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Stiftland Dragons überraschen weiter und nehmen auch die Trostberger Hürde

Trostberg/Mitterteich. Der EHC Stiftland-Mitterteich sorgt in der Eishockey-Landesliga weiter für Aufsehen. Nach dem 5:3-Sieg in Bayreuth setzte sich der Aufsteiger am Dienstag auch in Trostberg durch.

Stiftland Dragons überraschen weiter und nehmen auch die Trostberger Hürde

Lukas Hösl besorgte in Trostberg mit zwei Toren innerhalb von knapp zwei Minuten den Ausgleich. Foto: Archiv Lena-Maria Völkl

Eishockey-Landesliga B, 16. Spieltag

TSV Trostberg – EHC Stiftland-Mitterteich 4:5 n. V. (2:1, 1:0, 1:3, 0:1)

Tore: 11. Min. Rossmanith 1:0 (PP1), 12. Min. Felix Köbele (Kiril Groz) 1:1, 19. Min. Ladigan 2:1, 35. Min. Zak 3:1, 44. Min. Lukas Hösl (Daniel Smazal, Phillip Dürr) 3:2, 46. Min. Hösl (Dürr, Smazal, PP1) 3:3, 57. Min. Rossmanith 4:3, 58. Min. Jan Wenisch (Marius Schmidt, Köbele) 4:4, 62. Min. Schmidt (Köbele) 4:5. – Strafminuten: TSV: 8, EHC: 10. – Zuschauer: 277.

Der Aufsteiger untermauerte im Dreikönigsspiel seinen Ruf als ungemein kampfstarke Truppe, die niemals aufgibt. Beim Tabellenvierten agierte man von Beginn an absolut auf Augenhöhe, geriet aber dennoch etwas unnötig in Rückstand. Im zweiten Drittel hatte sich die Mannschaft von Coach Vaclav Drobny viel vorgenommen, doch der Schuss ging zunächst nach hinten los, als die Gastgeber auf 3:1 erhöhten.

EHC wieder mit bärenstarkem dritten Drittel

Trotzdem behielten die Gäste die Nerven, wohl auch im Bewusstsein, dass das letzte und traditionell stärkste Drittel der Dragons ja noch bevorstand. Tatsächlich drehte der EHC jetzt richtig auf und Lukas Hösl, der sich in dieser Saison noch nicht als „Tormaschine“ hervorgetan hatte, sorgte innerhalb von nicht einmal zwei Minuten für den überraschenden, aber verdienten Ausgleich. Als Trostberg knapp vier Minuten vor Schluss erneut in Führung ging, schienen den Dragonas die Felle doch noch davonzuschwimmen.

Allerdings sollte man die Mitterteicher Eishockeycracks nie abschreiben. Nur gut eine Minute nach dem 4:3 gelang Jan Wenisch der erneute Ausgleich für die nie aufsteckenden Gäste. In der Verlängerung war es dann Marius Schmidt in seiner unnachahmlichen Art, der auf Vorlage seines kongenialen Partners Felix Köbele für die Entscheidung sorgte. Mit dem Sieg und jetzt respektablen 24 Punkten kletterte der EHC auf den sechsten Platz.

EHC-Goalie Filip Grancarov erwies sich auch am Dienstag als sicherer Rückhalt seines Teams. Foto: Udo Fürst

Zweimal gegen Pegnitz

Am kommenden Wochenende stehen zwei Spiele gegen die Pegnitz Icedogs auf dem Programm: Zunächst gastieren die Dragons am Freitag (19.30 Uhr) im Pegnitzer Freieisstadion, am Sonntag müssen die Oberfranken in Mitterteich Farbe bekennen. Im ersten Aufeinandertreffen mussten sich die Dragons auf eigenem Eis mit 1:4 geschlagen geben. Doch jetzt ist Zeit für eine Revanche. Die Icedogs, einer der Topfavoriten auf die ersten Plätze, schwächelten zuletzt erheblich: Während man die 5:6-Heimniederlage gegen den Zweiten ESC Haßfurt noch einkalkulieren musste, kam die 0:1-Pleite nach Penaltyschießen beim EV Moosburg am Sonntag doch sehr überraschend.

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