Dank an Brückenbauer und Abräumer
Dank an Brückenbauer und Abräumer
Es sei keine Selbstverständlichkeit, wohl aber eine unabdingbare Notwendigkeit, 330 Kilometer Kreisstraßen verlässlich instand zu halten. „Im ländlichen Raum ist ja jeder jeden Tag auf die Straßen angewiesen und erwartet, sie ohne Komplikationen nutzen zu können“, so Albert Nickl.
Gemeinsam die Aufgabe bewältigen
Landratsamt, Staatliches Bauamt und Straßenmeistereien zögen erfolgreich an einem Strang, um diese Aufgabe vorbildlich zu bewältigen, bekräftigte Nickl. Das umfangreiche Jahrespensum an großen und kleinen Obliegenheiten der Straßenmeisterei schilderte deren Leiter Thomas Ermer. So habe der Winter 2021/22 trotz seines durchschnittlichen Verlaufs den Winterdienst intensiv in die Pflicht genommen, doch sei es gelungen, stets „einen möglichst sicheren Verkehrsfluss zu gewährleisten“.
Viel Arbeit im abgelaufenen Jahr
Außer bei den Erneuerungen der Fahrbahndecken der Bundesstraße 22 zwischen Schönreuth und Guttenberg und der Bundesstraße 470 bei Kirchenthumbach und Eschenbach seien die Arbeiter der Straßenmeisterei Eschenbach auch bei der Fertigstellung der Straßenbauwerke der B 22 und 299 nahe Erbendorf eingesetzt worden. Zudem habe man zwei Staatsstraßenbrücken bei Reisach und Gößenreuth fertiggestellt und die Fahrbahndecken der Staatsstraße 2168 zwischen Netzaberg und Eschenbach sowie der Staatsstraße 2665 bei Kemnath/Berndorf erneuert.
Auch beim Personal hat sich viel getan
Auch personelle Änderungen hätten die Coronajahre 2020 bis 2022 gebracht: In den Ruhestand verabschiedet habe man Harald Fellner nach 37, Johann Walberer nach gut 30 und Manfred Bauriedl nach 40 Dienstjahren. Auf die Stelle des Verwaltungsangestellten Harald Fellner sei der zuvor beim Landkreis beschäftigte Patrick Dittner nachgerückt.
Neu eingestellt wurden Florian Kausler aus Mockersdorf und Tobias Fehlner aus Schlammersdorf. Jonas Rupprecht aus Pichlberg hat seine dreijährige Straßenwärterausbildung abgeschlossen, die verwaltungseigene Straßenwärterprüfung bestanden und ist heuer fest übernommen worden. Auch des am 27. Mai verstorbenen Kolonnenführers Josef Walberer wurde mit einer Schweigeminute gedacht.
Der Blick nach vorne
Der besondere Dank von Straßenmeistereileiter Thomas Ermer und Personalratssprecher Georg Thumbeck galt dem Schlammersdorfer Fuhrunternehmen Wolfgang Biersack für 50 Jahre Zusammenarbeit beim Winterdienst, bei der allgemeinen Straßenunterhaltung und der Gehölzpflege.
Einen Blick in die Zukunft unternahm Baudirektor Gerhard Kederer vom Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach. Auf das Rekordjahr 2022 mit Investitionen von fast 100 Millionen Euro werde ein weiteres arbeitsreiches Jahr folgen, in dem als aufwendigstes Projekt die Sanierung dreier Bundesstraßenbrücken bei Schwarzenbach anstehe. Weitere Vorhaben betreffen Fahrbahnerneuerungen zwischen Troschelhammer und Schwarzenbach, zwischen Hub und Zintlhammer sowie an der Bundesstraße 470 bei Kirchenthumbach. Ferner würden im Sommer 2023 die Faunabrücke am Hessenreuther Berg und die Neubaustrecke der B 299 auch in diesem Bereich fertiggestellt.




