Nach Tod eines 64-Jährigen in Waldsassen: Vermieter (67) des Mordes angeklagt

Nach Tod eines 64-Jährigen in Waldsassen: Vermieter (67) des Mordes angeklagt
Als Mordmerkmal nennt Staatsanwalt Matthias Bauer Heimtücke. Das Tötungsdelikt hatte sich am 4. Dezember 2025 gegen 8 Uhr ereignet. Beide Männer lebten im gleichen Haus in der Karolinenstraße in Waldsassen. Der Angeklagte war der Vermieter (das Haus gehört seiner Mutter) und wohnte im Erdgeschoss, der Getötete lebte im ersten Stock. Beide Männer waren alleinstehend.
Unmittelbar nach der Tat stellte sich der 67-Jährige selbst bei der Polizeiinspektion Waldsassen. Die Kripo Weiden übernahm die Ermittlungen. Der Angeklagte wartet seither in Untersuchungshaft auf seinen Prozess. Das Landgericht muss nun entscheiden, ob es die Anklage in dieser Form zulässt. Dann würde der Fall noch heuer vor dem Schwurgericht am Landgericht Weiden verhandelt.
Legal im Besitz von Schusswaffen
In der Wohnung des 67-jährigen Tatverdächtigen wurden mehrere Schusswaffen aufgefunden und sichergestellt. Nach Informationen von OberpfalzECHO besaß der Tatverdächtige die Waffen legal, weil er Jäger war.
Vom Opfer ist bekannt, dass der 64-Jährige viel zu Hause war. Verwandte beschrieben ihn in einem Nachruf nach seinem Tod als gutmütig: „Du warst der liebste und ruhigste Mensch auf Erden. Warum nur? Ruhe in Frieden, Onkelchen.“

Update zu Tötungsdelikt Waldsassen: LKA stellt mehrere Schusswaffen sicher
Waldsassen. Neues zum Tötungsdelikt in Waldsassen: Wie die Polizei mitteilt, sind im Haus des Tatverdächtigen mehrere Schusswaffen sichergestellt worden. Waffenexperten des Landeskriminalamtes sind vor Ort in der Karolinenstraße.




