Wellen auf B 22 bei Leuchtenberg geben Rätsel auf

Wellen auf B 22 bei Leuchtenberg geben Rätsel auf
Auf der sanierten B 22 zwischen Leuchtenberg und Bernrieth bemerken Autofahrer auf einem Abschnitt zwischen Wieselrieth und der Abzweigung nach Lerau Unebenheiten. Nach einem Bericht von Oberpfalz Medien prüfen das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach und die Firma Josef Rappl GmbH & Co. KG die Ursachen. Die Strecke erhielt im Herbst auf fast vier Kilometern eine neue, verstärkte Fahrbahndecke und verbesserte Entwässerungseinrichtungen für rund 2,5 Millionen Euro. Ende November gab das Amt die Bundesstraße wieder frei.
Abschnitt südlich der Lerau-Einmündung betroffen
Den derzeit betroffenen Bereich verorten die Projektbeteiligten südlich der Einmündung der NEW 21 nach Lerau. Dort setzte die Baustelle auf herkömmliches Straßenbaumaterial.
Nördlich der Einmündung testete das Bauamt im Fahrstreifen Richtung Weiden einen Asphaltzusatz aus Recyclingkunststoffen. Auf diesem etwa 900 Meter langen Pilotabschnitt meldeten die Beteiligten bislang keine Auffälligkeiten.
Ursachenforschung und Maßnahmen
Das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach stimmt sich mit der Josef Rappl GmbH & Co. KG zur Ursachenforschung ab. Beide Seiten bereiten Optionen zur Abhilfe vor.
Projektleiter Felix Steghöfer nennt den Abschnitt südlich der Einmündung als betroffen. Sprecher Finn Kuchejda von Ecopals und Georg Huber von der ausführenden Firma verweisen auf einen unauffälligen Zustand im Pilotbereich mit Recycling-Zusatz.
B 22 bleibt im Blick
Das Bauamt beobachtet die Strecke weiter und informiert nach Abschluss der Prüfungen über das weitere Vorgehen. Straßenbau und Pilotprojekt bleiben damit in der Region ein Thema für Pendler und Anwohner.
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