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Handballdamen setzen in Mintraching wieder auf mehr Tempo und Leidenschaft

Weiden. Nach der Niederlage gegen Mitaufsteiger SG Rohr/Pavelsbach wollen die HSG-Handballdamen wieder in die Erfolgsspur finden.

Handballdamen setzen in Mintraching wieder auf mehr Tempo und Leidenschaft

Auch auf sie wird es am Sonntag ankommen: Torfrau Stefanie Bräunlein von der HSG Weiden. Foto: Jürgen Masching

Handball Bezirksoberliga Damen
Samstag, 25. November, 20 Uhr

SG Mintraching/Neutraubling II – HSG Weiden

HSG-Trainer Niklas Deml spricht von einem richtungsweisenden Spiel: „Am Samstag werden die Weichen für die restliche Saison gestellt. Bei einem Sieg spielen wir am nächsten Wochenende in Forchheim um die Tabellenführung. Verlieren wir erneut, rutschen wir in der Tabelle weiter ab.“ Das HSG-Team brennt darauf, die Chance auf die Tabellenführung zu wahren. „Wir haben einen tollen Auftakt mit 12:0 Punkten hingelegt und wollen jetzt beweisen, dass die Niederlage gegen Rohr nur ein Ausrutscher war. Entsprechend motiviert werden wir in die Partie gehen“, ist sich Mannschaftsführerin Sarah Eichinger sicher.

Ein unangenehmer Gegner

Dabei muss sich die HSG aber deutlich steigern. Die Gastgeberinnen sind ein unangenehmer Gegner, stehen mit ausgeglichenem Punktekonto im Mittelfeld und haben schon favorisierten Teams Punkte abgeknöpft. In der Spielanlage ähnelt Mintraching stark der SG Rohr. „Es ist das perfekte Spiel, um uns zu rehabilitieren. Wir können beweisen, dass wir auch gegen schnelle, abwehr- und zweikampfstarke Teams mit guten Torhüterinnen bestehen können“, so Clara Richthammer.

Mehr Geschwindigkeit

Im Fokus der Vorbereitung auf die SG Mintraching stand vor allem das Tempo. „Wir hatten auch gegen Rohr gute Strukturen, waren aber vorne wie hinten immer einen Schritt zu langsam, zu behäbig und zu unentschlossen. Wir müssen unsere Abläufe wieder mit mehr Geschwindigkeit und Überzeugung beleben“, so Deml.

Personell kann die HSG dabei fast aus dem Vollen schöpfen. Einzig hinter dem Einsatz der Rückraumspielerinnen Nina Prelle (Knie) und Tara Schumacher (beruflich) sowie Torfrau Stefanie Bräunlein (Knöchel) stehen noch Fragezeichen.

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