SpVgg SV Weiden feiert fast perfektes Osterfest
![Weiden. Achtungserfolg für die Bayernliga-Fußballer der SpVgg SV Weiden: Nach dem blamablen Auftritt am Wochenende in Haibach haben es die Spieler um Trainer Franz Koller vor nur 236 Zuschauern im Heimspiel […]](https://oberpfalzecho.de/cache/images/SpVgg_SV_Weiden-Benny-Werner-Fussball-Sport-1100.jpeg)
SpVgg SV Weiden feiert fast perfektes Osterfest
Weiden. Achtungserfolg für die Bayernliga-Fußballer der SpVgg SV Weiden: Nach dem blamablen Auftritt am Wochenende in Haibach haben es die Spieler um Trainer Franz Koller vor nur 236 Zuschauern im Heimspiel gegen das Spitzenteam VfB Eichstätt wieder gut gemacht und ein 1:1 (0:1) geholt.
Von Stephan Landgraf
Allerdings mussten die Schwarz-Blauen bis zur 90. Minute zittern, ehe Stürmer Benny Werner mit seinem Treffer das Remis rettete. Durch dieses Unentschieden kletterten die Weidener um einen Rang in der Tabelle nach oben, bleiben aber weiter mit drei Punkten Rückstand auf einem Abstiegsrelegationsplatz hängen.
Die knapp 250 Zuschauer erlebten eine von Beginn an um jeden Meter kämpfende Weidener Mannschaft. „Meine Mannschaft hat eine richtig gute Leistung abgeliefert“, sagte Koller nach dem Schlusspfiff. Kurzfristig fiel vor der Partie Tobias Plößner mit einer Magen-Darm-Grippe aus und so musste Koller seine Defensive neu aufstellen. Die hatte sich noch nicht richtig geordnet, schon stand es nach nur einer Minute 1:0 für die Eichstätter. Fabian Eberle traf per Flugkopfball, bei dem er sich verletzte und mit Verdacht auf Nasenbeinbruch ausgewechselt werden musste.
Im Gegensatz zu den letzten Wochen brachen die Gastgeber nach dem Rückstand nicht auseinander, sondern suchten ihr Heil in der Offensive. Stefan Graf traf in der 32. Minute nur die Unterkante der Latte. Weitere hochkarätige Möglichkeiten hatte die SpVgg SV dann in der zweiten Hälfte fast im Minutentakt durch Johannes Scherm (50.), Christoph Hegenbart (63.), Ibahim Devrilen (70.), Benny Werner (75.) und Alexander Jobst (86.).
So dauerte es bis zur letzten Minute, ehe die Weidener durch Werner den mehr als verdienten Ausgleich markierten.
SpVgg SV feiert fast perfektes Osterfest
Weidener Bayernliga-Fußballer holten sich auch beim Heimspiel gegen den VfL Frohnlach vor 205 Zuschauern im Kampf um den direkten Klassenerhalt einen überlebenswichtigen 3:0 (0:0)-Sieg. Damit halten die Schwarz-Blauen Anschluss an die Mitkonkurrenten und wollen nun am Freitag um 18 Uhr beim 1. SC Feucht und am Dienstag um 19 Uhr zuhause im Derby gegen den FC Amberg nachlegen.
„Wir hatten die nahezu gleiche Aufstellung, die gleiche Taktik wie beim 1:1 gegen den VfB Eichstätt – aber dann standen zwei völlig unterschiedliche Mannschaften auf dem Spielfeld“, sagte nach dem Schlusspfiff SpVgg SV-Trainer Franz Koller. Für seine Elf trafen Benjamin Werner (58.), Thomas Schneider (74.) und Josef Rodler (88.). Dennoch hielt sich die Begeisterung Kollers in Grenzen, denn die bereits abgestiegenen Frohnlacher hätten in der ersten Halbzeit klar in Führung gehen können.
Weidens Trainer musste seine Startformation leicht ändern, da der angeschlagene Stefan Graf nicht auflaufen konnte. Für ihn begann Ibrahim Devrilen. Der musste mit einer Zerrung aber bereits in der ersten Hälfte den Platz verlassen. Den Gastgebern war der Druck des Gewinnen-Müssens deutlich anzumerken, sie leisteten sich im ersten Durchgang viele Ballverluste. „Wir waren am Anfang klar das bessere Team und hätten führen müssen“, so VfL-Coach Oliver Müller. Er hatte damit völlig Recht, denn Lukas Pflaum (13.), Stefano Göhring (29.) und Kevin Hartmann (31./38.) hatten beste Einschussmöglichkeiten, die sie aber allesamt vergaben.
„Wir haben uns in der zweiten Hälfte einfach besser präsentiert und die gewonnenen Zweikämpfe waren bei uns der Türöffner“, bilanzierte Koller dann über die zweite Hälfte. Benjamin Werner (58.) per Kopfball brachte die Weidener letztendlich auf die Siegerstraße. Den zweiten Treffer erzielte Thomas Schneider nach Doppelpass mit Werner (74.) und den dritten Josef Rodler (88.). „Das war ein überlebenswichtiger Sieg für uns. Nun müssen wir den Blick nach vorne richten“, so Koller.




