Handball: Weiden bleibt das Maß der Dinge in der Liga
Handball: Weiden bleibt das Maß der Dinge in der Liga
Die HSG Weiden bleibt in der Bezirksliga das dominierende Team. Mit einem souveränen 34:25 (17:12)-Heimerfolg über die SG Schierling/Langquaid baute der Tabellenführer seine makellose Bilanz auf 12:0 Punkte aus – und untermauerte eindrucksvoll seine Ambitionen im Titelrennen.
HSG dreht frühen Rückstand und übernimmt das Kommando
Die Gäste erwischten zunächst den besseren Start, doch der Spitzenreiter antwortete prompt. Stefano Flierl leitete mit mehreren starken Aktionen die Wende ein, und die HSG fand schnell zu ihrem gewohnten Tempospiel. Aus einer stabiler werdenden Abwehr heraus setzten die Gastgeber vor allem über die zweite Welle und den Rückraum erste deutliche Akzente.
Schierling/Langquaid hielt in der Anfangsphase noch gut dagegen – allen voran die treffsicheren Diermeier und Käufl. Doch Weiden blieb zielstrebig, variabel und nutzte Lücken im Gästeverbund konsequent. Szameitat, Baunoch und Marterer sorgten dafür, dass der Vorsprung stetig anwuchs. Trotz einiger Zeitstrafen behielt die HSG die Kontrolle und ging verdient mit 17:12 in die Pause.
Baunoch dreht auf – Weiden setzt sich entscheidend ab
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielverlauf wenig. Weiden bestimmte das Tempo, die SG lief permanent hinterher. Jonas Baunoch avancierte nun zum Hauptakteur und traf nahezu nach Belieben. Die Gäste schwächten sich durch mehrere Zeitstrafen zusätzlich, was die HSG konsequent bestrafte.
Von der Siebenmeterlinie zeigten sich die Hausherren ebenfalls sicher: Hafner und Vierling verwandelten eiskalt und bauten die Führung weiter aus. Spätestens beim 27:19 in der 47. Minute war die Partie vorentschieden.
Während die SG immer wieder über ihre beiden Leistungsträger Diermeier und Käufl zu Torerfolgen kam, blieb Weiden in der Offensive variantenreich und druckvoll. In der Schlussphase setzten May, Szameitat und Werner weitere Treffer und brachten den 34:25-Endstand souverän über die Zeit.
Breite Qualität als Schlüssel
Einmal mehr überzeugte die HSG durch ihre Ausgeglichenheit im Kader. Viele verschiedene Torschützen, ein hohes Spieltempo und ein starker Tobias Dirnberger im Tor ließen die Gäste kaum zur Entfaltung kommen. Baunoch war mit sieben Treffern erfolgreichster Werfer, doch auch Marterer, Szameitat und Vierling setzten deutliche Ausrufezeichen.




