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Bundespolizei Waidhaus: Haftbefehl, Springmesser, Stahlrute und Schlagring

Waidhaus. Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus haben am Dienstag erneut einen Haftbefehl vollstreckt und drei verbotene Waffen sichergestellt.

Bundespolizei Waidhaus: Haftbefehl, Springmesser, Stahlrute und Schlagring

Symbolbild: Bundespolizei

Ein 46-Jähriger musste seine Reise nach Amsterdam für einen kurzen Zwischenstopp an der Grenzkontrollstelle der Bundespolizei unterbrechen. Er wurde als gesuchter Straftäter entlarvt. Bei der Personalienüberprüfung stellten die Beamten ein Fahndungsersuchen der Staatsanwaltschaft Meiningen fest.

Wegen Nötigung wurde der Insasse eines Fernreisebusses durch das Amtsgericht Eisenach bereits im November 2021 zu einer Geldstrafe in Höhe von 500 Euro verurteilt. Die fehlende Zahlungsmoral des Mannes quittierte die Staatsanwaltschaft mit einem Haftbefehl. Dieser wurde nun an der A6 in Waidhaus vollstreckt. Die im Haftbefehl angeordneten Ersatzfreiheitsstrafe musste der 46-Jährige jedoch nicht antreten. Er bezahlte seine Justizschulden noch vor Ort und konnte somit weiterreisen.

Waffenbesitzer entlarvt

Auch drei Waffenbesitzer blieben am Donnerstag im Fahndungsnetz der Bundespolizei hängen. Ein 30-Jähriger hatte ein verbotenes Springmesser im Rucksack versteckt, das die Beamten sogleich sicherstellten. Ein weiterer 30-Jähriger hatte eine Stahlrute unter dem Lenkrad seines Pkws deponiert. Da diese in Deutschland als Waffe gilt und verboten ist, lagert sie jetzt in der Asservatenkammer der Bundespolizeiinspektion Waidhaus.

Gleich daneben ergänzt auch ein sichergestellter Schlagring den Asservatenfundus der Bundespolizei. Dieser wurde bei einem 25-Jährigem sichergestellt, der die Waffe griffbereit in der Mittelarmlehne seines Pkws transportierte. Die Bundespolizei leitet in allen Fällen Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ein.

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