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Wilder Volleyballwestern im Waldbad

Grafenwöhr. 52 Mannschaften, fünf Felder, vier Spieler pro Team, zwei Wettbewerbe – Das ist der Waldbadcup kurzgefasst. Dazu gehört auch jede Menge Spaß und die berühmte Players-Party. Am Wochenende ist es wieder so weit.

Wilder Volleyballwestern im Waldbad

Nach zwei Tagen Beachvolleyball und Party gibt es noch das gemeinsame Abschiedsbild bevor es nach Hause geht. Foto: Michael Klement

Am Wochenende ist wieder Ausnahmezustand im Waldbad zu erwarten. Grund ist der Waldbadcup der Volleyballsparte der Sportvereinigung Grafenwöhr. 52 Mannschaften haben sich für die beiden Wettbewerbe angemeldet und so werden hunderte Spieler und Zuschauer Waldbad und Beacharena mit Leben füllen.

Jeweils vier Spieler in jedem Team spielen zwei Mal neun Minuten nach Hallenregeln gegeneinander. Ausnahme sind die beiden Finalspiele, die nach Gewinnsätzen gespielt werden. Es muss mindestens eine Dame pro Mannschaft auf dem Feld sein.

Am Wochenende wird am Waldbadcup gebaggert, gepritscht, geblockt und geschmettert. Foto: Michael Klement

Fun- und Masters-Cup

Im Fun-Cup starten 32 Teams. Dieser richtet sich an Hobby- und Gelegenheitsspieler. Vereinsspieler sind hier unerwünscht. Der Spaß steht im Vordergrund.

Am Wochenende wird am Waldbadcup gebaggert, gepritscht, geblockt und geschmettert. Foto: Michael Klement

Deutlich professioneller geht es im Masters-Cup ab: Dieser richtet sich an Vereins- und Turnierspieler. Hier geht es deutlich athletischer, technischer und schneller als im Fun-Cup zu.

Beliebt seit 1994

Der Cup fand erstmals 1994 statt und entwickelte sich schnell zu einem der größten Beachvolleyballturniere der Oberpfalz. Auch die Corona-Pause beeinträchtigte seine Beliebtheit nicht, war 2022 fast alle Startplätze wieder belegt. So auch in diesem Jahr – Organisatorin Franziska Reiter verrät: „Die Anmeldung ging im Mai los. Der Fun-Cup war nach drei Wochen ausgebucht, der Masters-Cup nun seit Anfang Juli.“ Einige Teams stehen auf der Warteliste und hoffen noch auf eine Absage eines angemeldeten Teams.

Lustige Teams aus ganz Bayern

Die Teilnehmer stammen meist aus der Gegend, es sind aber auch Mannschaften aus dem Regensburger und Nürnberger Raum und sogar aus München dabei. Zum Waldbadcup gehört auch die lustige Namenswahl, bei der sich die Teams oft gegenseitig übertreffen. Zum Beispiel: Wabbelwackelarmige Windhosenkameraden aus Kemnath, Pressather Knedlquetscher, SchlechtSchmetterFront und Block Party aus Grafenwöhr, FC Porto und Versand aus Erbendorf und Baller die Waldfee aus Waldmünchen.

Grammer Solar
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Am Wochenende wird am Waldbadcup gebaggert, gepritscht, geblockt und geschmettert. Foto: Michael Klement

Die SV Grafenwöhr tritt selbst mit drei Mannschaften im Masters Cup sowie acht Teams im Fun-Cup an. Zwei davon sind reine Jugendteams. Mit dabei auch die Sieger aus dem Vorjahr: Chickentown aus Henfenfeld und der Fun-Cup-Sieger Felilou aus Hersbruck, der traditionell im Folgejahr im Masters starten muss.

Motto: Wilder Westen

Zum Waldbadcup gehört auch die Players-Party am Samstagabend für Spieler und deren Freunde. Motto des Cups und der Party ist dieses Jahr „Wickie im Wilden Westen“ – Wickie ist das Maskottchen der Volleyballsparte und es soll passende Musik, Getränke, Spiele und Dekoration geben.

Am Wochenende wird am Waldbadcup gebaggert, gepritscht, geblockt und geschmettert. Foto: Michael Klement

Begrüßung ist am Samstagmorgen um 9.30 Uhr, Beginn der Spiele ist Samstag und Sonntag um 10 Uhr. Die Finalspiele sollen am Sonntag um 15.30 Uhr beziehungsweise 16 Uhr stattfinden. Zuschauer müssen beachten, dass der Eintrittspreis des Waldbads zu entrichten ist – Der Weg zum Cup ist dann frei.