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Blitzmarathon in Oberpfalz meldet 393 Verstöße und 181 km/h

Oberpfalz. Beim 24 Stunden Blitzmarathon wurden 21.000 Fahrzeuge gemessen, 393 Verstöße und 204 Kontrollen registriert. Tempounfälle kosteten im vergangenen Jahr 19 Menschen das Leben; auf der B16 wurde ein Fahrer mit 181 km/h gemessen.

Oberpfalz. Beim 24 Stunden Blitzmarathon wurden 21.000 Fahrzeuge gemessen, 393 Verstöße und 204 Kontrollen registriert. Tempounfälle kosteten im vergangenen Jahr 19 Menschen das Leben; auf der B16 wurde ein Fahrer mit 181 km/h gemessen.
Geschwindigkeitskontrolle. Foto: PB/Weingärtner

Blitzmarathon in Oberpfalz meldet 393 Verstöße und 181 km/h

Der Blitzmarathon 2026 in der Oberpfalz endete am 16. April um 6 Uhr nach 24-stündiger Geschwindigkeitsüberwachung. Die Aktion lief ab dem 15. April um 6 Uhr und betreute rund 80 Messstellen, wobei nahezu 200 Einsatzkräfte vor Ort waren. Das Verfahren fand erneut im Rahmen des Verkehrssicherheitsprogramms „Bayern mobil – sicher ans Ziel“ statt.

Ergebnisse der Messungen

Die Einsatzkräfte führten innerhalb von 24 Stunden bei über 21.000 Fahrzeugen Tempomessungen durch. Dabei stellten sie 393 Geschwindigkeitsverstöße fest und hielten 204 Verkehrsteilnehmer unmittelbar vor Ort an und kontrollierten sie. Betroffene müssen nun mit Verwarnungs- oder Bußgeldern rechnen; in schwerwiegenderen Fällen drohen zudem Punkte im Verkehrszentralregister sowie Fahrverbote.

Im vergangenen Jahr registrierte die Polizei 705 Verkehrsunfälle, bei denen überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit unfallursächlich war. Dabei verloren 19 Menschen ihr Leben und weitere 424 Personen wurden verletzt. Besonders schwerwiegend traten diese Unfälle auf Landstraßen außerhalb geschlossener Ortschaften auf, wo mehr als die Hälfte der Verkehrstoten zu beklagen war.

Kurz nach Mitternacht maß eine Kontrolle auf der B16 bei Walderbach einen 34-jährigen Fahrzeugführer mit 181 km/h bei erlaubten 100 km/h. Dem Mann droht ein Bußgeld in Höhe von mehreren hundert Euro, dazu zwei Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot von drei Monaten. Diese Maßnahmen dienen dem Schutz von Leben und Gesundheit aller Menschen und stellen einen Bestandteil der Verkehrssicherheitsarbeit dar.

Die Oberpfälzer Polizei setzt die konsequente Verfolgung und Ahndung von Tempoverstößen auch außerhalb des Blitzmarathons fort. Damit wollen die Einsatzkräfte langfristig zur Reduzierung schwerer Verkehrsunfälle beitragen. Ziel ist es, die Gefahren und Risiken von Geschwindigkeitsüberschreitungen stärker in das Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken.

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