Von der Bauchemie bis zur Rennstrecke
![[Advertorial] Großostheim. Klebstoffe, Beton und farbige Randsteine im Motorsport haben mehr miteinander zu tun, als es auf den ersten Blick scheint. MAPEI entwickelt Materialien für sehr unterschiedliche Bauanwendungen. Der Blick auf das Familienunternehmen aus Mailand zeigt, welches Wissen hinter seinen Lösungen für Rennstrecken steckt.](https://oberpfalzecho.de/cache/images/mapei-mapecoat-race-track-produkt-1920-scaled-1100.jpeg)
Von der Bauchemie bis zur Rennstrecke
Wenn ein Gebäude saniert, ein Tunnel gebaut oder ein Boden verlegt wird, entscheiden auch die verwendeten Materialien darüber, wie sich ein Bauwerk später nutzen lässt. Ein Klebstoff muss zum Belag passen, ein Reparaturmörtel zum Untergrund und eine Beschichtung zur Belastung der Oberfläche. Solche Aufgaben bilden das Geschäft des italienischen Bauchemieherstellers MAPEI.
Rodolfo Squinzi gründete das Unternehmen 1937 in Mailand. Dort liegt bis heute der Hauptsitz. Am Anfang standen Farben, später kamen Klebstoffe und Produkte für die Verlegung von Bodenbelägen und keramischen Fliesen hinzu. Mit dem ersten Werk in Kanada begann 1978 die internationale Expansion.
Ein Familienunternehmen mit weltweiter Produktion
MAPEI wird weiterhin von der Familie Squinzi geführt. Laut dem Unternehmensprofil 2026 erzielte die Gruppe im Jahr 2025 einen konsolidierten Umsatz von fast 4,4 Milliarden Euro. Das Profil nennt mehr als 14.000 Beschäftigte, 92 Tochtergesellschaften in 59 Ländern und 109 Produktionsstätten in 44 Ländern.
Das Angebot umfasst mehr als 36 Produktlinien. Dazu gehören Materialien für die Verlegung von Fliesen und Bodenbelägen, Betonzusatzmittel, Dämm- und Verstärkungssysteme sowie Produkte für Reparatur und Sanierung. Weitere Anwendungen reichen vom Tunnelbau bis hin zu Verlegeprodukten für den Schiffsbau. Neben den Produkten bietet das Unternehmen technische Beratung für Planung und Verarbeitung an.
Forschung für unterschiedliche Anforderungen
Für Forschung und Entwicklung verfügt MAPEI nach eigenen Angaben über 39 Labore weltweit. Das zentrale Forschungszentrum in Mailand koordiniert deren Arbeit. Die Einrichtungen arbeiten auch mit Hochschulen und wissenschaftlichen Instituten zusammen.
Wie unterschiedlich die Aufgaben sind, zeigen die im Unternehmensprofil genannten Referenzen. MAPEI verweist unter anderem auf Projekte am Guggenheim Museum in New York, am Louvre Abu Dhabi und am Panamakanal. Die Beteiligung kann jeweils bestimmte Materialien oder Anwendungen betreffen; sie bedeutet nicht, dass das Unternehmen ein gesamtes Bauwerk errichtet hat.
Wenn Baumaterialien im Motorsport gebraucht werden
Ein Anwendungsfeld sind Motorsportanlagen. Dort müssen Randsteine, Markierungen und Auslaufzonen farbig gestaltet und geschützt werden. Beschichtungen auf diesen Flächen sind Witterung und mechanischen Belastungen ausgesetzt. Zugleich stehen für Arbeiten an einer genutzten Rennstrecke häufig nur kurze Zeitfenster zur Verfügung.
MAPEI bietet dafür unter anderem die Produktfamilie Mapecoat TNS Race Track an. Der Hersteller entwickelt die Materialien; die Verarbeitung übernehmen spezialisierte Fachunternehmen. Zu den veröffentlichten Motorsportreferenzen gehören Monza, Jerez und Portimão.
Für Betreiber einer Rennstrecke beginnt die Materialauswahl damit bei ähnlichen Fragen wie auf anderen Baustellen: Welcher Untergrund liegt vor, welche Beanspruchung ist zu erwarten und wie lässt sich die Ausführung in den Betriebsablauf einpassen? Im Motorsport werden diese Anforderungen besonders sichtbar, wenn farbige Flächen unmittelbar neben oder auf der Strecke liegen.