Jetzt Tickets für die kommenden Jahn-Spiele sichern!
Steinhilber
Steinhilber

Sparda-Bank Ostbayern ist mit dem Geschäftsjahr 2023 zufrieden

Regensburg/Weiden. Auch 2023 war aus Sicht der Bank ein herausforderndes Geschäftsjahr. Der Immobilienmarkt schwächelte und die Bilanzsumme ging leicht um 2,68 Prozent zurück.

Sparda-Bank Ostbayern ist mit dem Geschäftsjahr 2023 zufrieden

Der Vorstand der Sparda-Bank Ostbayern eG bei der Bilanzpressekonferenz 2024 (von links): Werner Dollinger (stellvertretender Vorstandsvorsitzender), Michael Gruber (Vorstandsvorsitzender) und Dietmar Breu (Vorstand); Foto: Ramona Pappert-Pauthner/Sparda-Bank Ostbayern eG

Die Sparda-Bank Ostbayern hat jetzt ihre Zahlen für das Geschäftsjahr 2023 vorgestellt. Vorstandsvorsitzender Michael Gruber, stellvertretender Vorstandsvorsitzender Werner Dollinger und Vorstand Dietmar Breu präsentierten Bilanz und Entwicklungen des letzten Jahres. „2023 war ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr für die Sparda-Bank Ostbayern in einem schwierigen Umfeld“, so die zusammenfassende Einschätzung des Vorstands.

Immobilienmarkt schwächelt

„Vor dem Hintergrund des vergangenen Jahres sind wir mit dem Ergebnis des Jahres 2023 zufrieden“, resümierte Gruber. „Die stark gestiegenen Zinsen in Verbindung mit hohen Preisen drückte den Immobilienmarkt und damit auch das Baufinanzierungsgeschäft“, betonte er. “Insgesamt konnten wir den Kreditbestand dennoch stabil halten.” Die Bilanzsumme der Sparda-Bank Ostbayern ging im Geschäftsjahr 2023 leicht um 2,68 Prozent auf 3,06 Milliarden Euro zurück.

Jahresüberschuss erzielt

Trotz des herausfordernden Verlaufs konnte das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 2,035 Millionen Euro abgeschlossen werden (2022: 1,026 Millionen Euro). Die Eigenkapitalausstattung der Bank sei weiterhin grundsolide, so Dietmar Breu. Die Summe der ausgegebenen Kredite der Bank beläuft sich Ende 2023 auf 1,77 Milliarden Euro (2022: 1,78 Milliarden Euro). Insgesamt wurden im Jahr 2023 129,9 Millionen Euro neue Kredite vergeben. „Aufgrund des aktuellen Zinsumfelds war die Nachfrage nach Termineinlagen sehr hoch“, erklärte Werner Dollinger.

Nachhaltige Geldanlagen gefragt

Im Anlagebereich ist die Nachfrage von nachhaltigen Geldanlagen kontinuierlich hoch. „Knapp 22 Prozent der Fondsanlagen im Jahr 2023 gingen in nachhaltige Anlagen. Unsere Kundinnen und Kunden haben ein hohes Interesse an nachhaltig ausgerichteten Fonds. Unser Produktangebot verbunden mit unserer Beratungsleistung kann diesen Bedarf erfüllen“, so Dollinger.

„Wichtig ist dabei für viele Kunden, dass die Beratung am Kundenbedarf ausgerichtet ist. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten ein Festgehalt ohne Provisionen. Dadurch haben sie die Möglichkeit, sich in der Beratung ganz am Kundenbedarf zu orientieren“, erklärt Dollinger.

Insgesamt betrug das betreute Fondsvolumen zum Ende des Jahres 2023 719,2 Millionen Euro. In der Filiale Weiden unter der Leitung von Tanja Hochholzer konnten die Einlagen leicht um 0,5 Prozent um 1,1 Millionen Euro auf 207,8 Millionen Euro gesteigert werden. Der Kreditbestand ging hingegen um 4,2 Prozent auf 97,2 Millionen Euro zurück. Der betreute Fondsbestand stieg um 11,7 Prozent auf 70 Millionen Euro.

WITRON – Nachmittag der Ausbildung
WITRON – Nachmittag der Ausbildung

Bank-IT wechselt

Einen Meilenstein im Jahr 2024 markiert der bevorstehende Wechsel der Bank-IT in der Zeit vom 21. bis 25. März „Seit Monaten bereiten wir uns intensiv darauf vor und stecken viel Kraft in dieses wichtige Projekt. Mit der neuen IT der Atruvia AG gehen wir gut gerüstet in die Zukunft“, so Dollinger. Die Kundinnen und Kunden werden seit einigen Wochen detailliert informiert, was im Zeitraum des Wechsels zu beachten ist. Unter anderem gibt es ab 25. März ein neues Online-Banking und neue Banking-Apps für die Kunden.

Das gesellschaftliche Engagement, das mit Mitteln des Gewinnsparvereins der Sparda-Bank Ostbayern e.V. realisiert wird, ist auch im Jahr 2024 von hoher Priorität. „Natürlich schreiben wir für unsere heimischen Feuerwehren erneut den Ostbayerischen Feuerwehrpreis aus“, erklärte Gruber.