Polizei warnt vor neuer Betrugsmasche Ghost Pairing – erste Fälle in der Oberpfalz bekannt

Polizei warnt vor neuer Betrugsmasche Ghost Pairing – erste Fälle in der Oberpfalz bekannt
Am 15. Oktober erstattete ein 26-Jähriger aus dem Landkreis Neustadt/WN bei der Polizeiinspektion Neustadt/WN Anzeige, nachdem er über den WhatsApp-Account eines Bekannten um kurzfristige finanzielle Unterstützung gebeten worden war und daraufhin einen hohen dreistelligen Eurobetrag überwies.
So funktioniert die Masche und wie Sie sich schützen können
Bei dem dokumentierten Fall forderte eine weitere Nachricht erneut Geld an, woraufhin der Geschädigte misstrauisch wurde und seinen Bekannten telefonisch kontaktierte; dieser wusste nichts von den Nachrichten. Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an. Opfer berichten, dass Täter sie über gefälschte Nachrichten, Links oder QR-Codes dazu bringen, die Verknüpfung eines fremden Geräts mit ihrem WhatsApp-Konto zu bestätigen, wodurch die Angreifer auf Nachrichten und Kontakte zugreifen und im Namen der Betroffenen kommunizieren.
Das Polizeipräsidium Oberpfalz rät:
- Geben Sie niemals WhatsApp-Bestätigungscodes weiter und bestätigen Sie keine unbekannten Geräteverknüpfungen.
- Prüfen Sie unter „Verknüpfte Geräte“ regelmäßig, welche Geräte Zugriff auf Ihr Konto haben, und entfernen Sie unbekannte Verknüpfungen.
- Seien Sie auch bei Nachrichten von bekannten Kontakten vorsichtig.
- Überprüfen Sie ungewöhnliche Geldforderungen grundsätzlich über einen anderen Kommunikationsweg, beispielsweise durch einen direkten Anruf.
- Aktivieren Sie die Zwei-Schritt-Verifizierung in WhatsApp, um Ihr Konto zusätzlich zu schützen.
- Bei Verdacht auf eine Kontoübernahme oder einen Betrugsversuch sollten Betroffene umgehend handeln und sich an die Polizei wenden.
Wenn Du OberpfalzECHO als bevorzugte Quelle hinterlegst, tauchen unsere Inhalte dort häufiger für Dich auf.
Füge jetzt OberpfalzECHO Deinen Quellen hinzu!


