstöße umgemünzt. Diese „einfachen Tore“ brachten die Vorentscheidung und ließen den Vorsprung anwachsen.

Hervorzuheben aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ist dabei Pavla Matis. Sie avancierte zur Spielerin des Tages, hielt die Abwehr zusammen und glänzte im Angriff als treibende Kraft und sichere Vollstreckerin.

Fazit nach dem Sieg

Am Ende steht ein 34:28 auf der Anzeigetafel, das mehr ist als nur ein Pflichtsieg. Die HSG Weiden zeigte nach dem wackeligen Start eine beeindruckende Reaktion und bewies, dass sie Spiele über den Kampf und taktische Disziplin dominieren kann.

Es spielten für den HSG Weiden:

List, Heining – Hanauer , Hauer (8), Ryder (5), Müller (1), Jazdzwewski , Eichinger (6), Prelle (1), Härtl, Knorr (2), Matis (4), Hermann (7), Szameitat,

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