Bundespolizei entdeckt verbotene Pyrotechnik und Waffen in Waldsassen

Bundespolizei entdeckt verbotene Pyrotechnik und Waffen in Waldsassen
Waldsassen — Bei Grenzkontrollen am 26. Oktober entdeckten Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus bei drei Personen verbotene Pyrotechnik und Waffen. Die Personen waren zuvor aus Tschechien eingereist, und die Behörden leiteten Ermittlungen wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Sprengstoff- und Waffengesetz ein. Bei den Kontrollen hielten die Fahrzeuge an der B299 an und ermöglichten den Einsatzkräften die Durchsuchung.
Fund von Messern, Luftdruckpistole, Munition und Böllern
Ein 18-jähriger Österreicher reiste mit seinem Auto über die B299 nach Deutschland ein. Der Mann gab an, „nichts Verbotenes dabei zu haben“. Die Beamten durchsuchten das Fahrzeug und fanden ein verbotenes Springmesser zwischen Beifahrersitz und Mittelkonsole.
Im weiteren Verlauf kontrollierten die Beamten ein weiteres Auto, in dem ein ebenso 18-jähriger Österreicher und ein 18-jähriger Rumäne saßen. Die Männer erklärten bei der Befragung zunächst übereinstimmend, „nichts Verbotenes im Auto dabei hätten“. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten eine Luftdruckpistole ohne die erforderlichen Prüfzeichen, die unter einer Fußmatte versteckt lag. Die zugehörige Munition lag in einer Tasche an der Rückseite des Vordersitzes. Unter dem Beifahrersitz entdeckten die Einsatzkräfte drei Packungen Böller der Kategorie F4, und unter der Fußmatte fanden sie zudem einen Schlagring.
Die Beamten stellten die Pyrotechnik und die Waffen sicher. Anschließend leiteten sie jeweils ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Sprengstoff- beziehungsweise Waffengesetz ein. Die Verfahren richten sich gegen die jeweils betroffenen Personen.
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