Stundenlange Rettung bei Wernberg-Köblitz – Pferd unter Brücke befreit

Stundenlange Rettung bei Wernberg-Köblitz – Pferd unter Brücke befreit
Am Montag verunglückte eine Reiterin auf dem Uferpfad zwischen Wernberg-Köblitz und Pfreimd. Ihr Pferd klemmte unter einer Brücke mit einem Fuß fest. Die Feuerwehr stand dabei in dem unwegsamen Gelände vor einem besonders anspruchsvollen Einsatz. Die Einsatzleitung musste die Bergung in mehreren Schritten planen.
Warten auf den Tierarzt aus Schönsee
Die Reiterin informierte den Stallbesitzer in Wernberg-Köblitz. Feuerwehr und Polizei rückten an. Die Einsatzkräfte mussten dann aber auf den am schnellsten verfügbaren Tierarzt aus Schönsee warten. Der Veterinär leitete die Sedierung ein, um das Tier ruhigzustellen. Ohne eine Narkose war es für die Einsatzkräfte unmöglich, sich dem verunglückten Pferd zu nähern.
Einsatz in Etappen mit Sedierung
Kommandant Manuel Kraus schilderte einen Ablauf in Etappen. Die Sedierung wirkte jeweils etwa 20 Minuten. Der Tierarzt erneuerte unterdessen die Narkose bei Bedarf, während die Helfer Teile der Brücke demontierten und zusätzlich schweres Gerät zum Einsatz brachten.
Rettung über steilen Abhang zur Landstraße
Unter tierärztlicher Beobachtung zog das Einsatzteam das Tier mit einem Hebegeschirr für Großtiere Stück für Stück den steilen Abhang hinauf. Die Feuerwehr Pfreimd stellte das Hebegeschirr für „Großtierrettung“ bereit. Ein Bagger unterstützte die Rettung in diesem schwierigen Gelände. Mit einer Seilwinde des Wernberger Löschfahrzeugs wurde dabei das schwere Gerät zusätzlich gesichert.
Tier stabilisiert, Transport vorbereitet
Oben an der Landstraße stand ein Transportwagen bereit, den der Stallbesitzer zur Unfallstelle gebracht hatte. Der Veterinär stabilisierte das Pferd nach der Bergung. Nach Angaben von Manuel Kraus drohte zwischenzeitlich der Fall, dass das Tier eingeschläfert werden müsse. Aktuelle Informationen aus dem Einsatzumfeld berichten von einer Aussicht auf Genesung. Nach Informationen der Rettungskräfte hat sich die Reiterin selbst Prellungen zugezogen und einen Schock erlitten.
Laut dem Vater der Reiterin, der mich am Folgetag angerufen hat, geht es dem Pferd und der Reiterin den Umständen entsprechend gut. eE war zwar am Unfalltag auch im Raum gestanden, dass das Pferd eingeschläfert werden muss, aber der Tierarzt hatte es in der Nacht noch so weit stabilisieren können, dass es ihm entsprechend gut geht. Die Reiterin hat Prellungen und einen Schock davongetragen.
Manuel Kraus – Kommandant der Fw Wernberg
Mehrstündiger Einsatz im Landkreis Schwandorf
Die Kräfte arbeiteten sich über mehrere Stunden durch schwieriges Gelände. Die Feuerwehren aus Wernberg-Köblitz und Pfreimd koordinierten ihre Maßnahmen eng. Die Polizei sicherte die Umgebung.
















