Bundespolizei beschlagnahmt in Waldsassen zwei täuschend echte Softair-Pistolen

Bundespolizei beschlagnahmt in Waldsassen zwei täuschend echte Softair-Pistolen
Beamte der Bundespolizei Waidhaus stellten am Dienstag, 31. März, bei Grenzkontrollen in Waldsassen zwei täuschend echt aussehende Softair-Pistolen sicher. Die Waffen unterliegen in Deutschland einem Verbot, weil ihnen die erforderlichen Prüfzeichen fehlen. An der Kontrolle an der B299 leiteten die Einsatzkräfte Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ein.
Kontrolle an der B299 und Fund im Kofferraum
Bei der Kontrolle an der B299 überprüften die Beamten zwei deutsche Staatsbürger, die zuvor gemeinsam über den ehemaligen Grenzübergang Waldsassen aus Tschechien eingereist waren. Die beiden 18-Jährigen gaben zunächst an, nichts Verbotenes dabei zu haben. Im Kofferraum fanden die Einsatzkräfte unter Jacken verborgen zwei Softair-Pistolen, die echte Handfeuerwaffen nachahmen. Da den Softair-Pistolen die erforderlichen Prüfzeichen fehlten, unterliegen sie der waffenrechtlichen Erlaubnispflicht nach dem Waffengesetz und die Männer konnten keine entsprechende Erlaubnis vorweisen.
Die Einsatzkräfte beschlagnahmten die Pistolen und leiteten Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ein. Anschließend brachten sie die Gegenstände in die Asservatenkammer der Bundespolizeiinspektion Waidhaus. Die beiden Männer müssen sich nun wegen illegalen Besitzes einer Schusswaffe verantworten.


