Radwallfahrt von Beidl nach Altötting trotz 37 Grad

Radwallfahrt von Beidl nach Altötting trotz 37 Grad
Jedes Jahr findet in Beidl zu Pfingsten eine Wallfahrt mit dem Rad nach Altötting statt – nur heuer nicht! Der Grund war ganz einfach: Zum 125. Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr, das ja zu Pfingsten 2026 stattfand, benötigte man jede Hand. Aber aufgeschoben ist bekanntlich nicht aufgehoben! Also nahmen sich die Beidler vor, Anfang August mit dem Radl nach Altötting zu fahren. Das wurde dann auch vom 4. bis 6. August 2026 umgesetzt.
Erste Etappe und sommerliche Hitze
So starteten 15 Radfahrerinnen und Radlfahrer in Gottes Namen in den als „Herz Bayerns“ bekannten Wallfahrtsort. Bevor man in die Pedale trat, gab es natürlich ein gemeinsames Gebet und den Segen durch Pfarrer Thomas Thiermann. Dann ging es bei der ersten Etappe über stolze 101 Kilometer entlang des Naabtalradwegs bis nach Burglengenfeld. Vergangenes Jahr hatte es bei der Radwallfahrt wie aus Eimern geschüttet; dieses Mal meinte es Petrus mit der Wärme auch zu gut – es waren stellenweise 37 Grad! Und nicht alle Räder hatten einen elektrischen Hilfsmotor! Drei Fahrräder kamen nur mit reiner Muskelkraft voran. Den tapferen Fahrradfahrerinnen und Radfahrern wurde hier schon einiges abverlangt. Es handelt sich bei ihnen nicht um Profis, sondern um ganz normale Freizeitsportler.
Am zweiten Tag ging es dann weiter bis zum Schloss Tunzenberg. Hier wurde ein zweites Mal übernachtet. Diese Teilstrecke war 81 Kilometer lang, auch bei fast denselben Temperaturen. Am dritten Tag war dann noch eine Teilstrecke mit 72 Kilometern bis zum Ziel zu bewältigen, und die Gruppe erreichte am Donnerstagmittag ihr Ziel.
Organisation, Begleitfahrzeug und Abschlussgottesdienst
Vorbereitet und geplant wurde die Tour von Michael Vollath und Wolfgang Jäger. Unterwegs gab es immer wieder Pausen mit Gebeten, bei denen auch nachdenkliche Impulse gesetzt wurden. Ebenfalls ein ständiger Begleiter war der Gesang – bewundernswert bei diesen Temperaturen! Natürlich war auch ein Begleitfahrzeug immer mit dabei. Freundlicherweise stellte die Gemeinde Plößberg ihren Gemeindebus hierfür zur Verfügung. Damit wurde auch für den Rücktransport der Drahtesel in die Heimat gesorgt. In Altötting feierten die Wallfahrer einen beeindruckenden Abschlussgottesdienst mit Pfarrer Thomas Thiermann. Alle Teilnehmer zeigten sich zwar erschöpft, aber auch begeistert und dankbar für die gesamte Organisation und das schöne Gemeinschaftserlebnis. Immer wieder war am Schluss zu hören: „Diese drei Tage werden uns lange in Erinnerung bleiben!“
Wenn Du OberpfalzECHO als bevorzugte Quelle hinterlegst, tauchen unsere Inhalte dort häufiger für Dich auf.
Füge jetzt OberpfalzECHO Deinen Quellen hinzu!


