Geldwäscheverdacht: Grenzpolizei findet sechsstellige Summe in Autoverstecken
Geldwäscheverdacht: Grenzpolizei findet sechsstellige Summe in Autoverstecken
Eine Polizeistreife der Grenzpolizeiinspektion Waidhaus stellte bei einer Kontrolle am Mittwochmorgen Bargeld im sechsstelligen Eurobereich sicher. Die Kriminalpolizei Weiden hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Straftatbestandes der Geldwäsche übernommen.
Ein 32-jähriger französischer Autofahrer war am Mittwochmorgen mit seinem 41-jährigen Freund auf der Autobahn A6 Richtung Pilsen unterwegs, als sie auf Höhe Ulrichsberg auf dem dortigen Parkplatz von einer Polizeistreife im Rahmen der Schleierfahndung kontrolliert wurden. Hierbei fanden die kontrollierenden Beamten bei der Durchsuchung des Autos Bargeld im niedrigen sechsstelligen Eurobereich.
Das Bargeld bewahrte der 32-Jährige an verschiedenen Verstecken im Auto auf. Da der Mann keine schlüssigen Angaben und Nachweise zur Herkunft des Geldes machen konnte, steht nun der Verdacht der Straftat der Geldwäsche im Raum. Der Tatverdächtige und sein Begleiter wurden nach der Durchführung der polizeilichen Maßnahmen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Weiden wieder auf freien Fuß gesetzt.
Bargeld ist beschlagnahmt
Das Bargeld beschlagnahmten die Polizeibeamten zur Vorbereitung der Einziehung durch das Gericht. Nun übernimmt das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei Weiden die Bearbeitung des Falls. Die Ermittlungen hierzu dauern noch an.


