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Auszeichnungen für drei Oberpfälzer Projekte

Tirschenreuth. Das ALE Oberpfalz ehrt drei Projekte, die den ländlichen Raum stärken und als Vorbilder gelten. Sie gehen für den Staatspreis 2026 "Land.Dorf.Zukunft" ins Rennen; die Verleihung ist am 22. Oktober in München.

Auszeichnungen für drei Oberpfälzer Projekte

Foto: David Rieß

Drei leuchtende Beispiele für das Bemühen um eine zukunftsorientierte Entwicklung und Stärkung des ländlichen Raumes wurden jetzt vom Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Oberpfalz ausgezeichnet. „Sie leisten wichtige Beiträge für eine nachhaltige Entwicklung und gestalten ihren Lebensraum und unsere Heimat“, sagte Behördenleiter Kurt Hillinger bei der Feier im Historischen Rathaussaal der Stadt Tirschenreuth. Die Ausgezeichneten hätten die Lebensqualität wegweisend verbessert und innovative Projekte realisiert.

Konkret handelt es sich dabei um folgende Projekte, die allesamt ideell, finanziell und personell vom ALE Oberpfalz unterstützt wurden:

  • Dorferneuerung Etzelwang: Gelungenes Zusammenspiel von Tradition, Sanierung und moderner Dorfentwicklung, durchgeführt von der Teilnehmergemeinschaft Dorferneuerung Etzelwang und der Gemeinde Etzelwang (Landkreis Amberg-Sulzbach).
  • Waldneuordnung Vogelthal: Aufteilen eines Rechtlerwaldes kombiniert mit einer Vermessungsübung von Studierenden der OTH Amberg-Weiden, durchgeführt von der Teilnehmergemeinschaft Flurneuordnung Vogelthal (Stadt Dietfurt an der Altmühl, Landkreis Neumarkt) und der OTH Amberg-Weiden.
  • „Was geht auf dem (Brücken-)Land?“: Architekturstudierende entwickeln Ideen für leerstehende Gebäude in einer ILE am Beispiel Oberviechtach, Schönsee und Winklarn, durchgeführt von der Integrierten Ländlichen Entwicklung Brückenland Bayern-Böhmen (Landkreis Schwandorf und Neustadt/WN) und der OTH Regensburg.
Staatspreisbewerber „Vogelthal“. Foto: David Rieß
Brückenland Bayern-Böhmen. Foto: David Rieß
Die Bewerber aus Etzelwang. Foto: David Rieß

Staatspreise 2026: Oberpfälzer Beiträge eingereicht

Alle drei Projekte hat das ALE Oberpfalz in den diesjährigen Wettbewerb zur Verleihung der Staatspreise 2026 „Land.Dorf.Zukunft“ durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus geschickt. „Die drei eingereichten Projekte aus der Oberpfalz sind aus unserer Sicht allesamt preiswürdig und verdienen den Staatspreis. Deswegen sind sie für uns alle Gewinner. Und dafür wollen wir Sie heute öffentlich würdigen und Ihnen unsere Wertschätzung zum Ausdruck bringen“, sagte Hillinger.

Mit dem Wettbewerb um den Staatspreis 2026 „Land.Dorf.Zukunft“ zeichnet das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus in drei Kategorien herausragende gemeinschaftliche und öffentliche Leistungen in der Ländlichen Entwicklung aus. Sie sollen beispielgebend sein und zugleich den ganzheitlichen Planungs- und Umsetzungsansatz der Ländlichen Entwicklung verdeutlichen.

Kategorien und Verleihung

Die drei Kategorien im diesjährigen Wettbewerb lauten „Umfassende Leistungen“, „Lösung von Landnutzungsansprüchen mit Hilfe von Bodenordnung“ sowie „Soziale Dorf- und Gemeindeentwicklung“. In jeder Kategorie werden bayernweit bis zu drei Staatspreise vergeben, die Verleihung durch Staatsministerin Michaela Kaniber findet statt am 22. Oktober in der Allerheiligen-Hofkirche der Residenz München.

Die Wettbewerbsteilnehmer bekamen jeweils eine Urkunde des Amtes und einen Obstbaum überreicht.

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