Dieselspuren in Steinberg am See und Hartenricht führen zu Großeinsatz

Dieselspuren in Steinberg am See und Hartenricht führen zu Großeinsatz
In der Nordoberpfalz meldeten Einsatzkräfte mehrere Vorfälle, die zu Einsätzen von Feuerwehr, kommunalen Bauhöfen und Polizei führten. Die Vorfälle betreffen ausgedehnte Dieselspuren auf öffentlichen Straßen, eine handfeste Auseinandersetzung in einer Arztpraxis mit anschließender Krankenhausbehandlung und das Hinterlegen von Todesdrohungen in einem Privatgarten. Betroffene Behörden reagierten jeweils vor Ort und leiteten Ermittlungen beziehungsweise Maßnahmen zur Gefahrenabwehr ein.
Dieselspuren in Hartenricht und Steinberg am See
In Hartenricht riefen Anwohner und Verkehrsteilnehmer am Mittwoch, gegen 11.30 Uhr, Feuerwehr und Polizei, nachdem eine selbstfahrende Arbeitsmaschine aufgrund eines defekten Dieseltanks Kraftstoff verloren hatte. Die Fahrerin, eine 34-jährige Frau aus Schwarzhofen, hatte den Verlust festgestellt, woraufhin die Feuerwehren Schwandorf und Göggelbach sowie der örtliche Bauhof und die Polizei die Einsatzstelle anfahren. Mitarbeiter säuberten die betroffene Fläche und sorgten für Verkehrs- und Umweltschutzmaßnahmen, während die Ursache des Defekts vor Ort dokumentiert wurde.
In Steinberg am See riefen Passanten am Mittwoch, gegen 16.30 Uhr, Polizei und Feuerwehr zu einer etwa vier Kilometer langen Ölspur in der Nittenauer Straße. Ein 74-jähriger Mann aus Wackersdorf hatte mit seinem Kleintransporter infolge eines technischen Defekts Diesel verloren, sodass Feuerwehr, der örtliche Bauhof und der Kreisbauhof die Fahrbahnreinigung übernahmen. Behörden sperrten betroffene Straßenabschnitte teilweise und koordinierten die Beseitigung der Verunreinigung, während die Ermittlungen zum technischen Defekt liefen.
Körperverletzung in Arztpraxis nahe Bahnhof
Am Mittwoch, gegen 12.15 Uhr, gerieten in der Nähe des Bahnhofs zwei Patienten einer Arztpraxis in Streit, der in eine körperliche Auseinandersetzung überging. Ein 38-jähriger Schwandorfer packte nach Angaben der Beteiligten plötzlich und ohne erkennbaren Grund seinen Kontrahenten und warf ihn zu Boden. Der 24-jährige Mann aus Maxhütte-Haidhof erlitt leichte Verletzungen, die Rettungsdienstkräfte versorgten und anschließend in ein nahegelegenes Krankenhaus brachten. Die Polizei nahm die Anzeigen auf und leitete Ermittlungen gegen beide Männer wegen Körperverletzungsdelikten ein.
Todesdrohungen in Ettmannsdorf
Ein 61-jähriger Schwandorfer erstattete am Mittwoch Anzeige, nachdem er in seinem Garten in der Weiherstraße in Ettmannsdorf zwei Zettel mit Todesdrohungen gefunden hatte. Der Mann berichtete, dass Unbekannte die Zettel in seinem Garten abgelegt hätten, woraufhin die Polizei die Schriftstücke sicherstellte und sie spurentechnisch untersuchen ließ. Ermittler baten Zeugen, die Hinweise zu den Zetteln oder zu möglichen Tatzeiten geben können, sich bei der Polizeiinspektion Schwandorf zu melden.


