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KI im Mittelstand: Johannes Ostner und C4TRENDS zeigen, wo Unternehmen anfangen sollten

[Advertorial] Weiherhammer. Zwischen großen Erwartungen und Berührungsängsten: Beim Einsatz Künstlicher Intelligenz liegen in vielen Unternehmen derzeit noch Welten dazwischen. Gerade beim Einsatz von KI im Mittelstand stellt sich deshalb die Frage: Wo anfangen – und was bringt Künstliche Intelligenz im Arbeitsalltag tatsächlich?

KI im Mittelstand: Johannes Ostner und C4TRENDS zeigen, wo Unternehmen anfangen sollten

Johannes Ostner und Florian Waldeck von C4Trends.

C4TRENDS hat früh erkannt, dass moderne Weiterbildung weit über einzelne Seminare hinausgehen muss. In Weiherhammer ist daraus ein echtes Leuchtturmprojekt für zukunftsorientierte Bildung entstanden: Als Lernarchitekt für Unternehmen verbindet C4TRENDS Weiterbildung, digitale Lernangebote, KI und neue Technologien zu Lernwegen, die sich am tatsächlichen Kompetenzbedarf von Unternehmen und Mitarbeitenden orientieren.

Ein Beispiel dafür ist die Zusammenarbeit mit Johannes Ostner von 42 Coding Solutions. Ostner beschäftigt sich in seiner täglichen Arbeit mit KI, Digitalisierung und der Automatisierung von Unternehmensprozessen und bringt damit vor allem die praktische Perspektive in die gemeinsamen Weiterbildungen ein. Gemeinsam widmen sich C4TRENDS und Ostner den Fragen, die Unternehmen rund um Künstliche Intelligenz beschäftigen.

Im Interview erklärt Ostner, warum KI nicht zum Selbstzweck werden darf, welche Chancen gerade im Mittelstand liegen und wo Unternehmen bei der Einführung beginnen sollten.

„Da treffen aktuell Himmel und Hölle aufeinander“

Johannes, wenn Sie aktuell mit Unternehmen über Künstliche Intelligenz sprechen: Welche Fragen und Herausforderungen begegnen Ihnen am häufigsten?

Da treffen aktuell Himmel und Hölle aufeinander, beziehungsweise allgemein zwei Extreme. Die eine Hälfte möchte unbedingt irgendwas mit KI machen, hat aber keine klare Zielvorstellung und erwartet dann Wunderdinge von KI und den dazugehörigen Tools. Die andere Hälfte hat anfangs oft noch Berührungsängste und weiß nicht so recht, was man damit machen kann. Gerade die zweite Hälfte holt man über Schulungen sehr gut ab, weil die Teilnehmenden selbst erfahren, wozu man Sprachmodelle gut verwenden kann und bei welchen Anwendungsfällen man KI lieber weglässt.

Wann KI im Arbeitsalltag echten Mehrwert bringt

Viele Unternehmen haben ChatGPT, Copilot oder andere KI-Werkzeuge inzwischen ausprobiert. Wann wird aus diesem Ausprobieren aus Ihrer Sicht echter Mehrwert im Arbeitsalltag?

Das Problem ist, dass zwar viele Unternehmen Initiativen mit KI starten und Tools einführen. Die Mitarbeitenden werden dann jedoch oft allein gelassen und es wird auch keine klare Strategie verfolgt. KI-Einführung zum Selbstzweck und für Marketing kann man sich sparen. Wenn Mitarbeitende eine sichere Umgebung bereitgestellt bekommen und verstehen, wie und wofür man KI im Arbeitsalltag nutzen kann, etabliert sich das auch recht schnell und man kann als Unternehmen von den Vorteilen von KI profitieren.

Wo mittelständische Unternehmen mit KI anfangen sollten

Gerade der Mittelstand hat häufig weder eine eigene KI-Abteilung noch große Entwicklungsressourcen. Wo liegen für mittelständische Unternehmen trotzdem die größten Chancen – und wo sollten sie realistisch anfangen?

Die Nutzungsmöglichkeiten von KI sind vielfältig und hängen eher von den jeweiligen Prozessen als von der Größe des Unternehmens ab. Bei einem unserer Kunden haben wir das CRM-Tool für den Außendienst per Chat und Spracheingabe vom Auto aus abfragbar gemacht. Ein von uns betreutes Ingenieurbüro hat bisher bei der Erstellung von Berichten viel Zeit mit Copy & Paste und dem Umformulieren von Texten verbracht. Dank eines KI-Tools haben wir die Bearbeitungszeit mehr als halbiert. Mein Tipp für den ersten Schritt: Wählt einen Prozess, der wenig komplex, aber zeitaufwendig und/oder fehleranfällig ist, und versucht, KI dort unterzubringen. KI benötigt allerdings saubere Daten und diese müssen digital zugänglich sein. Gerade bei KMUs ist daher bei KI-Projekten oft eine gewisse Vorbereitung notwendig. Generell ist unser Mantra: Erst Prozesse optimieren, dann digitalisieren, dann automatisieren und, falls sinnvoll, kann man über KI-Features nachdenken.

Wissen statt „einfach mal machen“

Was hält Unternehmen beim produktiven Einsatz von KI derzeit am häufigsten zurück: fehlende Ideen für sinnvolle Anwendungsfälle, mangelndes Know-how, technische Hürden oder vielleicht auch Unsicherheit bei den Mitarbeitenden?

Vermutlich eine Mischung aus all diesen Komponenten und zusammengefasst: Wissen. An KI-Projekte sollte man sehr strategisch herangehen, denn „einfach mal machen“ führt oft zu verbrannter Erde und vermeidbaren Kosten. Wir starten unsere KI-Projekte daher oft mit einer Mischung aus Schulung und Workshop für Entscheider, um einerseits die Möglichkeiten von KI im Allgemeinen aufzuzeigen und anschließend passende Use Cases im Unternehmen zu identifizieren. Im Detail kümmert man sich anschließend um die Ausarbeitung eines Pilotprojekts, die Analyse der Infrastruktur, Compliance-Anforderungen (Datenschutz, Berechtigungen, EU AI Act) und den Wissensaufbau bei den Endnutzern, um ihnen die Unsicherheit bei der Nutzung von KI zu nehmen.

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