OTH Amberg-Weiden
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Gefängnis statt Frankreich – Bundespolizei nimmt zwei gesuchte Straftäter fest

Waidhaus. Ihre geplanten Reiseziele in Frankreich können zwei gesuchte Straftäter wohl erst nach einem Zwischenstopp in der Justizvollzugsanstalt Weiden erreichen.

Gefängnis statt Frankreich – Bundespolizei nimmt zwei gesuchte Straftäter fest

Foto: Bundespolizei

Die mit Haftbefehl gesuchten Männer wurden am Donnerstag und Freitag durch Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus festgenommen. Wegen Trunkenheit im Verkehr wurde ein Slowake (35) bereits 2021 durch das Amtsgericht Miesbach zu einer Geldstrafe in Höhe von 3200 Euro verurteilt. Da er seine offene Rechnung mit der deutschen Justiz bis dato nicht beglichen hatte, suchte ihn die Staatsanwaltschaft München II mit einem Haftbefehl. Der wurde nun bei Grenzkontrollen an der A6 in Waidhaus vollstreckt. Der Mann konnte seine Schulden nicht begleichen und musste die im Haftbefehl angeordnete Ersatzfreiheitsstrafe von 80 Tagen in der Justizvollzugsanstalt Weiden antreten.

127 Tage Ersatzfreiheitsstrafe

Ein Rumäne (23) muss ihn dabei Gesellschaft leisten. Er landete in der Nacht auf Freitag im Fahndungsnetz der Bundespolizei, ebenfalls an der A6 in Waidhaus. Die Beamten kontrollierten den Insassen eines Reisebusses und stellten bei ihm ein Fahndungsersuchen der Staatsanwaltschaft Hof fest. Er wurde 2022 bei der Einreise nach Deutschland mit zwei gefälschten rumänischen Identitätskarten erwischt und verurteilt. Das Amtsgericht Hof verhängte eine Geldstrafe in Höhe von 5000 Euro, die er bisher nicht beglichen hatte. Doch auch dieses Mal verweigerte er die Zahlung seiner Justizschulden und muss nun die angeordnete Ersatzfreiheitsstrafe von 127 Tagen antreten.

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