Janker-Dreierpack gegen Auerbach sichert Etzenricht die Tabellenführung

Janker-Dreierpack gegen Auerbach sichert Etzenricht die Tabellenführung
Spielbericht Bezirksliga Nord. Etzenricht entschied die Partie vor dem Wechsel; Johannes Janker trifft dreifach und wird zum Matchwinner; Auerbach nach der Pause mit starker Phase; Wendl-Truppe bleibt an der Tabellenspitze.
Klarer 3:0-Erfolg des SV Etzenricht
SV Etzenricht – SV 08 Auerbach 3:0 (2:0). Tore: 5., 29., 76. (Foulelfmeter) Johannes Janker – SR: Leopold Kellner (Oberhinkofen) – Zuschauer: 160.
Effiziente erste Halbzeit legt den Grundstein
Der SV Etzenricht verteidigte mit einem klaren 3:0-Erfolg am zehnten Spieltag die Tabellenführung in der Bezirksliga Nord. Ausschlaggebend für den inzwischen siebten Saisonsieg war die souverän gestaltete erste Hälfte. Im Grunde war die Partie nach einer halben Stunde entschieden und als „Stürmer des Tages“ glänzte Johannes Janker, der am Samstagnachmittag die drei Tore besorgte. Selbstbewusst übernahm die Heimelf von Beginn an die Initiative, ließ die Gäste in den wenigen Offensivaktionen nicht zur Entfaltung kommen. Die Führung bereitete Mirko Griesbeck mit einer genau auf Janker gezogenen Flanke vom linken Flügel vor. Der Torjäger verarbeitete die Maßvorlage mit einer Art „Ping-Pong-Aktion“. Der gute Sebastian Kausler, Kapitän und Torhüter des SV 08, musste sich erst im dritten Versuch nach gelungenen Abwehrversuchen und einem Latten-Abpraller geschlagen geben.
Etzenrichts Offensivabteilung leistete sich in der Folge den Luxus, hochkarätige Chancen liegen zu lassen. Für Mirko Griesbeck (12.) und Janker (24.) war das 2:0 aus kurzer Distanz machbar. Bastian Schreml bediente mit einem Steilpass Janker, und die Wendl-Elf holte den Ausbau der Führung nach – mit einem sehenswerten Spurt, gefolgt von direktem Zug zum Tor und sicherem Abschluss.
Auerbach steigert sich nach der Pause – SVE bleibt stabil
Nach dem Wiederanpfiff folgten die besten Szenen des Aufsteigers. Das Team von Daniel Maier investierte weit mehr in die eigene Offensivarbeit. Etzenricht überzeugte aber im Abwehrmodus; die Defensive einschließlich des aufmerksamen Keepers Dominik Pautsch ließ wenig zu und verwaltete den Vorsprung geschickt. Der SVE-Torwart wurde nur bei einem Freistoß zu einer Parade gefordert, häufig als Ballverteiler einbezogen.
Elfmeter bringt Entscheidung – Janker schnürt Dreierpack
Coach Wendl reagierte mit Auswechslungen auf den steigenden Druck und konnte sich aus einer gut besetzten Bank bedienen. So kam Stephan Herrmann für Jannik Herrmann neu ins Spiel und überzeugte mit einem Traumpass, der den dritten Torjubel der Etzenrichter Fans voranging. Finn Lenz lief seinem Beschatter davon und konnte nur durch eine regelwidrige Aktion im Strafraum ausgebremst werden. Den fälligen Elfer versenkte wiederum „Jo“ Janker auf die sichere Art.
Stimmen zum Spiel: Wendl zufrieden, Maier selbstkritisch
Nüchtern und sachlich, wie immer, legte sich Spielertrainer Andy Wendl in seiner Analyse fest und sagte: „Über die gesamten 90 Minuten gelang uns ein relativ ungefährdeter Sieg. Wir waren super im Spiel, haben die erste Chance gleich genutzt und waren in den ersten 25 Minuten richtig gut dran. Wir waren hier griffig und haben weitere gute Aktionen gefahren. Dann haben wir das Spiel ein bisschen hergegeben, aber auch keine großen Chancen des Gegners zugelassen. Ähnlich lief die zweite Halbzeit. Mit dem 3:0 haben wir den Deckel draufgemacht. Auerbach hatte wenige Gelegenheiten, um wirklich ranzukommen. Das Ergebnis geht auf jeden Fall so in Ordnung.“ Am Ende bedauerte der Trainer die erneute Verletzung von Benjamin König.
Auerbachs Trainer Daniel Maier wird so zitiert: „Wir haben in der ersten Halbzeit überhaupt nicht zu unserem Spiel gefunden. Gerade gedanklich waren wir häufig einen Schritt zu langsam. Gegen eine Mannschaft dieser Qualität darf uns das nicht passieren. Dadurch haben wir es dem Gegner auch zu leicht gemacht, zu seinen Toren zu kommen. In der zweiten Halbzeit haben wir es dann deutlich besser gemacht, waren gut im Spiel und haben auf den Anschlusstreffer gedrängt. Uns hat allerdings im letzten Drittel die letzte Konsequenz und Durchschlagskraft gefehlt. Durch eine Unachtsamkeit haben wir dann einen Konter zugelassen, aus dem ein berechtigter Elfmeter entstanden ist. Danach war die Partie im Grunde entschieden und bei uns ging nicht mehr viel. Unterm Strich hat heute die reifere und abgezocktere Mannschaft verdient gewonnen.“
Ausblick: Hahnbach und Schwarzhofen als nächste Prüfsteine
Mit zwei Schlagerspielen setzt sich die Agenda des SV Etzenricht fort: Das nächste Auswärtsspiel steigt beim SV Hahnbach. Dort konnten die Blau-Schwarzen zuletzt wenig erben, und danach kommt am 26. September der SV Schwarzhofen auf den Siegfried-Merkel-Platz.
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