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Wir haben uns das erarbeitet

Neustadt/WN. Trainer Stefan Merkl zieht Zwischenbilanz einer starken Saison der Basketballer der DJK Neustadt

Wir haben uns das erarbeitet

Eine erfolgreiche Zwischenbilanz der aktuellen Saison können die Basketballer der DJK Neustadt a.d.Waldnaab ziehen. Mit 20 Punkten und Platz drei in der Tabelle hat sich das Team eine hervorragende Ausgangsposition für den Rest der Saison geschaffen. Foto: Stefan Merkl

Die DJK Neustadt a. d. Waldnaab spielt bislang eine Saison, die sich sehen lassen kann. Mit 20 Punkten und Platz drei in der Tabelle hat sich das Team eine hervorragende Ausgangsposition verschafft. Es ist das Resultat einer Entwicklung, die nicht zufällig entstanden ist, sondern Schritt für Schritt gewachsen ist.

Offensivstarkes Team

„Wir haben uns diese Position erarbeitet“, ordnet Trainer Stefan Merkl die aktuelle Lage ein. Von Beginn an habe man Wert auf Intensität, Zusammenhalt und klare Abläufe gelegt. Dass sich das nun in der Tabelle widerspiegelt, sei kein Zufall. „Die Jungs investieren viel – im Training wie im Spiel. Das zahlt sich aus.“ Mit 75,1 Punkten pro Spiel zählt die DJK zu den offensivstärkeren Teams der Liga. Gleichzeitig zeigen 73,6 Gegenpunkte im Schnitt, dass viele Begegnungen hart umkämpft sind. Die Bilanz von 10 Siegen bei 5 Niederlagen verdeutlicht jedoch, dass Neustadt in entscheidenden Momenten häufig die richtigen Antworten findet.

Ein Schlüssel dafür ist Pryszcz Lukas, der mit 18,8 Punkten pro Spiel der beste Werfer der Mannschaft ist. Er übernimmt Verantwortung, strukturiert das Offensivspiel und geht voran. „Lukas gibt uns Stabilität und Selbstvertrauen“, betont Merkl. „Er ist nicht nur als Scorer wichtig, sondern auch als Führungsspieler.“ Von außen sorgt Vladimir Krysl regelmäßig für Gefahr. In zehn Spielen traf er bereits 31 Dreipunktewürfe und ist damit nicht nur der gefährlichste Distanzschütze der DJK, sondern aktuell auch der zweitbeste Dreierschütze der gesamten Liga. Seine Treffsicherheit öffnet Räume, verschafft dem Team wichtige Läufe und zwingt Gegner, defensiv deutlich weiter herauszurücken.

Saison geprägt von intensiven Partien

Die Saison war bislang geprägt von intensiven Partien. Der knappe Overtime-Erfolg in Dresden oder das 71:69 in Leipzig zeigten, dass die Mannschaft auch unter Druck bestehen kann. Deutliche Siege wie in Gotha oder gegen Chemnitz unterstreichen zudem das Potenzial des Teams. Natürlich gab es auch Rückschläge, etwa in Jena oder in Eggolsheim. „Solche Spiele gehören dazu“, sagt Merkl. „Wichtig ist, dass wir daraus lernen und uns weiterentwickeln.“ Genau diese Lernfähigkeit sei ein Zeichen dafür, dass die Mannschaft gereift sei.

Weitere anspruchsvolle Aufgaben

Die kommenden Wochen stehen weitere anspruchsvolle Aufgaben bevor. Mit Begegnungen gegen Dresden, Chemnitz, Bayreuth oder Leipzig stehen entscheidende Spiele an. Für die DJK geht es darum, die starke Ausgangsposition zu verteidigen und vielleicht sogar noch mehr. Merkl bleibt dabei fokussiert: „Wir schauen nicht zu weit nach vorne. Wir wollen unser Spiel weiter verbessern und konstant auftreten. Wenn wir das schaffen, werden wir sehen, wo wir am Ende stehen.“

Eines steht bereits jetzt fest: Die DJK Neustadt spielt eine starke Saison. Platz drei mit 20 Punkten ist Ausdruck harter Arbeit, klarer Strukturen und gewachsener Qualität. Und die Geschichte dieser Spielzeit ist noch nicht zu Ende geschrieben.

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