Tag des Artenschutzes: Zoll schützt bedrohte Tiere und Pflanzen
Tag des Artenschutzes: Zoll schützt bedrohte Tiere und Pflanzen
Weltweit sind heute rund 5.800 wildlebende Tierarten und 30.000 Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Der deutsche Zoll überwacht zum Schutz von Fauna und Flora die Einhaltung der gesetzlichen Ein- und Ausfuhrregelungen im internationalen Warenverkehr.
Schutz der biologischen Artenvielfalt
Die Zollbehörden beschlagnahmen artengeschützte Tiere und Pflanzen sowie daraus hergestellte Waren, die verbotswidrig oder ohne die erforderlichen Dokumente ein- oder ausgeführt werden. Hierbei ist es unerheblich, ob die Waren privat oder gewerblich, im Reiseverkehr, im Postverkehr oder auf anderen Transportwegen befördert werden.
Über 1.200 Mal wurden die Zöllnerinnen und Zöllner im Jahr 2020 fündig und beschlagnahmten über 144 Kilogramm sowie fast 120.000 Tiere und Pflanzen oder daraus hergestellte Erzeugnisse. „Der Zoll leistet mit seiner Arbeit einen wichtigen Beitrag zum Schutz der biologischen Artenvielfalt. Leider stellen wir aber immer noch zu viele Verstöße gegen die Artenschutzbestimmungen fest“, so die stellvertretende Leiterin des Hauptzollamts Regensburg, Oberregierungsrätin Petra Seidl.
Informationen für Reisende
Mit der Anwendung “Artenschutz im Urlaub” bieten der Zoll und das Bundesamt für Naturschutz eine Informationsmöglichkeit, mit der Reisende bereits vor Urlaubsbeginn feststellen können, welche geschützten Tiere und Pflanzen sowie Erzeugnisse daraus in den verschiedenen Urlaubsländern zum Kauf angeboten werden könnten. Weitere Informationen zum Thema Artenschutz gibt es auf der Webseite des Zolls sowie auf der Homepage des Bundesamts für Naturschutz.


