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Feuerwehr meistert THL-Leistungsprüfung in Vohenstrauß

Vohenstrauß. Die 52. und 53. Gruppe der Feuerwehr Vohenstrauß bestanden die Leistungsprüfung Technische Hilfeleistung (THL), 15 Kräfte überzeugten in zwei Gruppen von Stufe zwei bis sechs. Eine Ü40-Premiere krönte den Abend.

Vohenstrauß. Die 52. und 53. Gruppe der Feuerwehr Vohenstrauß bestanden die Leistungsprüfung Technische Hilfeleistung (THL), 15 Kräfte überzeugten in zwei Gruppen von Stufe zwei bis sechs. Eine Ü40-Premiere krönte den Abend.
52. u. 53. Gruppe der Feuerwehr Vohenstrauß meistern die Leistungsprüfung „THL“ mit Bravour. (Li. i. Bi. KBM‘s M. Schmidt, A. Kleber, 3. Bgm. A. Raab u. Re i. Bi.: KBR M. Saller u. Kdt. A. Schwägerl. Foto: M. R. Stangl

Feuerwehr meistert THL-Leistungsprüfung in Vohenstrauß

Wie notwendig es ist, als Feuerwehreinsatzkraft stets auf dem neuesten technischen Stand zu sein, erfahren die Wehrleute der Feuerwehr Vohenstrauß immer wieder bei ihren zahlreichen Einsätzen, wenn Menschen aus Notsituationen gerettet werden müssen. Lange darf dabei nicht überlegt werden, und jeder Handgriff muss sitzen.

Für fünfzehn Feuerwehrleute der Feuerwehr Vohenstrauß standen deshalb am Freitag, 4. September, wieder Prüfungen in technischer Hilfeleistung an. In zwei Gruppen stellten sie sich den Anforderungen der Stufen zwei bis sechs und BFV 1. Im städtischen Bauhof wurden sie von den Schiedsrichtern Kreisbrandrat (KBR) Marco Saller (Luhe-Wildenau), Kreisbrandmeister (KBM) Matthias Schmidt (Waidhaus) und KBM Alexander Kleber (Waldthurn) begrüßt. In vielen Übungseinheiten hatten sie ihre Ausbilder Martin Weig, Thomas Beierl und Patrick Gebert mit den verschiedenen Situationen vertraut gemacht.

Aufgaben: Verkehrsabsicherung, Personenrettung und Brandabsicherung

Die „Technische Hilfeleistung“ umfasst Maßnahmen zur Abwehr von Gefahren für Leben und Gesundheit sowie Situationen, die aus Explosionen, Überschwemmungen, Unfällen und ähnlichen Ereignissen entstehen. Deswegen waren bei der Prüfung eine Verkehrsabsicherung sowie das Befreien einer Person aus einem Fahrzeug unter Einsatz von Rettungsspreizer und Rettungsschere die wichtigsten Aufgaben, die bravourös bewältigt wurden. Auch ein Löschmittelaufbau zur Brandabsicherung gehörte zum Übungsablauf, genauso wie die stabile Seitenlage als Teil der einzelnen Trupp-Aufgaben.

Vor der eigentlichen Prüfung mussten die einzelnen Trupps ihre Gerätekunde-Kenntnisse in theoretischer und praktischer Form unter Beweis stellen. Diese Aufgaben wurden, wie die Mannschaftspositionen, im Losverfahren vergeben. Außerdem hatte der Gruppenführer fünfzehn spezifische Fragen zur technischen Hilfeleistung zu beantworten.

Heute zwar selbst in der Prüfungsgruppe beobachtete Kreisbrandinspektor Martin Weig seine Kollegen doch mit den kritischen Augen eines Schiedsrichters. Foto: M. R. Stangl
Auch das Ehepaar C. u. V. Kellner stellte sich erfolgreich den gerätekundlichen Fragen des Kreisbrandrats M. Saller. Foto: M. R. Stangl
Der Gruppenführer (OLM Patrick Gebert überwacht und steuert den zügigen und routinierten Aufbau der Übungsstrecke. Foto: M. R. Stangl
Auch bei den Trupp-Aufgaben musste jeder Handgriff sitzen. Foto: M. R. Stangl
Auch 3. Bürgermeister Alfons Raab verfolgte das Geschehen mit Interesse und Wohlgefallen (hier, im Fachgespräch mit 1. Vors. Corinna Kellner). Foto: M. R. Stangl
Mit Argusaugen beobachtete und wertete das Schiedsrichterteam, Kreisbrandrat Marco Saller und die Kreisbrandmeister Alexander Kleber und Matthias Schmidt, die Abläufe. Foto: M. R. Stangl

Erfolgreiche Teilnehmer und Premiere Ü40

Patrick Gebert absolvierte die Stufe sechs (Gold-Rot). Die Stufe fünf (Gold-Grün) erreichte Johannes Sommer, die Stufe vier (Gold-Blau) Thomas Stahl und Jakob Gleixner. Claudia Feneis, Fabian Janker, Phillipp Zeus und Reinhard Lehner erhielten Stufe drei (Gold). Das Abzeichen der Stufe zwei (Silber) dürfen sich Magdalena Simon, Lorenz Bauer, Stefanie Rösch, Corinna Kellner und Vinzenz Kellner anheften. Für eine Premiere in Vohenstrauß sorgten KBI Martin Weig und stv. Kdt. Thomas Beierl, indem sie das Leistungsabzeichen BFV (Ü40) der Stufe eins (Bronze) in der THL meisterten. Dieses gibt es nur im Bezirk Oberpfalz und darf ausschließlich von Feuerwehrleuten abgelegt werden, die das 40. Lebensjahr erreicht und vor mindestens zwei Jahren das Leistungsabzeichen der Stufe sechs (Gold-Rot) abgelegt haben. Sie zeigten damit klar auf, dass bei der Feuerwehr Vohenstrauß auch für Wehrleute mit großer Erfahrung und Routine ein ständiges Üben und Prüfen unabdingbar ist.

KBR Marco Saller sowie 1. Vors. C. Kellner und 1. Kdt. A. Schwägerl gratulierten den Akteuren zu den gezeigten Leistungen und dankten für den hohen Einsatz, den die Feuerwehrleute Tag und Nacht freiwillig erbringen. Dem schloss sich 3. Bgm. Alfons Raab uneingeschränkt an und dankte allen Wehrleuten im Namen der Stadt Vohenstrauß.

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