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MSR Bertelshofer
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Solarpark Thurndorf liefert Strom für rund 1.000 Haushalte in Kirchenthumbach

Kirchenthumbach. Die Marktgemeinde weiht den Solarpark Thurndorf nahe Oberaichamühle ein. Er liefert rund 3,4 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr und deckt damit fast 1.000 Vier-Personen-Haushalte.

Kirchenthumbach. Die Marktgemeinde weiht den Solarpark Thurndorf nahe Oberaichamühle ein. Er liefert rund 3,4 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr und deckt damit fast 1.000 Vier-Personen-Haushalte.
Ein gutes Omen für den „Solar-Park Thurndorf“? Bei der Eröffnungsfeier wölbte sich ein bunter Regenbogen als Symbol der Hoffnung und Naturverbundenheit über die neue PV-Anlage. Foto: Robert Dotzauer

Solarpark Thurndorf liefert Strom für rund 1.000 Haushalte in Kirchenthumbach

Die Kraft der Sonne für 970 Vier-Personen-Haushalte. PV-Freiflächen geordnet zu bauen lautet der Grundsatz der Marktgemeinde Kirchenthumbach. Eine Leitlinie des Rates, die einen Mix an Solarflächen im Gemeindegebiet zulässt. Zu diesem Gemisch aus Standorten und Größen gehört ab sofort das kleine Sonnenkraftwerk in Oberaichamühle.

Baustein für Energiewende und Klimaschutz

Der Wachstumskurs an Solarparks im Gemeindegebiet Kirchenthumbach ist ungebrochen. Nach der Inbetriebnahme von Anlagen in Altzirkendorf und Höflas und Planungsgenehmigungen bei Sassenreuth und Metzenhof entstand an der Kreisstraße 43 in der Nähe von Oberaichamühle auf zirka 3,5 Hektar bisher landwirtschaftlich genutzter Fläche eine weitere PV-Anlage.

Vom Marktgemeinderat planungsrechtlich mit einem sogenannten vorhabenbezogenen Bebauungsplan bereits 2023 auf den Weg gebracht, entsprach das Projekt auch den Kriterien, die der Rat bereits vor Jahren im Rahmen einer Machbarkeitsstudie vorgab.

Nach Abschluss des geräuschlosen und unkomplizierten Planungsverfahrens und dem zügigen Aufbau speist die Anlage mit dem Projekttitel „Solarpark Thurndorf“ den Solarstrom bereits seit einigen Monaten ins Stromnetz. Für die Firma Greenovative mit Sitz in Nürnberg als Projektträger war dies Anlass, zur offiziellen Eröffnung zu laden und einen weiteren Baustein für Energiewende und Klimaschutz mit einer Gesamtleistung von etwa 3.097 Kilowattpeak (kWp) bei einer geschätzten Stromerzeugung von zirka 3,4 Millionen Kilowattstunden grüner Energie den Kommunalpolitikern sowie interessierten Besucherinnen und Besuchern vorzustellen.

Zeichnungsrechte für Bürger und Gemeinde

Das Kraftwerk deckt rein rechnerisch den Strombedarf von fast 1.000 Vier-Personen-Haushalten, erläuterte Greenovative-Geschäftsführer Bernd Fuchs einer stattlichen Gästeschar. Mit Blick auf das Planungs- und Genehmigungsverfahren sprach Fuchs von der reibungslosen Entwicklung des Projekts, verwies auf die breite Akzeptanz des Vorhabens und hob die umweltgerechte Einbindung der Anlage in die freie Landschaft hervor.

Auf bisher 3,5 Hektar landwirtschaftlich genutzter Grundstücksfläche entstand bei Oberaichamühle in der Gemarkung Thurndorf ein Sonnenkraftwerk, das mit einer Modulfläche von 2,9 Hektar jährlich 3,4 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen kann. Foto: Robert Dotzauer
Auf bisher 3,5 Hektar landwirtschaftlich genutzter Grundstücksfläche entstand bei Oberaichamühle in der Gemarkung Thurndorf ein Sonnenkraftwerk, das mit einer Modulfläche von 2,9 Hektar jährlich 3,4 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen kann. Foto: Robert Dotzauer

Fuchs verwies zudem auf die Möglichkeiten der lokalen Teilnahme der Bevölkerung an Greenovative-Projekten. Für die Gemeinde und Bürgerinnen und Bürger aus Kirchenthumbach bestehe ab Juli 2026 Gelegenheit, ein Vorzeichnungsrecht für eine finanzielle Beteiligung am Greenovative-Solarpark in Werneck zu erhalten.

Grammer Solar
Grammer Solar

Nachdenklich machten viele Besucherinnen und Besucher die gewaltigen Kosten von zirka 80 Milliarden Euro für den deutschen Energieeinkauf im Ausland. Nach Rückfragen thematisierte Fuchs auch Möglichkeiten zur Errichtung von Batteriespeichern.

Hoffen auf sonnige Zeiten

Von sonnigen Zeiten für die Gemeinde sprach Bürgermeister Ewald Plößner. Mit Blick auf das baurechtliche Genehmigungsverfahren lobte der Gemeindechef das gute Miteinander mit dem Bauträger und würdigte die Möglichkeiten einer Bürgerbeteiligung am Projekt.

Das Eröffnungsband durchschnitten Greenovative-Geschäftsführer Bernd Fuchs, Bürgermeister Ewald Plößner und stellvertretender Landrat Albert Nickl (von links). Foto: Robert Dotzauer
Das Eröffnungsband durchschnitten Greenovative-Geschäftsführer Bernd Fuchs, Bürgermeister Ewald Plößner und stellvertretender Landrat Albert Nickl (von links). Foto: Robert Dotzauer

Im Einklang mit landwirtschaftlichen Interessen und Klimaschutz sah Plößner Spielräume für weitere PV-Freiflächen. Für den Landkreis lobte stellvertretender Landrat Albert Nickl die Marktgemeinde. „Kirchenthumbach handelt.“ Anerkennend sprach Nickl von der beispielhaften Kooperation zwischen Kommune, dem privaten Grundstückseigentümer und dem Unternehmen Greenovative.

Mit vergoldeten Scheren durchschnitten schließlich Bürgermeister Plößner, der stellvertretende Landrat und Greenovative-Geschäftsführer Fuchs das Eröffnungsband. Weitere Informationen für interessierte Besucherinnen und Besucher bot ein Rundgang durch das PV-Gelände. Die Gäste konnten dabei die besondere Technik der Anlage mit ihren acht Wechselrichtern, zwei Transformatoren sowie den Einspeisepunkt in das 20-kV-Mittelspannungsnetz kennenlernen.

Über Greenovative

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Nürnberg fördert Bau und Betrieb von Solarparks deutschlandweit und betreut mit dem eigenen Team alle Projektstufen von der Planung über den Bau bis hin zur Stromvermarktung und Pflege der Solarparks. In den letzten Jahren hat Greenovative mehr als 100 Solarparks umgesetzt. Weitere 100 Projekte befinden sich aktuell in der Genehmigungsphase.

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