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Klimaneutrale Fernwärme setzt Maßstäbe in Schwandorf

Schwandorf. Ein neues Zertifikat bescheinigt der städtischen Fernwärme Klimaneutralität mit einem Emissionsfaktor von 0,0 kg pro Megawattstunde. Das sichert bis 2035 Planbarkeit, schützt vor CO2-Kosten und stärkt Preisstabilität.

Schwandorf. Ein neues Zertifikat bescheinigt der städtischen Fernwärme Klimaneutralität mit einem Emissionsfaktor von 0,0 kg pro Megawattstunde. Das sichert bis 2035 Planbarkeit, schützt vor CO2-Kosten und stärkt Preisstabilität.
Oberbürgermeister Andreas Feller (links), Christof Both (Bereichsleiter Wärme SWFS, Mitte) und SWFS-Werkleiter Stefan Trettenbach (rechts) sind stolz auf das CO2-Zertifikat. Foto: Stadt Schwandorf / Daniel Weigl

Klimaneutrale Fernwärme setzt Maßstäbe in Schwandorf

Die Städtische Wasser- und Fernwärmeversorgung Schwandorf (SWFS) setzt einen Meilenstein in der regionalen Wärmewende. Gemeinsam stellten Oberbürgermeister Andreas Feller, SWFS-Werkleiter Stefan Trettenbach sowie Bereichsleiter Wärme Christof Both jetzt die aktuellen Zertifizierungsergebnisse vor: Demnach erreicht die Schwandorfer Fernwärme einen Emissionsfaktor von 0,0 Kilogramm pro Megawattstunde. Das aktuelle Zertifikat bescheinigt der Fernwärme somit vollständige Klimaneutralität – und das bis zum Jahr 2035, was Planungssicherheit ermöglicht. Damit hebt sich die Stadt deutlich von fossilen Energieträgern wie Erdgas oder Heizöl ab.

Emissionsfaktor null: Klimaneutrale Fernwärme in Schwandorf

„Mit einem Emissionsfaktor von null nehmen wir eine Vorreiterrolle ein. Unsere Kundinnen und Kunden heizen nicht nur komfortabel, sondern leisten einen direkten Beitrag zum Klimaschutz, ohne sich um die verschärften gesetzlichen Anforderungen der kommenden Jahre sorgen zu müssen“, so Stefan Trettenbach.

Wirtschaftliche Vorteile: Preisstabilität statt CO₂-Bepreisung

Neben dem ökologischen Aspekt rückt auch der wirtschaftliche Vorteil immer stärker in den Fokus. Da bei der Erzeugung der Schwandorfer Fernwärme kein CO₂ ausgestoßen wird, entfällt die Belastung durch die stetig steigende CO₂-Bepreisung komplett. Während fossile Brennstoffe durch die CO₂-Bepreisung jährlich teurer werden, bleibt dieser Kostenfaktor bei der Fernwärme null. Die Unabhängigkeit von fossilen Importmärkten schützt die Kundinnen und Kunden zudem vor extremen Preisschwankungen und garantiert Preisstabilität. Auch Immobilienbesitzerinnen und -besitzer profitieren: Sie erfüllen mit dem Anschluss an das Fernwärmenetz bereits heute alle Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) bis weit über das Jahr 2035 hinaus.

„Dieser Spitzenwert ist das Ergebnis großer technischer Anstrengungen und kontinuierlicher Optimierung“, erklärt Christof Both. „Wir treiben den Ausbau unseres Netzes konsequent voran, damit noch mehr Haushalte von dieser grünen Energie profitieren können. Wir verkaufen nicht nur Wärme, wir bieten Versorgungssicherheit und stärken die lokale Wertschöpfung.“ Auch aus Sicht der Stadtspitze hat diese Entwicklung eine besondere Bedeutung: „Ich bin stolz darauf, dass wir in Schwandorf frühzeitig die richtigen Weichen stellen. Unsere Fernwärme ist ein zentraler Baustein für eine sichere, unabhängige und zukunftsfähige Energieversorgung vor Ort“, betont Oberbürgermeister Andreas Feller.

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