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Weiss-Schuhe – 2026
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KI längst Teil des Alltags – Netzwerk Schule-Wirtschaft Impulse für Bildung und Arbeitswelt

Weiden. Wie verändert Künstliche Intelligenz Schule, Ausbildung und Arbeitswelt – und wie gut sind junge Menschen darauf vorbereitet? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die diesjährige Jahrestagung des lokalen Netzwerks Schule-Wirtschaft, die unter dem Leitthema „KI in Schule und Wirtschaft“ stand.

KI längst Teil des Alltags – Netzwerk Schule-Wirtschaft Impulse für Bildung und Arbeitswelt

In der Podiumsdiskussion erhielten die Netzwerker von Schule und Wirtschaft, fundierte Informationen. Foto: D. Nachtigall

Durch den Tag, in den Räumen der AOK, führten Jürgen Spickenreuther Vorsitzender im Bereich Wirtschaft und Elisabeth Junkawitsch Vorsitzende im Bereich der Schulen.

Schüler präsentierte die Sicht der Jugendlichen

Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung war die Perspektive der Jugendlichen selbst:
Schüler Luca Wolfram machte deutlich, dass KI für viele junge Menschen längst ein selbstverständlicher Begleiter im Alltag ist – sei es beim Lernen, Recherchieren oder Strukturieren von Aufgaben. Gleichzeitig wurde aber auch sichtbar, dass der kompetente und reflektierte Umgang mit den neuen Möglichkeiten keineswegs selbstverständlich ist. Genau hier sehen viele Beteiligte eine zentrale Aufgabe für Schule und Gesellschaft.

Die Schule setzt KI bereits um

Auch aus schulischer Sicht wurde klar: Künstliche Intelligenz ist im Unterricht angekommen. Christina Paul zeigte auf, dass KI sowohl neue Chancen für individualisiertes Lernen eröffnet als auch grundlegende Fragen aufwirft – etwa zur Leistungsbewertung oder zur Rolle von eigenständigem Arbeiten.

KI macht die Betriebe der Region zukunftsfähiger

Die wirtschaftliche Perspektive ergänzte Daniel Einhäupl, der die wachsende Bedeutung von KI für Betriebe hervorhob. Gerade im Hinblick auf die Zukunftsfähigkeit regionaler Unternehmen werde deutlich, dass technologische Kompetenzen zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Wie bereitet man junge Menschen auf eine KI geprägte Zukunft vor

In der anschließenden Podiumsdiskussion wurden diese Impulse aufgegriffen und weiter vertieft. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie junge Menschen bestmöglich auf eine von KI geprägte Zukunft vorbereitet werden können. Diskutiert wurde unter anderem, ob KI stärker in den Unterricht integriert werden sollte und welche Kompetenzen künftig für Ausbildung und Beruf entscheidend sind.

Kritisches Denken und verantwortungsvoller Umgang sind gefragt

Durch die Podiumsdiskussion leitete Sebastian Bäumler, Schule Wirtschaftskoordinator, der mit seinen treffenden Fragen unterhaltsam duch den Nachmittag führte. Den Fragen stellten sich Maria Rübe-Hietzinger, Jugendsozialarbeit an Schulen Neustadt, Alexander Schatz, Lehrer und MINT – Experte, sowie Uli Götz, von der Handwerkskammer Niederbayern Oberpfalz. Einigkeit bestand darin, dass KI enorme Chancen bietet, gleichzeitig aber auch neue Herausforderungen mit sich bringt. Besonders betont wurde die Bedeutung von Medienkompetenz, kritischem Denken und einem verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Technologien. „Es sollte ein fester Rahmen geschaffen werden für die KI, damit diese sinnvoll genutzt wird“, so Schatz.

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Luca Wolfram stellte die KI aus Sicht eines Schülers vor. Foto: D. Nachtigall
Christina Paul schilderte die KI aus Sicht der Schule. Foto: D. Nachtigall
Sebastian Bäumler (links) führte durch die Podiumsdiskussion. Jürgen Spickenreuther rechts, leitete durch die spannende Sitzung des Steuerkreises. Foto: D. Nachtigall

Netzwerk Schule-Wirtschaft: wichtige Plattform

Die Veranstaltung machte deutlich: Die Gestaltung des digitalen Wandels ist eine gemeinsame Aufgabe. Das Netzwerk Schule-Wirtschaft bleibt dabei eine wichtige Plattform, um Schule, Wirtschaft und Gesellschaft miteinander ins Gespräch zu bringen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.