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Ausbau mehr als verdoppelt Leistung am Umspannwerk Lauterhofen in Birgland

Lauterhofen. Bayernwerk Netz erweitert das Umspannwerk Lauterhofen deutlich: Die Transformatorleistung wächst bis 2029 von 80 auf 180 MVA, die Zahl der Schaltfelder von 28 auf 57. Mitte Oktober beginnt der erste Trafotausch.

Lauterhofen. Bayernwerk Netz erweitert das Umspannwerk Lauterhofen deutlich: Die Transformatorleistung wächst bis 2029 von 80 auf 180 MVA, die Zahl der Schaltfelder von 28 auf 57. Mitte Oktober beginnt der erste Trafotausch.
Das Umspannwerk in der Gemeinde Birgland verbindet seit 2009 das regionale Mittelspannungsnetz der Gemeinden Birgland, Kastl, Lauterhofen und Berg mit dem Hochspannungsnetz. Foto: Kurzprofil Bayernwerk Netz GmbH

Ausbau mehr als verdoppelt Leistung am Umspannwerk Lauterhofen in Birgland

Doppelt stark für die Energiewende: Bayernwerk Netz erweitert Umspannwerk Lauterhofen. Die Bayernwerk Netz GmbH erweitert das Umspannwerk Lauterhofen, das im Süden der Gemeinde Birgland liegt. Mit dem Ausbau erhöht der Verteilnetzbetreiber die Leistungsfähigkeit des wichtigen Netzknotens um mehr als das Doppelte. Die Modernisierung schafft zusätzliche Kapazitäten für die Einspeisung erneuerbarer Energien und die Stromversorgung.

Bayernwerk Netz stärkt Netzknoten in Lauterhofen

Erste vorbereitende Arbeiten auf dem Gelände des Umspannwerks haben begonnen. Mitte Oktober wird der erste Transformator ausgetauscht. Bis 2029 soll die Erweiterung abgeschlossen sein. Für das Projekt wendet die Bayernwerk Netz GmbH rund 7,5 Millionen Euro auf.

Das Umspannwerk Lauterhofen liegt südöstlich von Matzenhof in der Gemeinde Birgland und ist an die Hochspannungsleitung zwischen Ludersheim und Schwandorf angebunden. Es spielt eine wichtige Rolle für die Stromversorgung der Gemeinden Lauterhofen, Berg, Kastl und Birgland. In den Landkreisen Amberg-Sulzbach und Neumarkt in der Oberpfalz werden zunehmend Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien an das Stromnetz angeschlossen. Gleichzeitig steigt der Strombedarf durch Wärmepumpen, Elektromobilität sowie die Entwicklung von Gewerbe und Industrie. „In der Region boomt der Ausbau der erneuerbaren Energien. Besonders der Ausbau der Windkraft schreitet hier zügig voran. Daher schaffen wir mit der Erweiterung des Umspannwerks Lauterhofen die Voraussetzung, um die zusätzliche Einspeisung im Verteilnetz aufzunehmen und den dezentral erzeugten Strom auch für die Menschen nutzbar zu machen“, sagt Günther Mertel, Leiter des Bereichs Hochspannung bei der Bayernwerk Netz GmbH.

Leistung des Umspannwerks steigt um mehr als das Doppelte

Das Umspannwerk Lauterhofen ging 2009 in Betrieb. Im Zuge des Erweiterungsprojekts ersetzt die Bayernwerk Netz die drei bestehenden Transformatoren durch leistungsstärkere Geräte. Nach Abschluss der Arbeiten verfügt die Anlage über zwei Transformatoren mit jeweils 50 Megavoltampere (MVA) Leistung sowie einen weiteren Transformator mit einer Leistung von 80 MVA. Die installierte Transformatorleistung steigt dadurch von heute 80 MVA auf künftig 180 MVA. Das entspricht einer Steigerung von 125 Prozent.

Zusätzlich errichtet die Bayernwerk Netz eine neue Mittelspannungs-Schaltanlage. Die Zahl der Schaltfelder erhöht sich von derzeit 28 auf künftig 57. Hierfür wird auf dem Gelände des Umspannwerks ein zusätzliches Schalthaus gebaut. Durch die Erweiterung entstehen zusätzliche Anschlussmöglichkeiten für Verbraucher und Erzeugungsanlagen. Ab 2027 will die Bayernwerk Netz auch das Mittelspannungsnetz, das an das Umspannwerk Lauterhofen anschließt, ertüchtigen und verstärken.

Erweiterung am bestehenden Standort

Für den Ausbau vergrößert Bayernwerk Netz die Fläche des Umspannwerks in östlicher Richtung. Das Betriebsgelände wächst von rund 5.000 auf etwa 7.600 Quadratmeter.

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„Mit der Erweiterung am Standort können wir die zusätzlichen technischen Anlagen unmittelbar in die vorhandene Infrastruktur integrieren. Gleichzeitig berücksichtigen wir bereits heute die Möglichkeit, das Umspannwerk bei weiter steigendem Bedarf erneut auszubauen. Auf dem Gelände planen wir Platz für einen zusätzlichen, vierten Transformator ein, der bei Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt installiert werden kann, ohne dass wir das Umspannwerk noch einmal maßgeblich umbauen müssen“, erklärt Günther Mertel.

Erster neuer Trafo zieht im Herbst ein

Erste vorbereitende Arbeiten für die Erweiterung des Umspannwerks haben im August auf dem Gelände des Umspannwerks begonnen. Aktuell bereitet die Bayernwerk Netz den Austausch des ersten von insgesamt drei Trafos vor. Mitte Oktober soll das erste Gerät ersetzt werden. Im Jahr 2027 folgen der Austausch der beiden weiteren Transformatoren sowie der Ausbau der Mittelspannungs-Schaltanlage. Bis 2029 will die Bayernwerk Netz die Arbeiten am Umspannwerk abschließen.

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