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Volksbank weiterhin auf Wachstumspfad

Weiden. Am Mittwoch fand in der Max-Reger-Halle in Weiden mit den Vertretern und Ersatzvertretern der Volksbank sowie zahlreichen Gästen und Mitarbeitern die 90. ordentliche Vertreterversammlung der Volksbank Nordoberpfalz eG statt. Überdurchschnittliches […]

Weiden. Am Mittwoch fand in der Max-Reger-Halle in Weiden mit den Vertretern und Ersatzvertretern der Volksbank sowie zahlreichen Gästen und Mitarbeitern die 90. ordentliche Vertreterversammlung der Volksbank Nordoberpfalz eG statt. Überdurchschnittliches […]
v.l.n.r.: Aufsichtsrat Peter Grießl, Aufsichtsrätin Liane Birner, Aufsichtsrat Felix Schmidt, Vorstandssprecher Rudolf Winter, Aufsichtsratsvorsitzender Josef Kürner, Vorstand Rainer Lukas, Aufsichtsrat Martin Stangl, Aufsichtsrat Harald Gollwitzer, Vorstand Thomas Ludwig.

Volksbank weiterhin auf Wachstumspfad

Weiden. Am Mittwoch fand in der Max-Reger-Halle in Weiden mit den Vertretern und Ersatzvertretern der Volksbank sowie zahlreichen Gästen und Mitarbeitern die 90. ordentliche Vertreterversammlung der Volksbank Nordoberpfalz eG statt.

Überdurchschnittliches Wachstum im Bereich der Kreditausleihungen und der Kundeneinlagen sowie eine solide Ertragslage kennzeichnen das Geschäftsjahr 2015. Regulatorische Anforderungen und die Niedrigzinspolitik zeigen aber immer mehr ihre Auswirkungen.

Aufsichtsratsvorsitzender Josef Kürner begrüßte die zahlreich erschienenen Vertreter und Ersatzvertreter der Volksbank, die Repräsentanten aus den Städten und Gemeinden des Geschäftsgebietes sowie Ehrengäste und Mitarbeiter.

Volksbank Nordoberpfalz Vertreterversammlung 2016
v.l.n.r.: Aufsichtsrat Peter Grießl, Aufsichtsrätin Liane Birner, Aufsichtsrat Felix Schmidt, Vorstandssprecher Rudolf Winter, Aufsichtsratsvorsitzender Josef Kürner, Vorstand Rainer Lukas, Aufsichtsrat Martin Stangl, Aufsichtsrat Harald Gollwitzer, Vorstand Thomas Ludwig.

Entwicklung der Volks- und Raiffeisenbanken insgesamt sehr positiv

Nachdem sich Thomas Ludwig und Rainer Lukas, die mit Wirkung zum 01. Januar in den Vorstand berufen wurden, vorgestellt hatten, ging Direktor Rudolf Winter, Vorstandssprecher der Volksbank Nordoberpfalz, in seinem Rechenschaftsbericht zunächst auf die Gesamtentwicklung der 1.021 Volksbanken und Raiffeisenbanken in Deutschland sowie auf die konjunkturelle Lage bis Ende 2015 ein.

Das betreute Kundenvolumen hat sich auch bei der Volksbank Nordoberpfalz weiter erhöht und beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 1,9 Milliarden Euro. Bei der Bilanzsumme konnte erstmals die eine Milliarde Euro überschritten werden.

Die Nachfrage bei den Kundenkrediten war auch im Jahr 2015 ansprechend. So belief sich der Bestand von Kundenkrediten auf rund 700 Millionen Euro, was einem Zuwachs von 5,5% ergebe. In Bayern betrug der Zuwachs 4,7%, womit die Volksbank ein überdurchschnittliches Kreditwachstum verzeichnen konnte.

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Den Mittelstand unserer Region mit günstigen Krediten zu versorgen, war schon immer eines unserer primären Ziele,

erläuterte Vorstandssprecher Rudolf Winter.

Gewinn ermöglicht hohe Rücklagenbildung – Stabilität der Volksbank weiter gestärkt

Aufgrund der Niedrigzinsphase gerate die Zinsmarge immer mehr unter Druck. Je länger die gewollte Niedrigzinsphase anhalte, desto höher werden die negativen Auswirkungen auf den Zinsüberschuss sein. So konnte das Zinsergebnis mit etwa 20,1 Millionen Euro stabil gehalten werden. In Prozent habe sich die Zinsspanne gegenüber 2014 allerdings von 2,11% auf 2,04% reduziert. Rudolf Winter fasste das Geschäftsjahr 2015 aus Sicht der Ertragslage als zufriedenstellend und auskömmlich zusammen.

Für 2016 prognostizierte Winter auf Basis der ersten fünf Monate trotz der schwierigen Rahmenbedingungen eine nur leicht rückläufige Ergebnisentwicklung.

Fusion mit Raiffeisenbanken geplant

Die langanhaltenden niedrigen Zinsen führen im Geschäftsmodell einer Regionalbank zu einem erheblichen Druck auf die Zinsspanne. Es müssen Prozesse rationalisiert werden und Beratungen dort angeboten werden, wo eine Genossenschaftsbank auch etwas verdiene. Unverändert gelte aber dabei die Zielsetzung, dass die Volksbank für Kunden und Mitglieder wahrnehmbar und erreichbar ist und damit nicht austauschbar werde.

Unter anderem aus diesen Gründen habe die Volksbank Fusionsverhandlungen mit der Raiffeisenbank Weiden und der Raiffeisenbank im Stiftland aufgenommen. Die Verschmelzung solle zum 01. Januar 2017 stattfinden. Eine Bündelung der Kräfte stelle die strategisch richtige Antwort auf die künftigen Herausforderungen dar.

Gemeinsam werde es leichter fallen, individuellere Angebote und Beratungsleistungen weiterzuentwickeln und technische Innovationen zügiger umzusetzen. Ein wichtiges Ziel im Rahmen der Fusion stelle der Erhalt der Kundennähe dar. Es werde weiterhin auf persönlichen Service, qualifizierte Beratung und schnelle Entscheidungen vor Ort gesetzt. Vertraute Ansprechpartner bleiben erhalten. Auch für die Mitarbeiter entstehe durch das größere Haus ein noch attraktiverer Arbeitgeber mit sicheren Arbeitsplätzen und interessanten beruflichen Perspektiven. Fusionsbedingt werden keine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entlassen.