Baugenossenschaft Eigenheim bleibt günstigster Vermieter in Floß

Baugenossenschaft Eigenheim bleibt günstigster Vermieter in Floß
Nach dem Ergebnis des Bayerischen Prüfungsverbandes in München kann die Baugenossenschaft „Eigenheim“ als größter Hauseigentümer im Markt mit seinen 40 Häusern, 130 Wohneinheiten, 16 Garagen, 23 Carports und einem Büro für sich in Anspruch nehmen, der preisgünstigste Vermieter von Wohnungen im Flosser Amt zu sein. Dies ergab die letzte Prüfung des Verbandes für das Geschäftsjahr 2025. Im Berichtszeitraum kam es zu zehn Mieterwechseln.
Prüfung bestätigt ordnungsgemäße Geschäftsführung
In der nunmehr 126-jährigen Geschichte der Genossenschaft fanden erstmals Prüfung und Schlussbesprechung im Onlineverfahren statt. Prüfer Johannes Brimer bestätigte der Genossenschaft die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung dadurch, dass Vorstand und Aufsichtsrat ihren gesetzlichen, satzungsgemäßen Verpflichtungen nachgekommen sind. Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2025 wurde in Aktiva und Passiva mit 6,4 Millionen Euro bei einem Jahresverlust von 29.000 Euro festgestellt. Die Ordnungsmäßigkeit wurde als geordnet bescheinigt. Der Anstieg der liquiden Mittel ist auf das Bausparvermögen zurückzuführen.
Erfreulich ist auch, dass die Ertragslage als geordnet eingestuft werden konnte. Die durchschnittliche Wohnungsmiete der Genossenschaft liegt bei 4,20 Euro pro Quadratmeter Wohnraum und damit am unteren Rand der ortsüblichen Vergleichsmiete. Da die Ertragslage der Genossenschaft vom Ergebnis der Hausbewirtschaftung bestimmt wird, konnte auch diese als geordnet bezeichnet werden. Auch die Finanzlage ist nach dem Ergebnis der Gesamtentwicklung in absehbarer Zeit als geordnet einzustufen.
Lob für Vorstandsvorsitzende und Team
In der Zusammenfassung ist festzuhalten, dass die Verantwortlichen der Genossenschaft für sich in Anspruch nehmen können, jederzeit zum Wohle der Mitglieder und Wohnungsmieter ihre ehrenamtliche Tätigkeit zu verrichten. Berater Fred Lehner hatte herausgestellt, dass die Genossenschaft mit der Vorstandsvorsitzenden Marika Mauerer einen Glücksfall und eine herausragende Mitarbeiterin habe. Was die Gesamtverwaltung besonders auszeichne, sei das uneingeschränkte Vertrauen zueinander. Das ist ein fester Grundstein, auf dem die Genossenschaft steht und auf dem weiter aufgebaut werden kann.
Festgehalten wurde, dass derzeit keine Mieterhöhungen anstehen. Sparsam gewirtschaftet wird auch bei den notwendigen Instandhaltungen der Mietwohnungen. Die Genossenschaft sieht ihre Zukunft im weiteren Neubau von Sozialwohnungen. Allerdings müsse die Finanzierung stimmen.
Verlustdeckung beschlossen
Zum Jahresabschluss 2025 wurde beschlossen, dass der Verlust von über 29.000 Euro aus der Bauerneuerungsrücklage gedeckt wird.
Vertretbar sind die Mietrückstände. Nahezu alle Mietwohnungen konnten vermietet werden. Die Modernisierung einer Mietwohnung in Plankenhammer wird einen Aufwand von mehr als 150.000 Euro kosten. Die Finanzierung ist mit Kreditmarktmitteln vorgesehen. Eine Vermietung der Wohnung ist möglich. Öffentlich gefördert wurde eine Altbauwohnung in Plankenhammer.
Sitzungsthemen, Wahlen und Termine
Wohnungskündigung, Neuvermietungen, Beitrittserklärungen und Kündigungen der Mitgliedschaft waren weitere Beratungsgegenstände, die in der gemeinsamen Sitzung von Vorstand und Aufsichtsrat behandelt wurden. In den Vorstand wurde Siegfried Schell durch den Aufsichtsrat wiedergewählt. Ergänzungswahlen zum Aufsichtsrat stehen heuer nicht an. Am 13. April um 19 Uhr finden im Gasthaus „Weißes Rössl“ Eigentümerversammlungen statt. Die ordentliche Mitgliederversammlung wird am 11. Mai im Gasthaus „Weißes Rössl“ abgehalten.




