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MSR Bertelshofer
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30 Handwerker für 35 Jahre Meisterleistung geehrt

Nordoberpfalz. Die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz hat am Mittwoch 30 Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeister aus dem Raum Weiden, Neustadt/WN und Tirschenreuth mit dem Goldenen Meisterbrief sowie dem goldenen Abzeichen „M“ ausgezeichnet.

Nordoberpfalz. Die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz hat am Mittwoch 30 Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeister aus dem Raum Weiden, Neustadt/WN und Tirschenreuth mit dem Goldenen Meisterbrief sowie dem goldenen Abzeichen „M“ ausgezeichnet.
In Etzenricht ehrte die Handwerkskammer ihre „Goldenen“ Meisterinnen und Meister. Es gratulierten HWK-Vizepräsident Gerhard Ulm (2. Reihe, 1. v. li.) und HWK-Geschäftsführer Alexander Stahl (2. Reihe, 1. v. re.). Foto: Fotostudio Kraus

30 Handwerker für 35 Jahre Meisterleistung geehrt

Im Gasthof Riebel überreichten HWK-Vizepräsident Gerhard Ulm und HWK-Geschäftsführer Alexander Stahl den Geehrten die Urkunden samt Ansteck-Pin. Die Ehrung erhalten Handwerkerinnen und Handwerker, die vor mindestens 35 Jahren ihre Meisterprüfung oder eine vergleichbare Prüfung abgelegt haben und seither als Selbstständige oder in Meisterposition tätig sind.

Lang gediente Handwerker prägen Region

In seiner Festrede betonte Vizepräsident Gerhard Ulm die besondere Ausdauer der Geehrten: „Wir zeichnen heute Menschen aus, die über Jahre hinweg Außergewöhnliches geleistet haben.“ Mit ihrem Können, ihrem Einsatz und ihrer Leidenschaft für den Beruf hätten sie das Handwerk in Ostbayern maßgeblich geprägt. Der Goldene Meisterbrief stehe für weit mehr als ein Datum oder Jubiläum. „Er ist eine Würdigung Ihrer Lebensleistung – und vor allem ein Ausdruck tiefen Respekts.“ Seit 35 Jahren oder sogar länger hätten die Geehrten Verantwortung übernommen, Betriebe geführt, Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen und gesichert sowie jungen Menschen ihren Erfahrungsschatz weitergegeben. Viele dieser ehemaligen Lehrlinge stünden heute selbst als Meister im Berufsleben – ein Beleg für die nachhaltige Wirkung ihres Engagements, so Ulm.

Goldene Meister verbinden Tradition und Innovation

Weiter betonte der Vizepräsident: „Sie mussten sich in den vergangenen 35 Jahren stetig anpassen. Märkte haben sich verändert, Technologien sind gekommen und gegangen, Anforderungen sind gestiegen.“ Mit Blick auf aktuelle Herausforderungen wie Digitalisierung, Fachkräftemangel, überbordende Bürokratie und eine angespannte Auftragslage unterstrich Ulm die Bedeutung dieser Haltung: Tradition bewahren und zugleich offen für Innovation bleiben. Abschließend dankte er den Geehrten im Namen der Kammer: „Sie sind zweifelsohne ein Vorbild für die kommenden Generationen.“

Handwerk bereichert Gesellschaft

Auch HWK-Geschäftsführer Alexander Stahl gratulierte den anwesenden Handwerkern zu ihrem beruflichen Meilenstein. Die Goldenen Meister seien über Jahrzehnte hinweg der Antrieb für das Handwerk in der Region gewesen. „Mit ihrem Engagement haben Sie aber nicht nur einen wirtschaftlichen Dienst erwiesen, sondern auch einen gesellschaftlichen“, so Stahl. Die Handwerksunternehmer seien Versorger, Arbeitgeber und Ausbilder und machten eine Region lebenswert.

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