Im Totopokal-Finale am Maifeiertag stehen sich Grafenwöhr und Hahnbach gegenüber
Im Totopokal-Finale am Maifeiertag stehen sich Grafenwöhr und Hahnbach gegenüber
Auch 2023 wollen die Mannen des SV TuS/DJK Grafenwöhr wieder Pokalhelden sein. Am Mai-Feiertag um 15 Uhr steigt im Grafenwöhrer Sportpark das Totopokal-Kreisfinale 2023. Gegner ist der Bezirksligakontrahent und Tabellenzweite SV Hahnbach. „Mit Hahnbach kommt ein Team, das sehr schwer zu bespielen ist“, weiß Grafenwöhrs Trainer Martin Kratzer. „Sie haben gute Einzelspieler, ein erfahrenes Kollektiv und stellen sich immer gut auf ihre Gegner ein“, so Kratzer.
2022 gegen die SpVgg Bayreuth
Der Totopokal wird bereits seit 1998 in Bayern ausgespielt. Für die 22 bayernweiten Kreissieger, die in der ersten BFV-Hauptrunde mit höherklassigen Teams an den Start gehen, warten dank der „Wunschlose“, wie sie laut BFV genannt werden, oft richtige Spitzenspiele auf die Kreissieger. Im vergangenen Jahr standen zum Beispiel der TSV 1860 München, die SpVgg Unterhaching, der FC Ingolstadt und die SpVgg Bayreuth als Drittligaaufsteiger weit oben auf der Wunschliste. Auch lokale Amateur-Spitzenteams sind in dieser Wunschliste vertreten. Grafenwöhr durfte sich 2022 mit Bayreuth messen und zog dabei klar den Kürzeren.
Im Totopokal-Finale auf Kreisebene standen sich 2022 die SV Grafenwöhr und der SV Etzenricht gegenüber:

SV TuS/DJK Grafenwöhr gewinnt nach Elfmeterschießen den Totopokal
Etzenricht. Grafenwöhr gewinnt trotz Unterzahl und 2:0 Rückstand den Totopokal 2021/2022 Amberg/Weiden.
Grafenwöhr spielte kein Halbfinale
Der Weg ins Finale 2023 war für Grafenwöhr ein Mix aus guten und spannenden Partien. Im Achtelfinale gewann die SV bei der SG SF Ursulapoppenricht/Gebenbach sicher mit 4:1. Im Viertelfinale wartete ein Nachbarduell auf die SV Grafenwöhr: Beim FC Dießfurt gelang der Mannschaft um Kapitän Christopher Fleischmann ein 7:0-Kantersieg. Im Halbfinale setzte man sich gegen die SG Waidhaus/Pfrentsch/Neukirchen ebenfalls deutlich mit 7:3 durch.
Ähnlich souverän zog der SV Hahnbach, die Elf von Trainer Thorsten Baierlein, ins Endspiel ein: 4:2 beim SV Inter Bergsteig Amberg, 10:0 bei der DJK Ursensollen und 4:1 gegen den Ligakonkurrenten 1. FC Schlicht.
Tagesform wird entscheiden
Nun stehen sich am 1. Mai zwei ziemlich gleichstarke Mannschaften gegenüber, wenn auch der Tabellenzweite leicht favorisiert ist. Hahnbach wird alles dafür geben, in Thorsten Baierleins letztem Jahr auf der SV-Kommandobrücke die Saison mit dem zweiten Platz und dem Pokalsieg so perfekt wie möglich zu machen. Kratzer: „In der Saison ist es uns schon zweimal gelungen, gegen Hahnbach zu gewinnen. Beide Mannschaften haben zwei Tage zuvor ein schweres Auswärtsprogramm. Wir müssen zum Spitzenreiter SC Luhe-Wildenau, Hahnbach gastiert beim starken Aufsteiger Auerbach.
„Natürlich ist alles auch Tagesform abhängig“, sagt Kratzer. „Wir werden am Montag auf jeden Fall alles geben, um den hoffentlich vielen Zuschauern ein spannendes Pokalfinale zu bieten.“




