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Rückblick und Ausblick: 2023 könnte ein touristisches Rekordjahr werden

Nordoberpfalz. Nahezu 4,8 Millionen Gäste kamen im vergangenen Jahr in die Urlaubsregionen Ostbayern. Dies ergab 15,6 Millionen Übernachtungen, 12 Prozent weniger als 2019. Diese Zahlen veröffentlichte nun das Bayerische Landesamt für Statistik.

Rückblick und Ausblick: 2023 könnte ein touristisches Rekordjahr werden

Foto: Tourismusverband Ostbayern e.V./Marco Felgenhauer

„Die Städte sind fast auf Vorkrisenniveau, Erholungsurlaub nimmt Fahrt auf, Thermenurlaub hängt hinterher“, fasst Michael Braun, Vorstand des Tourismusverbandes Ostbayern, das Ergebnis zusammen. Der Tourismusverband Ostbayern setzt die touristischen Zahlen 2022 in den Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019. „Das war zwar ein touristisches Spitzenjahr, doch nur so können wir die Gästeankünfte und -übernachtungen richtig einschätzen“, erklärt Braun.

Die statistischen Zahlen 2022

Oberpfälzer Wald
Ankünfte: 362.904 | – 16,1 Prozent
Übernachtungen: 1.064.604 | – 5,4 Prozent

Ostbayern gesamt
Ankünfte: 4.763.685 | -13,8 Prozent
Übernachtungen: 15.624.170 | -12 Prozent

Quelle der Ankunfts- und Übernachtungszahlen: Bayerisches Landesamt für Statistik

Touristisches Jahr 2022 – Menschen wollen wieder verreisen

Das Jahr 2022 startete touristisch mit der Omikronvariante, die das Urlaubsgeschehen die ersten vier Monate immer noch stark einschränkte. Erst in der Sommersaison wurde das Defizit gegenüber 2019 monatlich geringer. In den Erholungsgebieten Bayerischer Wald, Oberpfälzer Wald und Bayerischer Jura nahm der Urlaub wieder Fahrt auf. „Raus aus den vier Wänden und endlich wieder verreisen“, war für viele das Motto. Die Städte erreichten mit Ende des Jahres nahezu das Vorkrisenniveau. Allen voran liegt die Stadt Regensburg mit über einer Million Übernachtungen.

Die Zahlen des Bayerischen Golf- und Thermenlands sind geprägt von den Thermenurlauben, die sich bis August stetig verbessert haben, jedoch ab September mit der Energiekrise und der Einschränkung des Angebots wieder stark abfielen. Im Bayerischen Wald und im Oberpfälzer Wald fehlten Schnee und die schöne Winterlandschaft, weshalb die Dezemberzahlen wieder nachließen.

Lust auf Urlaub

Wichtig für Michael Braun ist der Blick in dieses Jahr: „Wir haben aktuell eine gute Buchungslage, es wird aber sehr kurzfristig gebucht. Erfreulich ist, dass unsere Gäste wieder etwas länger bleiben und die Lust auf Urlaub in diesem Jahr sehr hoch ist. Das stimmt uns zuversichtlich für 2023.“

Deutsche Tourismusanalyse

Die Stiftung für Zukunftsfragen formuliert es in der aktuellen Tourismusanalyse noch euphorischer. 2023 könnte demnach ein Rekordjahr werden: „Im Jahr 2022 ist die Reiseintensität im Gegensatz zum Vorjahr deutlich gestiegen – und sechs von zehn Bundesbürger planen bereits heute schon ihre nächste Reise. Weder die Situation in der Ukraine noch die Krisen im eigenen Land trüben demnach die Reiseentschlossenheit der Mehrheit der Bundesbürger. Lediglich jeder Fünfte ist sich schon jetzt sicher, dieses Jahr nicht verreisen zu wollen oder zu können. Ein Fünftel ist zudem unentschlossen und hat sich noch nicht entschieden, ob sie in diesem Jahr unterwegs sind. Damit dürfte die Reisefrequenz 2023 zumindest auf dem Vor-Corona-Niveau liegen, wenn nicht sogar da drüber.“

Weitere Infos

Weitere Informationen gibt es auf der Website der Stiftung für Zukunftsfragen.

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