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Pleystein dreht Relegationsduell in Etzenricht im Elfmeterschießen

Etzenricht. Der TSV Pleystein dreht nach der Pause einen Rückstand von zwei Toren und setzt sich nach Elfmetern gegen den ASV Haselmühl durch. Am Freitag wartet in Schnaittenbach die DJK Ensdorf.

Etzenricht. Der TSV Pleystein dreht nach der Pause einen Rückstand von zwei Toren und setzt sich nach Elfmetern gegen den ASV Haselmühl durch. Am Freitag wartet in Schnaittenbach die DJK Ensdorf.
Der TSV Pleystein und Coach Alex Schön feierten ein 6:4 nach Elfmeterschießen gegen den ASV Haselmühl und kippten das Relegationsspiel in Etzenricht nach der Pause. Foto: Rudolf Walberer

Pleystein dreht Relegationsduell in Etzenricht im Elfmeterschießen

Spielbericht Relegationsspiel in Etzenricht

Pleystein dreht Relegationsspiel in Etzenricht

Pleystein wahrt die Chance auf den Wiederaufstieg in die Kreisliga. Nächster Halt in der Relegation ist am Freitag in Schnaittenbach. Gegner ist die DJK aus Ensdorf.

TSV Pleystein kippt das Spiel nach der Pause und steckt den 0:2-Rückstand weg. Kuriose Tore, vier Standardsituationen und zwei Selbsttore entscheiden die Partie nach 90 Minuten. Die Verlängerung verläuft torlos, und Haselmühl zeigt schwache Nerven beim Elfmeterkrimi. Der ASV muss nach über einem Jahrzehnt Kreisliga zurück in die Kreisklasse. Über 700 zahlende Zuschauer waren auf der Anlage des SV Etzenricht.

Daten und Fakten zum Spiel

ASV Haselmühl – TSV Pleystein 4:6 n. E. (2:0, 2:2)

Elfmeterkrimi entschied die Partie für Pleystein. Das Team von Alexander Schön drehte die Partie nach der Pause und verdiente sich mit Nervenstärke das Weiterkommen. Am Freitag trifft Pleystein in Schnaittenbach auf die DJK Ensdorf.

Tore: 1:0 (18.) Eigentor, 2:0 (45.) Ibler, 2:1 (52.) Hartwig, 2:2 (87.) Eigentor

Grammer Solar
Grammer Solar

Elfmeterschützen und Spielleitung

Verwandelte Elfmeter für Pleystein: Katholing, Schneider, Ach und Kuzpinari. Für Haselmühl: Ibler und Dötterl.

SR: Thomas Ehrnsperger (Rieden)

Zuschauer: 702

Ausblick und Einordnung

Der TSV Pleystein hat sich mit diesem Erfolgserlebnis die Option auf die Kreisligazugehörigkeit in der neuen Saison offengehalten und trifft nun bei der Fortsetzung der spannenden Relegation auf die DJK Ensdorf, die den SC Kirchenthumbach am Samstag in die Kreisklasse befördert hat. Der Termin ist auf Freitagabend gelegt und findet in Schnaittenbach statt. Der Verlierer vom Sonntag zählt nun künftig ebenfalls zur Besetzung der Kreisklasse.

Mit völlig unterschiedlichen Vorzeichen waren die beiden Teams angetreten. Der von Dominik Schuster eingestellte ASV Haselmühl zählte elf Jahre am Stück zur Kreisliga und konnte sich mit reichlich Mühe und mit 16 Punkten aus je vier Siegen und Remis auf dem 13. Tabellenplatz in die Entscheidungsspiele retten. Ganz anders und ausgesprochen positiv verlief der Endspurt, den die Elf aus der Rosenquarzstadt mit ihrem Trainer und Urgestein Alexander Schön im Vorfeld präsentierte. Mit der Empfehlung von fünf Siegen in Serie – 15 waren es insgesamt – ergab sich die Chance, als Vizemeister hinter dem SV Altenstadt und knapp vor der DJK Irchenrieth erstmals nach zehn Jahren wieder eine Etage höher und somit in der Kreisliga Fuß zu fassen.

Der TSV Pleystein und Coach Alex Schön feierten ein 6:4 nach Elfmeterschießen gegen den ASV Haselmühl und kippten das Relegationsspiel in Etzenricht nach der Pause. Foto: Rudolf Walberer
Der TSV Pleystein und Coach Alex Schön feierten ein 6:4 nach Elfmeterschießen gegen den ASV Haselmühl und kippten das Relegationsspiel in Etzenricht nach der Pause. Foto: Rudolf Walberer
Der TSV Pleystein und Coach Alex Schön feierten ein 6:4 nach Elfmeterschießen gegen den ASV Haselmühl und kippten das Relegationsspiel in Etzenricht nach der Pause. Foto: Rudolf Walberer
Der TSV Pleystein und Coach Alex Schön feierten ein 6:4 nach Elfmeterschießen gegen den ASV Haselmühl und kippten das Relegationsspiel in Etzenricht nach der Pause. Foto: Rudolf Walberer
Der TSV Pleystein und Coach Alex Schön feierten ein 6:4 nach Elfmeterschießen gegen den ASV Haselmühl und kippten das Relegationsspiel in Etzenricht nach der Pause. Foto: Rudolf Walberer
Der TSV Pleystein und Coach Alex Schön feierten ein 6:4 nach Elfmeterschießen gegen den ASV Haselmühl und kippten das Relegationsspiel in Etzenricht nach der Pause. Foto: Rudolf Walberer
Der TSV Pleystein und Coach Alex Schön feierten ein 6:4 nach Elfmeterschießen gegen den ASV Haselmühl und kippten das Relegationsspiel in Etzenricht nach der Pause. Foto: Rudolf Walberer

Spielverlauf

Der Spielverlauf hatte eine besondere Note, weil alle vier Tore aus Standardsituationen resultierten und zwei davon Eigentore waren. Haselmühl stand zunächst tief, verlegte sich vom Start weg auf Konter und war damit auch immer gefährlich. Speziell bei Ecken und Freistößen war die Deckung des TSV Pleystein schlecht sortiert. So wurde eine Ecke von links unhaltbar für Marco Baumer vom eigenen Verteidiger abgefälscht. Beim 2:0 gab der ASV-Kapitän dem hoch in den Strafraum gespielten Freistoß die entscheidende Richtungsänderung. Die Halbzeitführung deckte sich mit den Leistungen. Nach der Pause erhöhte Pleystein das Tempo und wirkte weit präsenter und wurde von den zahlreichen Fans frenetisch angefeuert.

Von Haselmühl kam offensiv zu wenig, und der Anschlusstreffer lag in der Luft. Mit vollem Einsatz drückte der auffälligste TSVler Moritz Hartwig den Ball über die Linie. Der Druck des TSV setzte sich fort, und wiederum bescherte ein Selbsttor den Ausgleich wenige Minuten vor dem Schlusspfiff des souveränen Schiris. Turbulent verliefen die Schlussminuten der Verlängerung. Überraschend gelang in der 120. Spielminute ein Lattentreffer. Im Gegenzug hatte Hartwig eine tolle Szene und verfehlte das Tor um wenige Zentimeter. Beim fälligen Elfmeterschießen leistete sich der ASV zwei Fehlversuche.

Stimmen zum Spiel

Dominik Schuster, Coach des ASV Haselmühl, urteilte realistisch: „Wir waren die erste Spielhälfte mit Vorteilen im Spiel und haben das 2:0 vorgelegt, Pleystein hat es dann nach dem Wechsel wirklich gut gemacht und verdient ausgeglichen. Bei uns war dann die Luft raus, und zum Elfmeterschießen benötigt man Glück.“

Alexander Schön war happy, feierte mit seinen Jungs kräftig ab und sagte: „Nach dem frühen 0:2 schienen wir mausetot zu sein, ich habe eine geile Mannschaft, sie kommt immer wieder zurück und war mit zunehmender Spieldauer auch heute mega stark auf dem Platz.“

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