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Weiss-Schuhe – 2026
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Etzenricht ringt formstarken TSV Bogen nieder

Etzenricht. Der SV Etzenricht besiegt den TSV Bogen in der Landesliga Mitte mit zwei zu eins. Noah Scheler entscheidet nach Führung und Ausgleich, obwohl die Gäste mehr Ballbesitz haben.

Etzenricht. Der SV Etzenricht besiegt den TSV Bogen in der Landesliga Mitte mit zwei zu eins. Noah Scheler entscheidet nach Führung und Ausgleich, obwohl die Gäste mehr Ballbesitz haben.
Etzenricht. Der SV Etzenricht besiegt den TSV Bogen in der Landesliga Mitte mit zwei zu eins. Noah Scheler entscheidet nach Führung und Ausgleich, obwohl die Gäste mehr Ballbesitz haben.

Etzenricht ringt formstarken TSV Bogen nieder

SV Etzenricht – TSV Bogen 2:1 (1:0)

SV Etzenricht: Pautsch, Max Herrmann, Koppmann, Wexlberger, Stephan Herrmann (84. Sebastian Ermer), Scheler, Schreml, Sperlich, Griesbeck (65. König), Janker (90. Christian Ermer), Pasieka
TSV Bogen: Altmeier, Burgaj (66. Fuchs), Haumer, Jerkovic, Macht, Schötz, Faber (66. Matschoss), Karl, Schmid, Kelbel, Knauer
Tore: 1:0 (21.) Martin Pasieka, 1:1 (59.) Florian Knauer, 2:1 (75.) Noah Scheler
SR: Kai Hoffmann
Zuschauer: 131

Der SV startete mit Heimrecht gegen den als Tabellenneunten angereisten TSV Bogen in das acht Termine bis Anfang Mai enthaltende Programm mit einem 2:1-Sieg. Die Gäste hatten bereits vor dem Match auf dem Siegfried-Merkel-Platz am Karsamstag mit 38 Zählern doppelt so viele wie der gastgebende Sportverein erarbeitet und auf ihrem Konto gutgeschrieben. Der TSV zählte überdies vor dem Anpfiff schon zu den erfolgreichsten Klubs im Jahr 2026 in der Landesligastaffel Mitte, feierte vorab schon sieben Siege bei nur einer Niederlage. Mit dieser Zwischenbilanz gingen die Niederbayern mit breiter Brust in die Partie, hatten mehr Ballbesitz als der SVE und waren folglich auch zumindest bis zum Gegentor überlegen.

Führung nach Eckball und Chancen vor der Pause

Die Führung hatte ihre Vorgeschichte mit mehreren Eckbällen. In Tornähe vereitelte die TSV-Deckung zunächst mit Erfolg drei Abschlüsse der Etzenrichter, Martin Pasieka behielt bei dieser „Ping-Pong-Szene“ die Übersicht und vollendete mit der Stirn aus nächster Nähe. Bogen dominierte im Anschluss weiter, die klareren Chancen registrierten aber die Gastgeber. Mirko Griesbeck nach einer flachen Hereingabe von Kapitän Koppmann (35.) und Nick Sperlich unmittelbar vor dem Pausenpfiff hätten auf 2:0 erhöhen können. Auf der Gegenseite verhinderte SVE-Keeper Dominik Pautsch mit einem Reflex in der 29. Minute den möglichen Ausgleich.

Dieser fiel nach fast einer Stunde, der TSV hatte den Druck erhöht und das Gleichziehen war zu diesem Zeitpunkt allemal gerechtfertigt. Auch hier musste ein zweiter Eckball, getreten von Michael Faber, vorausgehen. In Torjägermanier köpfte Florian Knauer ein. Der Torjäger markierte seinen elften Saisontreffer.

Ausgleich des TSV Bogen nach Ecke

Danach folgte eine ausgeglichene Phase. Die Wendl-Truppe unternahm mehr nach vorne und die Wechsel bei der Heimelf zeigten eine bessere Wirkungsweise als die der Elf aus der Region Donau-Wald. Und das Nachsetzen des Sportvereins lohnte sich. Mit einer kraftvollen Vorbereitung verarbeitete Pasieka über die rechte Seite kommend einen Diagonalball und Noah Scheler beteiligte sich erneut mit einem wichtigen Treffer, dieses Mal zum Vollerfolg seiner Mannschaft.

Andy Wendl kommentierte das Gebotene so: „Ich habe meine Mannschaft von der Leistung her, der kämpferischen Einstellung und der Leidenschaft wiederum in bester Verfassung gesehen. Bogen hat uns spielerisch vor der Pause beherrscht, fast an die Wand gespielt. Wir haben aber mit unserem Willen solide verteidigt und das 1:0 in die Pause mitgenommen.“ Der Ausgleich war für den Trainer nicht unerwartet. Umso mehr freute ihn der Siegtreffer, ausgelöst von Benjamin Königs genauem Pass und den Aktionen von Pasieka und Scheler, verbunden mit der bis zum Ende konsequenten Verteidigung gegen einen spielerisch überzeugenden Gegner aus Bogen.

Grammer Solar
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Scheler entscheidet die Partie

Noah Scheler spielte wie beim verwandelten Last-Minute-Elfer gegen Schwandorf beim letzten Heimspiel wieder das Zünglein an der Waage. Eine Viertelstunde vor dem Ende vollendete er die Vorbereitung von König und Pasieka zum entscheidenden 2:1.