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Wasserball: Dezimierte Weidener schlagen sich beim Favoriten achtbar

Weiden. Djordje Tanaskovic, der Torschützenkönig der vergangenen Saison, machte den Unterschied bei der Begegnung des Duisburger SV98 gegen den SV Weiden am vergangenen Samstag.

Wasserball: Dezimierte Weidener schlagen sich beim Favoriten achtbar

Teambesprechung mit Trainer Thomas Aigner. Foto: Dagmar Nachtigall

Wasserball-Bundesliga, Gruppe B

Duisburger SV98 – SV Weiden 16:13 (2:3, 6:3, 4:2, 4:5)

Die Weidener reisten stark dezimiert nach Duisburg und entsprechend klein waren die Erwartungen vor der Partie. Mit Jakob Ströll, Andreas Jahn, Thomas Kick und Nikolaj Neumann fielen schon im Vorfeld vier Stammkräfte aus und am Freitag kam mit dem erkrankten Torwart Matthias Kreiner ein weiterer Spieler dazu. Da auch der zweite Torwart Christopher Klein verhindert war, durfte der erst 17-jährige Ukrainer Andrii Lobodynskyi sein Bundesligadebüt feiern. Und der junge Mann feierte einen sehr gelungenen Einstand in der Bundesliga.

Über lange Phasen ebenwürdig

Überhaupt zeigten sich die Max-Reger-Städter sehr couragiert und waren mit einer guten Moral über lange Strecken ein absolut ebenbürtiger Gegner der favorisierten Gastgeber. Man gewann sogar das Auftaktviertel mit 3:2 und hielt sich auch im zweiten Abschnitt beachtlich, ehe Duisburgs Toptorjäger Tanaskovic immer stärker wurde und den befürchteten Unterschied ausmachte. Der SV hielt in allen Phasen voll dagegen und überzeugte mit einer couragierten Mannschaftsleistung vor dem gut aufgelegten Keeper Lobodynskij.

Leider wurden alle Bemühungen der Oberpfälzer meist schnell durch Tore von Tanaskovic egalisiert. Sieben Treffer des Duisburger Angreifers waren letztlich nicht zu verkraften. Die Moral der Weidener stimmte jedenfalls bis zum Schluss, sie gewannen auch das letzte Spielviertel mit 5:4, was aber in der Summe nicht mehr reichte. Das torreiche Spiel ging mit 16:13 letztendlich verdient an die Duisburger.

Leistung macht Hoffnung

13 Tore beim Tabellenzweiten machen Mut bei den Max-Reger-Städtern. Die Chancenverwertung scheint sich zu verbessern, das Über- und Unterzahlspiel war ebenfalls effektiver als in den vergangenen Wochen. Wenn der eine oder anderer Stammspieler wieder an Bord ist und der Duisburger Topschütze etwas besser in Schach gehalten werden könnte, dürfen sich die Weidener reelle Chancen für das Rückspiel am kommenden Samstag ausrechnen.

Trainer Aigner zuversichtlich

„Wenn Tanaskovic statt sieben nur drei Tore macht, sieht das Spiel anders aus. Daran müssen wir im Training arbeiten“, schätzt Mannschaftsleiter Irek Luczak die Lage vor dem Rückspiel ein. Ob die Liste der Ausfälle bis Samstag tatsächlich kürzer wird, ist noch offen. Die Aigner-Schützlinge können aber nach der Leistung von Duisburg zuversichtlich auf die kommende Aufgaben blicken. „Die Teamleistung macht mir Mut, es hat sich gezeigt, dass wir trotz so vieler Ausfälle konkurrenzfähig sind. Wir werden uns nächste Woche revanchieren“ verspricht Trainer Thomas Aigner.

Schon kommenden Samstag um 18 Uhr gastiert Duisburg in der Thermenwelt zum Rückspiel.

Zoigltermine
Zoigltermine

SV Weiden:

Andrii Lobodynskyi im Tor, Denis Underberg, Louis Brunner (4 Tore), Cedrik Zupfer, Denis Reichert (1), Robert Reichert (2), Marek Janecek (2), Matteo Savo (2), Stepan Rezek (2), Sean Ryder und Dimitri Leichter