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Kriminalstatistik: In der Oberpfalz lässt es sich sicher leben

Regensburg. Knapp 37.000 Straftaten wurden im vergangenen Jahr in der Oberpfalz verübt. Ein Rückgang um zehn Prozent. Damit gehört der Regierungsbezirk zu den sichersten Regionen im Freistaat.

Kriminalstatistik: In der Oberpfalz lässt es sich sicher leben

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Die Zahl der Einbrüche erreichte im vergangenen Jahr einen historischen Tiefstand. Foto: Polizeipräsidium Oberpfalz

Erneut kann das Polizeipräsidium Oberpfalz bei der polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) einen Tiefststand verzeichnen. Für das Jahr 2021 zeigt die Statistik für die Oberpfalz in vielen Bereichen positive Entwicklungen. Am 15. März stellten Polizeipräsident Norbert Zink, Polizeivizepräsident Thomas Schöniger und Kriminaldirektor Robert Fuchs bei einer Pressekonferenz im Polizeipräsidium gemeinsam die Statistik vor.

Fast 37.000 Straftaten im vergangenen Jahr

36.806 Straftaten – ohne Verstöße nach dem Aufenthaltsrecht – verzeichnete das Polizeipräsidium Oberpfalz im Jahr 2021, ein Minus von fast zehn Prozent. Damit wurde wieder ein historischer Tiefstand erreicht, was in Kombination mit der höchsten Aufklärungsquote im Langzeitvergleich von 73,2 Prozent zeigt, dass die Oberpfalz ein sehr sicherer Regierungsbezirk ist.

Der Indikator, der es ermöglicht, Städte und Gemeinden mit unterschiedlichen Einwohnerzahlen statistisch vergleichbar zu machen, ist die Häufigkeitszahl. Sie beschreibt die bekannt gewordenen Fälle umgerechnet auf 100.000 Einwohner und damit die Kriminalitätsbelastung. In der Oberpfalz lag die Häufigkeitszahl bei 3.309. Sie ist damit einer der sichersten Regierungsbezirke in Bayern. Der Durchschnitt im Freistaat liegt bei 3.869.

Pandemie forderte die Polizei

„Die Corona-Pandemie stellte uns im vergangenen Jahr erneut vor große Herausforderungen. Gerade deshalb freut es mich, heute den niedrigsten Stand bei den Straftaten in der Oberpfalz verkünden zu können. Dass dabei zugleich die höchste Aufklärungsquote erreicht werden konnte, ist auch ein klares Zeichen der engangierten Arbeit meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Den Einwohnern unseres Regierungsbezirks kann ich damit sagen: Sie leben in der Oberpfalz sicher! Der Beginn dieses Jahr zeigt uns bereits, dass die Polizei Oberpfalz auch im Jahr 2022 wieder besonders gefordert sein wird.“

Diebstähle sind die häufigsten Delikte

Etwa ein Viertel aller Straftaten bilden die Diebstahlsdelikte. Sie stellen damit weiterhin das größte Deliktsfeld dar. 8.829 Diebstahlsstraftaten wurden im Jahr 2021 in der Oberpfalz registriert. In diesem Bereich war ein beachtlicher Rückgang von 2.160 Fällen im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Einen weiteren großen Anteil machen die sogenannten Rohheitsdelikte mit 16 Prozent Anteil an allen Straftaten aus. 5.891 Straftaten wie Körperverletzung, Nötigung oder Bedrohung mussten verzeichnet werden. In diesem Deliktsfeld machte sich erneut Corona bemerkbar, da die Zahlen um 10,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgingen.

160 Einbrüche – so wenig wie noch nie

Die Zahl der Wohnungseinbrüche in der Oberpfalz erreichte ihr niedrigstes Niveau im Langzeitvergleich. 160 Wohnungseinbrüche registrierten die Ermittler im letzten Jahr. Das ist eine Rückgang um mehr als 44 Prozent. Bei fast zwei Drittel aller Fälle scheiterte bereits der Versuch. Die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Wohnungseinbruchs zu werden, ist in der Oberpfalz damit ganz besonders gering.

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Die Bekämpfung der Einbruchskriminalität hat weiterhin höchste Priorität für die Oberpfälzer Polizei. Darüber hinaus bietet sie mit ihren Fachberatern der Kriminalpolizeiinspektionen einen besonderen Service: kostenlose Beratung zum Einbruchschutz für zu Hause – gerne auch mit Termin vor Ort.

Überwachung der Corona-Bestimmungen

Eines der größten Aufgabenfelder für die Oberpfälzer Polizei im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie stellt die Überwachung der Infektionsschutzbestimmungen dar. Insbesondere gilt es, der sich stetig ändernden Regelungen konsequent und zugleich verhältnismäßig Rechnung zu tragen.

Der Schwerpunkt der polizeilichen Kontrollmaßnahmen lag bei der Überwachung der temporären Ausgangssperren und Kontaktbeschränkungen, der Maskentragepflicht im öffentlichen Raum und im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), des Alkoholkonsumverbots im öffentlichen Raum und der Einhaltung der 2G- und 3G-Regelungen

Im Jahr 2021 wurden in der Oberpfalz über 73.000 Kontrollen zur Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen durchgeführt. Hierbei mussten über 8.500 Verstöße festgestellt werden, was regelmäßig zur Einleitung von Ordnungswidrigkeitenverfahren führte.