Unfallflucht in Schwandorf verursacht 8.000 Euro Schaden

Unfallflucht in Schwandorf verursacht 8.000 Euro Schaden
In Schwandorf ereigneten sich am Montag mehrere Vorfälle, darunter ein Rauschgiftfund am Bahnhofplatz, ein Unfall mit anschließender Fahrerflucht und ein Fall von Sextortion über Social Media. Betroffene erstatteten Anzeigen, und zu einzelnen Fällen leiteten Ermittlungsbehörden Verfahren ein. Erste ausführliche Angaben betrafen einen 49-jährigen Schwandorfer, den eine Polizeistreife am Bahnhofplatz gegen 19.00 Uhr kontrollierte.
Kontrolle am Bahnhofplatz: Kräutermischung sichergestellt
Bei der Durchsuchung fanden die Beamten eine Druckverschlußtüte mit einer Kräutermischung, die einem dem Betäubungsmittelrecht unterliegenden Stoff enthielt. Die Einsatzkräfte beschlagnahmten das Kraut und leiteten ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gegen den 49-Jährigen ein. Hinweise zu dem Fall liegen bislang nicht vor.
Fahrerflucht mit hohem Sachschaden in der Regensburger Straße
Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer stieß Montagnachmittag in der Regensburger Straße gegen den vor einem Baumarkt geparkten Mitsubishi eines 90-jährigen Schwandorfers und fuhr danach weiter. Der Mann bemerkte den Schaden erst, als er zu seinem Auto zurückkehrte, und schätzte ihn auf rund 8.000 EURO. Die Ermittlungen laufen; die Polizei bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 09431/4301-0.
Sextortion nach Kontakt über WhatsApp
Ein 52-jähriger Zuwanderer kam am Montag über Social Media in Kontakt mit einer vermeintlich sexuell interessierten Frau, der Austausch verlief konkret über WhatsApp. Die Frau forderte schließlich, „daß sich der Mann nackt zeigt.“ Er kam der Aufforderung nach und zeigte sich nackt, woraufhin die Frau eine Geldforderung in Höhe von 500 EURO stellte und drohte, „ansonsten würde die Aufzeichnung, die vom Täter fertigt worden war, an Freunde und Bekannte versendet werden.“ Der 52-Jährige ging der Forderung nicht nach und erstattete Anzeige; die Polizeiinspektion Schwandorf leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Erpressung, Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes und Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereiches durch Bildaufnahmen ein.
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