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Netzwerk, Nachhaltigkeit und Zukunft: Sport Signage und Grammer Solar bringen regionale Wirtschaft zusammen

Amberg. Wenn Unternehmen sich vernetzen, voneinander lernen und Synergien nutzen, entsteht mehr als die Summe der Einzelteile. Genau dieser Gedanke stand im Mittelpunkt eines besonderen Abends bei Sport Signage in Amberg – und war zugleich der Anlass für ein gemeinsames Projekt mit Grammer Solar.

Netzwerk, Nachhaltigkeit und Zukunft: Sport Signage und Grammer Solar bringen regionale Wirtschaft zusammen

Die neue Photovoltaikanlage von Grammer Solar auf dem Dach von Sport Signage in Amberg ist ein weiterer Schritt in Richtung nachhaltiger Unternehmensentwicklung.
Die neue Photovoltaikanlage von Grammer Solar auf dem Dach von Sport Signage in Amberg ist ein weiterer Schritt in Richtung nachhaltiger Unternehmensentwicklung. Von links: Florian Rauch (VR-Bank), Jörg Kaduk (Bürgermeister Königstein), Brigitte Bachmann (scheidende Bürgermeisterin Birgland), Michael Fritz (künftiger Oberbürgermeister Amberg), Siegfried Schröpf (Grammer Solar), Bernd Wagner und Andreas Reindl (VR-Bank).

„Je mehr wir in der Region zusammenhalten, desto besser läuft alles“, bringt es Bernd Wagner auf den Punkt. Für den Geschäftsführer von Sport Signage ist diese Haltung längst gelebte Praxis: Das Unternehmen, das nationale und internationale Sportevents mit hochwertigem Branding und Werbung sichtbar macht, setzt, wann immer möglich, bewusst auf Partner aus der Region. Auch die neue Photovoltaikanlage wurde deshalb gemeinsam mit Grammer Solar umgesetzt – als klares Bekenntnis zur regionalen Zusammenarbeit.

Knapp 30 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und dem persönlichen Netzwerk kamen zur Einweihung der Photovoltaikanlage und zum gemeinsamen Netzwerken zusammen – darunter der scheidende Amberger Oberbürgermeister Michael Cerny, sein Nachfolger Michael Fritz sowie zahlreiche Unternehmer und Weggefährten.

Ein Showroom wie ein Statement

Schon beim Betreten des neuen Showrooms wird deutlich, wofür Sport Signage steht: eine eindrucksvolle LED-Wand, Motorsport-Atmosphäre und ein echter Formel-1-Rennwagen als Herzstück. Der Raum ist mehr als eine Präsentationsfläche – er ist Bühne für Ideen, Podcasts, Firmenveranstaltungen und Begegnungen.

Bernd Wagner begrüßt die Gäste persönlich – in einer Atmosphäre, die bewusst offen und nahbar gehalten ist. „Es sind viele Freunde hier“, sagt er. Und genau das macht den Charakter des Abends aus.

Ein Formel-1-Rennwagen als Herzstück – Netzwerk-Event bei Sport Signage im neuen Showroom begeistert die Gäste. Foto: Jonas Zentner
Foto: Lilian Ocks, lilian ocks media
Foto: Lilian Ocks, lilian ocks media
Foto: Jonas Zentner
Foto: Lilian Ocks, lilian ocks media

Nachhaltigkeit beginnt im Detail

Gemeinsam mit der Nachhaltigkeitsbeauftragten Tanja Bauer gibt Bernd Wagner Einblicke in die Entwicklung des Unternehmens. Im Mittelpunkt steht dabei eine zentrale Frage: Wie verhält sich ein Unternehmen gegenüber der Umwelt? Die Antwort beginnt bei Sport Signage nicht erst bei einzelnen Maßnahmen, sondern im gesamten Denken und Handeln. Bereits vor Jahren habe man begonnen, Produktion und Abläufe konsequent nachhaltiger auszurichten.

Ein entscheidender Hebel ist dabei die Logistik. „Wir bewegen sehr viel“, macht Tanja Bauer deutlich. Entsprechend groß ist hier auch der Einfluss. Während alternative Kraftstoffe wie HVO100 anfangs noch schwer zu beschaffen waren – „Wir mussten teilweise erst googeln, wo wir das überhaupt herbekommen“ – sind sie heute fester Bestandteil im Alltag und nahezu Standard geworden:

WITRON – Nachmittag der Ausbildung
WITRON – Nachmittag der Ausbildung
  • Einsatz von HVO100-Kraftstoffen
  • zunehmende Elektrifizierung
  • Verwendung von recycelbaren Materialien
  • Farben auf Wasserbasis
  • stetige Optimierung aller Abläufe

Das Ziel ist klar: Jedes Jahr ein Stück nachhaltiger werden.

Auch die neue Photovoltaikanlage ist ein wichtiger Baustein: Mit rund 265 kWp Leistung deckt sie im Jahresdurchschnitt etwa ein Drittel des Energiebedarfs. Rund 30 Prozent des Gesamtverbrauchs können so durch Photovoltaik abgedeckt werden.

Eine kleine Geste mit großer Wirkung rundet den Ansatz ab: Blumensamen für alle Gäste – als Beitrag für Bienen, Insekten und mehr Biodiversität.

Photovoltaik – vom Pionierprojekt zum wirtschaftlichen Standard

Einen zentralen Impuls des Abends setzt Siegfried Schröpf, Geschäftsführer und Inhaber von Grammer Solar – und einer der prägenden Köpfe der regionalen Energiewende. Seine Botschaft ist klar: Photovoltaik hat den Schritt vom Pionierprojekt zum wirtschaftlichen Standard längst vollzogen.

Das Besondere an solchen Anlagen ist heute, dass sie nichts Außergewöhnliches mehr sind.

Siegfried Schröpf, Geschäftsführer Grammer Solar GmbH

Was früher noch als mutige Investition galt, ist heute fester Bestandteil unternehmerischer Planung. Für Schröpf steht dabei vor allem die Wirtschaftlichkeit im Vordergrund: Eigener Solarstrom ist in vielen Fällen günstiger als zugekaufter Netzstrom.

Eine vollständige Unabhängigkeit sei dabei gar nicht notwendig – entscheidend sei der Fortschritt in die richtige Richtung. Eine Autarkie von rund 30 Prozent, wie sie auch bei Sport Signage erreicht wird, sei bereits ein bedeutender Schritt.

Von links Siegfried Schröpf und Bernd Wagner – mittlerweile sind beide mehr als nur Partner geworden. Foto: Jonas Zentner
Die PV-Anlage am Dach von Sport Signage deckt mit rund 265 kWp Leistung im Jahresdurchschnitt etwa ein Drittel des Energiebedarfs. Foto: Jonas Zentner

Technologischer Fortschritt bei PV verändert die Spielregeln

Wie stark sich die Branche verändert hat, zeigt ein Blick auf die Entwicklung der letzten Jahrzehnte – eine Entwicklung, die Grammer Solar von Beginn an begleitet hat:

  • vor 20 Jahren: 165 Watt pro Modul
  • vor zehn Jahren: 245 Watt
  • heute: über 460 Watt

Parallel dazu sind die Preise drastisch gesunken – von mehreren Euro pro Watt auf heute nur noch wenige Cent. Entwicklungen, die die Wirtschaftlichkeit von Photovoltaik grundlegend verändert haben.

Heute realisiert Grammer Solar mehrere hundert Projekte pro Jahr – vom Einfamilienhaus bis zu großen Gewerbeanlagen auf Dachflächen. Gerade im gewerblichen Bereich zeigen Projekte im Megawattbereich, welches Potenzial in bestehenden Gebäuden steckt. Auch gesamtgesellschaftlich wird die Bedeutung deutlich: Rund 20 Prozent des Stroms in Deutschland stammen inzwischen aus Solarenergie.

Für Siegfried Schröpf ist das erst der Anfang: Die technologische Entwicklung schreite mit einer Dynamik voran, deren Ende noch lange nicht erreicht sei. Entscheidend werde dabei immer stärker die Eigennutzung des erzeugten Stroms – nicht die Einspeisung ins Netz. Ein Grund für ihn, trotz globaler Herausforderungen optimistisch in die Energiezukunft zu blicken.

Netzwerken als Erfolgsfaktor

Der Abend bei Sport Signage zeigt: Neben Technik und Zahlen ist es vor allem der persönliche Austausch, der den Unterschied macht. Siegfried Schröpf erinnert an seine Zeit in Chile, wo regelmäßige „Open House“-Veranstaltungen Unternehmen zusammenbrachten. Genau dieses Prinzip wurde in Amberg aufgegriffen – bewusst, gezielt und mit Blick auf die Region.

Die Idee ist einfach: Wer sich kennt, arbeitet besser zusammen. Wer zusammenarbeitet, schafft mehr.

Die regionale Wirtschaft kann Akzente setzen, Verantwortung übernehmen und mit gutem Vorbild vorangehen. An Netzwerk-Events wie diesem und anhand regionaler Partnerschaften zeigt sich, wie viel gemeinsam bewegt werden kann.

Grammer Solar GmbH

Die Grammer Solar GmbH entwickelt seit knapp 50 Jahren innovative Lösungen in der Energietechnik, mit Fokus auf Solarenergie in Kombination mit moderner Regelungs- und Steuerungstechnik. Mit mehreren hundert Projekten pro Jahr – vom Einfamilienhaus bis hin zu großen Gewerbedächern – gehört Grammer Solar zu den etablierten Partnern für nachhaltige Energielösungen in der Oberpfalz und darüber hinaus.

Sport Signage

Sport Signage (Wagner GmbH & Co. KG, Amberg) ist ein international tätiger Spezialist für Branding- und Signage-Lösungen bei Sportveranstaltungen. Mit jahrzehntelanger Erfahrung realisiert das Unternehmen Projekte unter anderem in der Formel 1, der DTM sowie bei großen nationalen und internationalen Events. Von Design über Produktion bis zu Logistik und Aufbau bietet Sport Signage ganzheitliche Lösungen – mit wachsendem Fokus auf Nachhaltigkeit und innovative Technologien.